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FIGURE 8 RACE Remix
eine Performance über Demolition Derbies, präsentiert von Max Bauer, Maren Strack und post theater [new york / berlin / tokyo]
im Rahmen von Tanz im August
V O R S T E L L U N G E N :
23., 24., 25., 27. August 2006
jeweils um 20.30 Uhr
27. August 2006
jeweils um 15.00 Uhr
In Amerika gibt es Autorennen in 8-förmigen Rennstrecken. In der Mittelkreuzung dieser Rennen gibt es hin und wieder einen Crash. Clärenore Stinnes unternahm die erste Reise mit einem Auto um die Welt. Sie braucht dafür mehr als zwei Jahre, von 1927 - 1929. Einen großen Teil der Fahrt stand sie dabei still, weil ihr Auto Pannen hatte. Im Kampfsport, im Tanz, im Fahnenschwingen - immer wieder wird die Figur 8 als ein Bewegungsmuster genutzt, das ungebremsten Energiefluss erlaubt. Figure 8 Race handelt von Bewegung und Unterbrechung sowie auch von dem Fruchtbare in der Panne und in der ungewollten Unterbrechung. FIGURE 8 RACE Remix ist die Neuvertonung einer Performance von Maren Strack und post theater durch den Geräuschemacher Max Bauer. Durch die Live-Synchronisation des Geräuschemachers auf der Bühne entsteht ein neuer Blick auf die Aktionen der Performerin Maren Strack. Die meist versteckte Arbeit des Foley Artist (Geräuschemacher) wird dabei Teil einer Performance über Bewegung, Technik und Pannen. Bewegung und auch ihre ungewollte Unterbrechung klingen - ob als Motor, Reifenabrieb oder beim Fahnenschwingen.Premiere des Remix bei Tanz im August
# Vertonung, Neuvertonung und Live-Geräuschemacher: Max Bauer
# Performance und Choreographie: Maren Strack
#¦ Konzept: Max Schumacher*, Maren Strack, Hiroko Tanahashi*
# Video / Installation: Hiroko Tanahashi*
# Dramaturgie / Regie: Max Schumacher*
# *post theater [new york / berlin / tokyo]
# www.der-geraeuschemacher.de
# www.maren-strack.de
# www.posttheater.com
# Die erste Version der Produktion wurde mit dem Bremer Autorenpreis 2004 ausgezeichnet und unterstützt von dem Jungen Theater Bremen, dem Kunstraum Syltquelle und dem Fonds Darstellende Künste.
# Der Remix wird ermöglicht aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. In Koproduktion mit den Sophiensaelen und Tanz im August.
# Max Bauer (Geräuschemacher). Nach einer Ausbildung als Percussionist und Tontechniker sowie einer 3-jährigen Assistenz bei dem Geräuschemacher Mel Kutbay arbeitet Max Bauer seit 1996 als freiberuflicher Geräuschemacher, Sound Designer und Geräuschperformer. Tätigkeit als Geräuschemacher u.a. für Filme von Rainer Werner Fassbinder (Martha - restaurierte Fassung), Romuald Karmakar, Sönke Wortmann, Caroline Link und Gernot Roll. Außerdem wirkte er bei den Oscargewinnern Karakter (1998), und Quiero ser (1999) mit. Als Sound Designer u.a. Arbeiten für die EXPO 2000 in Hannover, für die Bayerische Staatsoper München und für die Stadiongala des Internationalen deutschen Turnfestes im Berliner Olympiastadion 2005. Als Geräuschperformer u.a. Auftritte in der Bundeskunsthalle (Bonn), in der Fondation Cartier (Paris), in der Pinakothek der Moderne (München), im Pergamon Museum (Berlin).
# Max Schumacher (Dramaturgie / Konzept) studierte Dramaturgie an der Humboldt Universität Berlin und Performance Studies (MA) an der New York University. Er gründete nach diversen Berliner Regiearbeiten 1999 post theater in New York. Er inszenierte die post theater Produktionen "I-Site", "City of Skies", "Hiroko Total", "x-isle", "The Real Forensic", sowie die Arbeiten "Der Reisende", "301/302" und "Penal / Colony". Er war Gast bei mehreren internationalen Festivals und tourte mit post theater u.a., in die USA, nach Korea, Thailand und Singapur. Er war 2001 Stipendiat der Akademie Schloss Solitude Stuttgart. 2003 leitete er "light", eine Inszenierung für nur zwei Zuschauer und "Turnover (House, Unsettled)", bei dem er mit Hiroko Tanahashi das Büroteam des Theater am Halleschen Ufer auf die Bühne brachte. Im Jüdischen Museum realisierte er mit M. Böttger die Installation "matchmaker matchmaker" und die dazugehörige gleichnamige Performance in der Staatsbank Berlin. Für "Heavenly Bento" (Bonn Biennale, Kommunikationsmuseum Berlin / sophiensaele Berlin, 2004 und Singapore Arts Festival, 2005) führte er Regie. Er arbeitet darüber hinaus als Kurator für darstellende Künste (u.a. für "Metropole ins Dorf" / Rohkunstbau, 11Dock11). Im Herbst 2005 tourte er mit post theater nach Japan (Tokyo, Yokohama, Yamaguchi).
