T A N Z
Neue Produktion

von und mit der Cie Felix Ruckert

 

P R E M I E R E: 9. Juli 2003
weitere Vorstellungen: 10.-13. und 16.-20. Juli 2003
jeweils 20.30 Uhr

 

In jeder Arbeit von Felix Ruckert gibt es ein radikales Grundprinzip. Jedes Stück entsteht durch eine spezifische Methode. Hier besteht es darin, den Platz des Choreographen als alleinigen Schöpfer unbesetzt zu lassen. Der kreative Motor ist die Gruppe selbst: eine Ansammlung von Personen, die tänzerisch kommunizieren und dabei ihre eigenen Regeln und Organisationsprinzipien entwickeln. Dabei ist das Ziel sowohl eine soziale als auch eine choreographische Utopie: Die Schaffung eines harmonischen Systems bei höchstmöglicher Frei-heit des Individuums. In einer ersten Arbeitsphase wird die Gruppe äußeren Einflüssen ausgesetzt: dem Unterricht und der künstlerischen Praxis unterschiedlicher eingeladener Tänzer - unter anderem Julyen Hamilton (Komposition), Kirstie Simson (Improvisation / Kontakt), Elizabeth Corbett (Ballett / William Forsythe). Diese Praxis schafft ein Terrain geteilter Erfahrungen und ein kollektives Gedächtnis. In einer zweiten Phase werden verschiedene Ansätze gemeinsamer choreographischer Komposition erprobt. Als Ausgangspunkt dienen hier eher Intuition und Chaos, anstatt Analyse und Planung. Felix Ruckert geht es um eine spielerische wie auch pragmatische Herangehensweise nach dem Vorbild solcher Gesellschaften, die keinen Unterschied zwischen Spiel und Arbeit machen.

Konzept: Felix Ruckert
von und mit: Laura Frigato, Catherine Jodoin, Caroline Picard, Susanna Szperling, Matthieu Burner, Felix Ruckert, Gabriel Staelen, Vidal Bini, Davide Camplani
Musik: Christian Meyer Mal
Kostüme: Daniela und Jürgen Wedhorn
Produktion: Cie Felix Ruckert und DOCK 11
gefördert vom Senat für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Berlin