T A N Z
ECHO eine Performance von Kazue Ikeda und Julie Randall
P R E M I E R E :
1. November 2007
WEITERE VORSTELLUNGEN.
2.-4. sowie 8.-11. November 2007
jeweils 20.30 Uhr
Das ECHO, verstanden als energetisches Phänomen ist, der Ausgangspunkt des neuen Stückes von Kazue Ikeda.
Spielerisch entwickeln die Tänzerin/Choreographin Kazue Ikeda und die Sängerin Julie Randall ein komplexes Geflecht aus (selbst-)reflektierenden Energien von Bewegung und Stimme.
Inspiriert von verschiedenen Erscheinungsformen der Welle, Wiederholung, Spiegelung und Brechung setzen sie mit dem menschlichen Körper als universellem Werkzeug und Instrument Erinnerungen und Assoziationen des Zuschauers frei Tanz und Gesang als Echolot Aus der Tiefe des Bühnenraums und einem rauschenden Klangfeld schicken Kazue Ikeda und Julie Randall durch Windböen, transparente Nebel, über Wasserspiegel und Segel eine Welle in den Raum, die in Körper und Seele dringt eine entäußerte Verinnerlichung.
ECHO entstand im Rahmen zweier Künstlerresidenzen auf Schloss Bröllin und im Künstlerhaus Lukas Ahrenshoop.# Konzept & Idee: Kazue Ikeda, Julie Randall, Hans Finckh
# Performance: Kazue Ikeda, Julie Randall
# Bühnenbild: Hans Finckh, Kazue Ikeda
# Dramaturgische Beratung & Produktionsleitung: Gabi Beier
# gefördert vom Kulturamt Pankow
# mit freundlicher Unterstützung von DOCK 11, Schloss Bröllin e.V. und Künstlerhaus Lukas Ahrenshoop
# Pressekontakt: tanzbaustelle, Gabi Beier, tanzbaustelle@gmx.net
# Kazue Ikeda wurde in Kobe, Japan geboren. Sie trainierte am Japan Action Club Institut für Stuntmen und Schauspieler. In New York arbeitete sie u.a. mit der Kevin Wynn Collection, Bill T. Jones/Arne Zane Dance Co. und Anna Sokolow Players Project. 1999 gewann sie den ersten Preis des Wettbewerbs Das beste deutsche Tanzsolo in Leipzig. Seit 2000 lebt Kazue Ikeda in Berlin, wo sie u.a. mit Helena Waldmann, Christoph Winkler, Helge Musial arbeitete und ihre eigenen Choreographien und Solo Tanz-Performances entwickelt. Sie erhielt Arbeitsstipendien an der Tanzfabrik Berlin, am Schloss Bröllin und am Künstlerhaus Lukas Ahrenshoop. Sie arbeitet mit Christian Ziegler (Medienkünstler) am ZKM, Karlsruhe und unterrichtet Tanz-Technik, Improvisation, Komposition, Body Tuning (body awareness) in Berlin, Frankfurt/Main und Japan.# Die Mezzosopranistin Julie Randall wurde in Santa Monica, Kalifornien, geboren und hat mit einem BA in Musik an der UC San Diego und einem Masters of Musik in Gesang/vocal performance am Musikkonservatorium der University of Southern California abgeschlossen. Sie fühlt sich sowohl der zeitgenössischen als auch der klassischen Musik verpflichtet und verfolgt aktiv ihr Interesse an neuen Ansätzen/Kombinationen im Bereich Musiktheater. Sie hat am HAU 2, bei Tesla, bei der Berliner Biennale, beim Stuttgarter Filmwinter, bei Eclat, Rohkunstbau, beim Aspen Festival, der Documenta, bei den Darmstädter Sommerferienkursen und als Stipendiatin in der Akademie Schloss Solitude mit international renommierten Komponisten, Ensembles und Regisseuren zusammengearbeitet, u.a. mit der Gruppe Surplus, mit Sonor, dem Ensemble Modern und dem Posttheater. Man kann sie auf der Aufnahme (Koch recording) der zeitgenössischen Oper Tania von Anthony Davis in der Doppelrolle als Tanias Mutter und Betty Ford hören und sie im Kurzfilm Capitulation Project von Moser und Schwinger sehen.