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Matres Matutae
von Anna Redi und Annalisa D’Amato [20 min]
Objekt d
ein Tanzsolo von und mit Marika Rizzi [20 min]
LEGNA
ein Tanzsolo von Raffaella Galdi [20 min]

WORK IN PROGRESS
28. bis 31. Juli 2005
jeweils 20.30 Uhr


Matres Matutae von Anna Redi und Annalisa D’Amato [20 min]
Diese Arbeit ist Teil eines im Jahr 2000 begonnen Projektes der Archeologie des Inneren. Es verdankt seine Realisierung einem Zusammentreffen mit Annalisa D’Amato. „Ich bin in einer Kleinstadt in der Nähe Neapels geboren, in der sich zahlreiche antiken Ruinen befinden. Die Betrachtung der Ruinen und der Natur lässt ein reines Gefühl für die Zeit entstehen, ein Gefühl, das - um es mit Marc Augè zu sagen - nicht datierbar ist. Wir beginnen mit den Tuff-Statuen der Matres Matutae des 6. Jahrhunderts v. Chr.: der Kult der Mütter und späteren Madonnen. Dicke und fruchtbare Frauen von gestern - die geschlechtslosen und magersüchtigen, immer androgyneren Frauen von heute. Eine Reise zurück in der Zeit und eine Reise im eigenen Ich.“ Anna Redi

Produktion: Le Bazarre, Pontedera Teatro, Comune Di St. Maria (I)) $ eine Produktion von Anna Redi und NAPOLI 11

Anna Redi arbeitete als Tänzerin mit Pippo Delbono, Wim Wandekeybus, Marco Manchisi, Marco Baliani, Mario Martone and Enzo Moscato, u.a.. Als beste junge Neapolitanische Schauspielerin gewann sie den ‘Premio Girulà’ als Autorin von ‘Bagarie Premio Scenario’. Sie kreierte ‘Le stanze di Penelope’ für Bologna 2000. Sie arbeitet derzeit am ‘Mercadante Teatro Stabile di Napoli’ und leitet den Kulturclub ‘Le Bazarre’ in Neapel.

Annalisa D’Amato ist freie Regisseurin. Seit 1994 arbeitet im Fondazione Pontedera Teatro als Schauspielerin und Assistentin des Direktors Roberto Bacci. Außerdem arbeitet sie im Rahmen von “Theater des Augenblicks -Theatre and Performaning-Arts 2006-2009“ in Koproduktion mit der Fondazione Pontedera Teatro, dem Emilia Romagna Teatro und dem State Theatre of Istanbul

Objet d Ein Tanzsolo von und mit Marika Rizzi [20 min]
Der Körper bedarf der Stabilität, das Geichgewichts und der räumlichen Logik. Welde Art von Stimulation ist notwendig, um den normalen Zustand unseres Nervensystems zu verändern? Marika Rizzi untersucht die Begriffe Wahrnahmung und sensorieller Austausch zwischen dem Publikum und dem Performer.
Dieses Solo stellt eine Art von underfinierbarem, unheimlichen Objekt dar, in dem sich der Körper mit den Extremen konfrontiert, um das Imaginäre auf eine andere Art und Weise zu nähren, um ein subtiles Universum zu berühren, das sich vom Abstrakten inspiriert.

von und mit: Marika Rizzi
künstlerische Mitarbeit: Anna Redi
Video: Eric Angels
Musik: Monolake Gobi

Marika Rizzi, Italienerin, lebt in Paris und arbeitete als Tänzerin mit verschiedenen Choreographen. Von 1995-2004 arbeitete sie mit Felix Ruckert: Hautnah, Krapplack, Ring, Choregraphisches Projekt, Stillen, Deluxe Joy Pilot, Secret Service. 2003 gründete sie das Tanzkollektiv Napoli 11 in Zusammenarbeit mit DOCK 11.


LEGNA - ein Tanzsolo von Raffaella Galdi

Choreography and Dance: Raffaella Galdi
Music: Ikue Mori
Light: ( still to be define)
Assistance: Litsa Kioussi and Krzystof Zawaski

This solo has been created during a choreographic research work-shop of one month leaded by Rui Horta.

" I move out because I am inside. I am inside because I moved out ".

I perceive life as a constant flow. We live in situations made of atmospheres, emotions, feelings, thoughts, moods. Each of them differs from another and in the same time are part of the same moving. The situation we are living in this precise moment can't be without the previous one. And it's not repeatable.
We shift.
From situation to situation.
Constantly.
Even when we have a sense of stillness, we are with-in it already going. As a chain of action-reaction. We enter to leave again.

The basic idea is to inhabit space with an identity.
The identity is a moving body expressing itself with movements.
The movement itself changes colour through different qualities.
The quality create an emotional state.
The space is occupied by the moving body of the dancer by touching different points ( or rooms ).
Each point ( room ) is entered and left.

Raffaella Galdi born in Italy, Genua. She received her dance education first in France at the " Ecole de danse Rosella Hightower " than in Holland at the " Rotterdamse Dansacademie ". She has been working for two years in Belgium, Brussel with the " Compagnie Thor " directed by Thierry Smits.
Than she became free-lancer working in Holland and Germany with different choreographers as Thom Stuart, Sanne van der Put, Tomi Paasonen, Rui Horta, Helge Müsial, Bernard Baumgarten, Toula Limnaios, Labor Gras and Christoph Winkler.