Der Lehmstedt-Verlag stellt vor:
Roger Melis:
In einem stillen Land.
Fotografien 1965-1989
Ein Porträt der DDRLesung mit Roger Melis und Christoph Hein;
Bildprojektionen mit Musik von Maxim Shagaev
14. Juni 2007,
19 Uhr, DOCK11 StudiosMit einer Auswahl seiner besten Aufnahmen aus 25 Jahren zeichnet Roger Melis als einer der ersten Fotografen aus dem Osten ein umfassendes Porträt der DDR und ihrer Bewohner. Die atmosphärisch dichten, oft symbolhaften Bilder beleuchten nüchtern und kritisch den Alltag, die Arbeits- und Lebensbedingungen und die politischen Rituale im realen Sozialismus. Sie führen quer durch die Landschaften, Dörfer und Städte zwischen Ostsee, Harz und Erzgebirge und durch seine Heimatstadt Berlin. Die Bilder von Roger Melis zeugen von der Skepsis und Resignation der Ostdeutschen, aber auch von ihrem Stolz, ihrem Widerspruchsgeist und ihren Sehnsüchten. Fast zwei Jahrzehnte nach dem Untergang der DDR ist so eine Innenansicht dieses »stillen Landes« entstanden, die ihresgleichen sucht. Roger Melis, geboren 1940, gehört zu den Mitbegründern der künstlerischen Fotografie in der DDR. Bekannt wurde er vor allem durch seine Porträtaufnahmen für Zeitungen und Verlage in Ost und West, durch Reisebücher wie "Paris zu Fuß" und Modeserien für die Zeitschrift "Sibylle".
PROGRAMM:
# Mark Lehmstedt: Begrüßung
# Mathias Bertram: Die Fotobuchreihe "Bilder und Zeiten"
# Roger Melis: In einem stillen Land
# Bildprojektion mit Musik
# Christoph Hein: Erzählungen aus einer untergegangenen Welt. Anmerkungen zu Fotografien von Roger Melis
# Bildprojektion mit Musik