T H E A T E R

Antigone

nach Anouilh und Sophokles von Paul Burian

P R E M I E R E:
14. Februar 2002
weitere Vorstellungen:
15., 16., 17.2.2002

jeweils 20.30 Uhr

Regie: Paul Burian
Darsteller: Jan Aleith, Martina Mann, Christa Aleith
Licht: Klaus Dust
Video: Andreas Etter
Ton: TitoToblerone
Bühne: Matthias Maedebach


Draußen: Krieg – gerade noch Krieg – fast schon Frieden? Die Herrschaft der politischen Vernunft, der politischen Taktik.
Drinnen: Ein (Frei)Raum – eine Enklave – eine Zelle? Ein Ort der Auseinandersetzung, der Gewissenserforschung.
3 Frauen und 3 Männer: Täter – Opfer – Mitläufer – Mittäter – Rebellen?

In der Antigone prallen die Weltsichten, Wahrheiten und Lebenseinstellungen unversöhnlich und existentiell bedrohlich aufeinander. Was passiert, wenn man seine „Wahrheit“ neben die der anderen stellt, ihre Gültigkeit der Überprüfung aussetzt, das Wagnis eingeht, durch die Augen des Anderen zu sehen? Wieweit kann der Einzelne die öffentliche, allgemein akzeptierte „Wahrheit“ zu seiner eigenen machen, ohne sein innerstes Wesen zu zerstören? Wie erkennt man seine ganz persönliche „Wahrheit“ und wieweit darf und muss man gehen, um sie zu leben?

Eine Standortbestimmung - nicht nur der Antigone - die sich dem Außen stellt, dem Anderen, dem Übermächtigen aber vielleicht nur scheinbar Stärkeren.