T A N Z
Under the Radar
Mixed-Ability-Performance von Jess Curtis/Gravity
P R E M I E R E :16. November 2006
W E I T E R E V O R S T E L L U N G E N :
17.-19. sowie 21.-26. November 2006,
jeweils 20.30 Uhr
Was macht eigentlich Schönheit aus? Was unterscheidet eine Begabung von einer Behinderung? Kann eine Begabung nicht auch behindern und umgekehrt? Wie definieren wir Virtuosität? Was halten wir für normal?Das sind die Fragen, um die das neue Stück "Under the Radar" von Jess Curtis/Gravity kreist. Seit einigen Jahren schon arbeitet Jess Curtis in England, Frankreich und Amerika an sogenannten Mixed-Ability-Projekten, an denen Performer mit und ohne körperliche Einschränkungen beteiligt sind. Mittels Partnerakrobatik, Contact Dance und Aerial Performance wird das scheinbar Unmögliche möglich; eine vorsichtige Annäherung wird zu einer kraftvollen Kombination, die Verbindung zweier vermeintlicher Behinderungen zu einem virtuosen Akt.
¦ Konzept und Regie: Jess Curtis
¦ mit Ulrike Bodammer, Claire Cunningham, Jess Curtis, Kaz Langley, Jörg Müller, Jami Quarrell, Maria Francesca Scaroni; Matthias Herrmann
¦ Musik: Matthias Herrmann
¦ Kostüme: Emily Briand
¦ Dramaturgie: Gabi Beier
¦ Lichtdesign und technische Leitung: Rainer Grönhagen
¦ Grafik: Björn Andresen
¦ Hospitanz: Marlen Riedel
¦ eine Jess Curtis/Gravity Produktion in Kooperation mit Théâtre de Cachan/Frankreich und in Zusammenarbeit mit DOCK 11
¦ gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds
¦ mit freundlicher Unterstützung durch Ponderosa TanzLandFestival sowie Mihkail Honesseau.
¦ Jess Curtis, Choreograph und Performer aus den USA, hat u.a. mit den kollektiven Performance-Gruppen CAHIN-CAHA, Cirque Batard ('98-2002), CORE ( '94-98) und CONTRABAND ('85-'94) zahlreiche preisgekrönte Performances erarbeitet, die sich durch enorme physische Präsenz und emotionale Ehrlichkeit auszeichnen. Im Jahr 2000 gründete er seine Company Jess Curtis/Gravity. Für sein Stück "fallen" erhielt er im August 2002 den Fringe First Award beim Edinburgh Fringe Festival und 2003 den Isadora Duncan Dance Award für die beste Company-Performance. 2005 präsentierte er im DOCK 11 die Tanz-Performance "Touched: Symptoms of Being Human".