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Atem und Herz



ein Tanzprojekt für hörende und nichthörende Menschen

Atem und Herz - ein Tanzprojekt für hörende und nichthörende Menschen

Vorstellungen:

13. Februar 2015 ab 16.15 Uhr, 14. und 15. Februar 2015 ganztägig ab 10.00 Uhr

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ENDPROBENPLAN
für alle beteiligten Schüler


>> Probenplan im EDEN 9.-14.2.2015 <<


VORSTELLUNGSPLAN

für alle beteiligten Schüler

>>Vorstellungsplan im EDEN 13.-15.2.2015<<

PROGRAMM

>> Programmflyer ATEM und HERZ <<
 

Ort: EDEN*****, Breite Strasse 43, 13187 Berlin

Eintritt: 4.- Euro Erwachsene / Kinder und Jugendliche frei

Kartenvorverkauf:
Eintrittskarten sind am DOCK 11 und EDEN Tresen ab sofort erhältlich.
 

Kartenreservierung:
ticket@dock11-berlin.de, 030-35120312

Voranmeldung für Schulklassen:

dock11@dock11-berlin.de

„Atem und Herz“ verbindet hörende und nichthörende Kinder und Jugendliche in mehreren verschiedenen Tanzprojekten. Der Tanz ist die stille, sprachlose, körperlich-visuelle Kunstform, die die Kommunikationsbrücke zwischen Hörenden und Nichthörenden Schülern schafft. Atem und Herzschlag als allgemein menschliche Rhythmen bilden die Grundlage der Bewegung, die die Kinder körperlich-sinnlich erspüren und mit der sie einen Zugang zu ihrem eigenen Körper finden.
In ersten Improvisationsaufgaben erleben sie den Atem als Melodie und den Herzschlag bzw. den Puls als Rhythmus für die eigene Bewegung und erkennen, wie diese beiden Komponenten in wechseitiger Beeinflussung mit den eigenen Gefühlen und dem körperlichen Empfinden stehen. 
Wie verständigen sich die Tänzer nun expressiv-musikalisch ohne Musik? Zusätzlich zum Herzschlag als Metrum und dem Atem als Melodie werden Gesten der Deutschen Gebärdensprache erlernt und in gemeinsamen Improvisationsaufgaben durch die Kinder variiert. Den Improvisationsaufgaben zugrunde liegen hier die Kategorien des Laban-Bartenieff-Bewegungsanalyse-Systems, anhand dessen auch die Gesamtkomposition entwickelt wird.
 
Was bisher stattfand:
Von Frühjahr bis Sommer 2014 fand für die Dozenten des DOCK 11 und EDEN***** ein Coaching statt. Parallel zu einer Einführung in die Deutsche Gebärdensprache (DGS) durch Matthias Schäfer gab Anja Weber zunächst einen Überblick in das System der Laban-Bartenieff-Bewegungsstudien (LBBS). Dann wurden schrittweise mit einzelnen Gebärden die LBBS-Kategorien vertieft erarbeitet. So konnte jeder Dozent für seine Gruppe eigene Aussagen und Choreographien entwickeln, die er gemeinsam mit den Tanzkindern im Unterricht gestaltete und variierte, um Stücke für die Aufführungen zu erarbeiten. Ergänzend zum regulären Unterricht fanden für einige Gruppen Sonderproben statt, in denen die Kinder und Dozenten ihre Arbeit intensivieren konnten.
Zudem fanden in der Ernst-Adolf-Eschke-Schule einige Intensivtage mit Daniela Kuhr und Sven Seeger statt, in denen fleißig getanzt wurde. Der erarbeitete Tanz wurde in einem Showing in der Schule gezeigt. 

Anlass und Ziele des Projekts
Beate Krausmanns Kinder tanzen im DOCK 11. In Pausengesprächen wurde die Idee geboren, zusammenzuarbeiten. Frau Krausmann versorgte uns mit Materialien zu künstlerischen Projekten mit der Deutschen Gebärdensprache, erzählte vom Alltag der Nichthörenden, davon, dass es in Deutschland kaum verbreitet ist, als Hörende Grundelemete der DGS zu erlernen. Es ist beschämend, dass viele Hörende so wenig von DGS wissen und nicht einmal Grundlagen der Deutschen Gebärdensprache können. Darüber hinaus hat die DGS aber auch ein besonderes künstlerisches Potential, Schönheit, Präzision und Kraft. Wir lasen Bücher über Visuelle Kunst vor allem im Umfeld von Wolfang Müller, über die Ausstellung: Eröffnung: "Gebärde Zeichen Kunst. Gehörlose Kultur" im Bethanien, sahen auf Youtube Rapper in DGS und weiteres. Unser Ziel ist es, dass alle Kinder, die im DOCK 11 tanzen, einige Grundlagen der DGS tänzerisch erlernen. Wir möchten mit der Ernst-Adolf-Eschke-Schule die Zusammenarbeit langfristig fortsetzen.
Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, eine größere Verbreitung der Deutschen Gebärdensprache zu fördern. Dabei ist es uns wichtig, dass es sich um eine tiefe und qualitativ hochwertige, künstlerische Produktion handelt, die die Ideen und Themen der Kinder mit einfließen lässt.
In den insgesamt 16 verschiedenen Stücken tanzen 438 im DOCK11 angemeldete Kinder und Jugendliche, sowie die an dem Projekt teilnehmenden Schüler der Adolf-Eschke-Schule; mehere Klavierschüler und - schülerinnen von Valérie Huguenin sowie ein Chor der Grundschule am Arkonaplatz neben ebenso daran teil.

