T A N Z

Ines Birkhan /
den kreisrunden Todengwalzer tanzen
(22.-29. März 2007)

weitere Gäste kuratiert von Ines Birkhan:
Katarina Bakatsaki /
The Devil in the Ear / whose Body is it, anyway
(24.-29. März 2007)

Julien Bruneau /
Vrac pli
(22., 23. März 2007)



P R E M I E R E :
22. März 2007
WEITERE VORSTELLUNGEN
23.-29. März 2007
jeweils 20.30 Uhr

den kreisrunden Todengwalzer tanzen
eine Tanz/Text-Performance von Ines Birkhan

den kreisrunden Todengwalzer tanzen ist eine Tanz / Text Performance. Sie schafft eine Verbindung der zwei Medien, während sie auf unterschiedliche Weise Bedeutung übermitteln.
In der Fiktion des Textes findet der Protagonist einen Weg sich wieder mit dem toxischen Erdboden zu verwurzeln, indem er auf eine rituelle Tanzform zurückgreift. Der Tanz auf der Bühne entwickelt eine Wahrnehmungswelt, die sich gegenüber dem Text artikuliert und auf dem Sprachwillen des Körpers beruht.
Diese Performance erzählt eine Geschichte über potenzielle Zukunft, über die Veränderung von Körpern und Umgebungen, die von Techno - Wissenschaft dominiert werden aber nicht steuerbar sind. Man könnte es Science - fiction , eine Fabel oder philosophische Erzählung nennen.

# Choreographie, Tanz, Text: Ines Birkhan
# Dramaturgie, Live Musik: Bertram Dhellemmes
# eine Real Dance Super Sentai Produktion, www.unterhalt.blogspot.com

# Ines Birkhan studierte Tanz/Choreographie am SNDO Amsterdam. Seitdem erarbeitet sie kontinuierlich ihre eigenen Performances und ist eine der treibenden Kräfte der Kompanie Real Dance Super Sentai . Seid einigen Jahren ist sie auch als Autorin tätig. So entstandenden etliche Kurzgeschichten und einen Roman.

 

The Devil in the Ear / whose Body is it, anyway
eine in Stille gebettete Improvisation von Katarina Bakatsaki

# Katarina Bakatsaki (GR, NL) ist Tänzerin, Choreographin, Lehrerin und eingeschworene Improvisatorin. Sie lebt und arbeitet in Amsterdam. Von 1986 bis 1993 war sie Vollzeit Mitglied von Min Tanakas Maijuku Performance Company in Japan. Seit 1996 leitet sie zusammen mit Tänzer/Choreographen Frank van de Ven Body Weather Amsterdam (Platform for Training and Performance). Ausserdem unterrichtet sie regelmässig an der Utrecht School of the Arts und wirkt als Gastlehrerin an vielen weiteren Schulen. Ihre Herangehensweise an sowohl Training als auch Performance fokusiert zur Zeit das Eintauchen des tanzenden / performenden Körpers in das Alltägliche. Sie sieht Tanz als einen Akt des Willens in seiner Höchstform und arbeitet ohne Unterscheidung mit professionellen Tänzern, Schauspielern, Musikern und Menschen verschiedener Erfahrungen, Alter und Lebenswegen.Sie tanzt und präsentiert ihre Arbeit so gut wie überall. Von der Opera Comique in Paris bis zu den Strassen in Downtown Athen oder Taipei, Strassenbahnhaltestellen und Privathäusern in Amsterdam, an ihren insignifikantesten und un-dramatischsten Plätzen. Da sie zu dem Prinzip des Der Performer ist die Performance steht, ist jeder Zeitpunkt der Zeitpunkt und jeder Ort der Ort.

 

Vrac pli eine Tanzperformance von Julien Bruneau

Das Gehen, es gräbt sich in den Raum. Dann entsteht ein Tanz.
Der Tanz gräbt sich in den Tänzer. Dann entsteht eine Reise.
Jeder Moment ist eine Frage an den vorangegangenen Moment.
Jeder Moment neigt sich sich selbst entgegen, um den Hebel zu finden, der ihn in den nächsten giessen wird.

Vrac pli ist eine Reise in Richtung Reise.

Manchmal ist es der Frühling selbst, der zögert, der nicht weiss. Manchmal ist es die Hand, es ist die Hand die zittert.

Vrac pli wurzelt in dem Verlangen meinen Tanz mit der musikalischen Welt des italienischen Komponisten Luigi Nono zu konfrontieren.

# Choreographie und Tanz: Julien Bruneau
# mit der Hilfe von: Ines Birkhan, Alix de Morant

 

Produktion : Netwerk (Aalst)
mmit der Unterstützung von : asbl VEGA (Bxl), De Pianofabriek (Bxl), Summer Studio's (Bxl), und Point Ephémère (Paris)

# Julien Bruneau lebt und arbeitet in Belgien, wo er zuerst bildende Kunst studierte. Seine künstlerisches Forschen führte ihn zum Tanz - seither seine Hauptaktivität.
Seine Herangehensweise an zeitgenössischen Tanz ist ein kontinuierliches Nachgehen seiner eigenen Forschungen und Praxis, deren Anliegen die Artikulation von Körper und Verstand sind.
Seit einigen Jahren schafft er seine eigenen Performances und arbeitet mit Künstlern aus verschiedenen Richtungen zusammen. Ausserdem tanzt er auch in Projekten für andere, zur Zeit mit der Kompanie von Stefan Dreher.