# Maren Strack (Choreographie / Performance / Konzept) Ist 1967 in Hamburg geboren, lebt und arbeitet in München und Berlin. Sie studierte von 1989-96 an der Akademie der Bildenden Künste, München. 1995 erhielt sie das Förderstipendium für Theater/Tanz der LHS München und 1998 erhielt sie den Sonderpreis DAS BESTE DEUTSCHE TANZSOLO (Leipzig). Außerdem war sie Stipendiatin am Künstlerinnenhof "Die Höge", Bassum (2000) und an der Akademie Schloss Solitude, Stuttgart (2001). Zu ihren Arbeiten zählen u.a. "Die Tanzstunde" (Video-Tanz-Installation,1998), die bei der Art Frankfurt und im Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt gezeigt wurde. "ICE Lise Meitner" (1999) wurde u.a beim Theaterfestival SPIELART in München, im Theaterhaus Gessnerallee in Zürich und bei den Berliner Festspielen 2002 präsentiert.Mit der Performance "Latex" (1999), war sie u.a. bei den Rencontres Chorégraphiques Internationales Seine-Saint-Denis in Paris, bei Le lieu unique in Nantes, bei Kampnagel in Hamburg sowie im Museum für moderne Kunst, in Barcelona zu Gast. "muddclubsolo" (2001) wurde u.a gezeigt in der Fondation Cartier pour l´art Contemporain sowie der Ménagerie de Verre in Paris, im Städelmuseum in Frankfurt, sowie beim Festival Bellone-Brigittines in Brüssel.Maren Stracks Arbeit "6 Feet Deeper" in Zusammenarbeit mit post theater war in Münchens Deutschen Museum (Uraufführung) und vielen Festivals, u.a. bei Tanz im August (2004) in Berlin, in Belgien und Japan (2005) zu sehen.
# Hiroko Tanahashi (Video / Konzept) ist Absolventin der Filmhochschule Tisch School of the Arts der New York University (BFA) und des MFA Programms Multi Media Design and Technology der Parsons School of Design, N.Y, wo sie sich auf "Physical Computing" spezialisierte, d.h. interaktive Medien-Kunstwerke. Sie arbeitete als Bühnenbildnerin und Ausstatterin für Film und Theater, entwickelte zahlreiche Performances und Installationen, unter anderem eine Serie mobiler "Tanabata" Installationen (anlässlich eines japanischen Feiertages) in Berlin (2000), Wien (2001) und Belgrad (2002). Hiroko Tanahashi präsentierte ihre interdisziplinäre Tanzperformance "Bisscuit" auf der Bauhausbühne in Dessau. Sie war mit ihrer interaktiven Multi-Media-Performance "The Last Circus" in das Parsons Auditorium, N.Y. und auf das SoloDuoFestival im Theater am Halleschen Ufer eingeladen (2002). Sie präsentierte den multi medialen Tanzabend "Turnover (House, Unsettled)" im Theater am Halleschen Ufer im April 2003. Für die Installation "matchmaker matchmaker" von post theater im Jüdischen Museum Berlin gestaltete sie Videoarbeiten. Ihr Projekt "Heavenly Bento" (gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds) wurde auf der Bonn Biennale uraufgeführt, lief im Augst 2004 im Kommunikationsmuseum Berlin und im Juni 2005 auf dem Singapore Arts Festival. Paralallel dazu zeigt sie ihre Installation "delicious moves" in der Berliner Galerie Zagreus Projekt. Zuletzt war sie mit ihrem Projekt "skinSITE" beim City of Women Festival in Ljubljana, dem Dance Week Festival in Zagreb, dem Stromereien Festival in Zürich, auf dem Bangkok Fringe Festival und in Japan (YCAM, Yamaguchi und BankART, Yokohama). Im August 2005 präsentierte sie die Tanz-Video-Installation "futurePRESENTation" bei 11Dock11 in Berlin. Sie erhielt gerade den Franklin Furnace Award, New York, für das Konzept von "The Final Act".
# post theater [new york / berlin / tokyo] ist eine Theatercompany ohne Theater und ohne Company. Es gibt kein festes Ensemble von Performern - stattdessen handelt es sich um einen Think Tank aus Künstlern und Wissenschaftlern aus verschiedenen Disziplinen. Diese nutzen keine feste Spielstätte und sind auch nicht auf Theater als Medium beschränkt. Theater dient nur als Ausgangspunkt für die Projekte, welche Installationen, Tanz, Performances und andere Ereignisse sein können. post theater wurde 1999 in New York gegründet. 2002 zog das Hauptbüro nach Berlin. Seit 2005 gibt es ein Büro in Tokyo.
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