K O N Z E R T

POST HOLOCAUST POP ‘The Trouble with Being Born’
Konzert und CD-Release-Party HiFi/LoFi: Songs zwischen Philharmonie und Casio-Sound

1.und 2. März 2003
jeweils 20.30 Uhr

Post Holocaust Pop, kurz pHp, veröffentlichen März 2003 auf KOOKberlin-new York zwar erst ihre zweite Platte „The Trouble with Being Born“, sie sind aber alles andere als Unbekannte oder Newcomer: Der Tänzer, Sänger und New Yorker Performer Howard Katz Fireheart, der Cellist Matthias Herrmann aus Berlin und der Krachmacher Ansgar aka FormVollEndeT aus M.-Gladbach, haben zusammmen ihre musikalische Heimat gefunden: Alltagsgeschichten verpackt in atmosphärische Minimalismen, kleinen Choreographien und theatralische Gesten, die gelegentlich abrupt in den Wahnsinn münden und ironisch lächelnd in kreative Rückkopplungen zurückschwappen.
Unverschämt und galant haucht Katz den Songs als tanzender Derwisch auf sehr visuelle und physische Weise Leben ein. Herrmann spielt dazu mit gigantischen Streicherflächen und rhythmischen Harmonien auf seinem Cello, diversen Effektgeräten und seinen Spielzeugkeyboards. Zusammengehalten wird das durch Beats, Samples und Geräusche von FormVollEndeT, die er aus teilweise abstrusen Percussioninstrumenten und einem Laptop hervorkitzelt. pHp ist eine Performance-Band mit ganz eigenem, mitreißenden Sound. Und irgendwo gibt es da auch noch eine einsame Gitarre.

FormVollEndeT: drums, rythmscapes, sound design
Howard Katz Fireheart: voice, body, songwriter
Matthias Herrmann: cello, composer, multi-instrumentalist

Pressestimme: „Howard Katz Fireheart und seine Männer vermischen Physisches und Metaphysisches. Sie geben in Collagetechnik ein Konzert über Konzerte, die zum Glück noch aus richtiger Musik und wirklichem Tanz bestehen. Vielleicht sind ja Männer vor allem Typen. Was ist dann aber Howard Katz Fireheart für eine? Der Boxer? Der Kavalier? Nun, er ist Katz - ein Lieder- und Tänze-Macher, von dem man meinen könnte, er käme direkt aus Paul Austers New Yorker Tabakladen. Ein bißchen Melancholie aus’Blue in the Face’ hängt noch in seinem Kinnbärtchen.“ (F.A.Z)