Tickets: 4.- Euro / Kinder frei

 

Vorstellung 1 + 1a am Freitag, 13.02. um 16.30 Uhr und 17.30 Uhr

Abendliche Feste II

Ein Tanzstück von Lisa Oettinghaus gemeinsam mit den Kindern und Jugendichen, die freitags um 15, 16 und 17 Uhr im DOCK11 tanzen.

Das Fest ohne Worte zeigt die Tänzer in einem kreativen Prozess, den Körper sprechen zu lassen und Emotionen sowie festliche Freuden und Zwänge auf ihre ganz eigene Weise zu interpretieren.

LIMIT
Ein Tanzstück von Sabina Ferenc gemeinsam mit den Jugendlichen, die mittwochs um 17 Uhr im DOCK11 tanzen.
 
Ausgehend von dem Versuch, sich in den Zustand der Gehörlosigkeit zu denken, untersuchten die Teenager ihre eigenen Vorstellungen von Freiheit und Grenzen. Mithilfe des Körpers, vor allem durch die natürlich vorhandene, rhythmische und melodische Unterstützung von Atem und Herz, wurden Erfahrungen der Limitierung und der Chance tanzend erforscht. Ein Videofilm mit Unterwasseraufnahmen der Tänzerinnen begleitet die beiden emotionalen Pole mit dem Wasser als symbolische Materie der Stille und der Bühne als Sinnbild für das geräuschvolle Leben.
 
open source
Ein Tanzstück von Sabina Ferenc gemeinsam mit den Jugendlichen, die mittwochs um 18 Uhr im DOCK11 tanzen.
 
Im Streetdance steht der Rhythmus, der Beat als etwas Elemtares im Vordergrund. So wie der Atem oder auch der Herzschlag einem fortlaufenden Rhythmus unterliegen, folgen die Tänzerinnen im Stück gemeinsam, scheinbar harmonisch dem Beat. Doch mehr und mehr verändert sich der Raum, in dem die Bewegung stattfindet. Es wird dunkel und sie beginnen, mit mobilen Leuchten Spuren zu hinterlassen, die eine Art der Kommunikation aufbauen – ein Dialog zwischen dem Herzschlag, dem Atem, den Tänzerinnen und dem Publikum entsteht.

 
 
Tuesday Dreams
Ein Tanzstück von Elly Fujita gemeinsam mit den Jugendlichen, die dienstags um 17 Uhr im EDEN tanzen.
 
Die Teenager stellen tanzend Formen von Beziehungen und Geschichten von menschlichen Verbindungen dar, die sie kennen, sich vorstellen oder gar geträumt haben. So entstehen verschiedene Duette und über die Bewegungen werden Buchstaben vermittelt. Ergeben sich aus diesen Namen? Sind sie real? Oder ist am Ende etwa alles nur ein Traum?
 

Vorstellung 2 am Samstag, 14.02. um 10.00 Uhr

Herzsprung/Atemlos
Ein Akrobatikstück von Michael Klich gemeinsam mit den Kindern, die montags um 15 und 16 Uhr, und donnerstags um 15 Uhr im DOCK11 den Akrobatikkurs besuchen
 
Die Akrobatikkinder erfahren in schnellen Wechseln aus Ruhe und Dynamik, Sprüngen und gehaltener Kraft die Möglichkeiten von Bewegungsspielen. Dabei dienen die Rhythmen ihres Herzschlags und ihres Atems gleichzeitig als taktgebende Elemente der Dramaturgie wie als Grundsteine für das innere Gleichgewicht der Kinder. Pyramiden und auch der Einsatz eines Trampolins bilden in dem Stück Schwerpunkte.
 

Vorstellung 3 + 3a am Samstag, 14.02. um 12.15 Uhr und 13.15 Uhr

Das Geschenk der Waldkönigin II
Ein Tanzstück von Katrin Pohlmann und Katja Scholz gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen, die mittwochs 15 und 16 Uhr und donnerstags 16 Uhr im DOCK11 tanzen. In Anlehnung an ein russisches Märchen.

Die Geschichte handelt von Mücken, Tieren und einer Waldkönigin. Die schlafenden Tiere werden von Mücken umschwirrt. Als die Tiere aufwachen, sind die Mücken verschwunden.
Doch die Mücken kehren zurück und scheuchen die noch schlaftrunkenen Tiere durcheinander und versuchen sie zu stechen.
Das Spektakel sehen die Vögel, die zur Waldkönigin eilen, um diese um Hilfe zu bitten. Dort erfahren, sie, wie sich die Tiere vor den Mücken schützen können. Sie benötigen nur Schwänze als Schutz. Diese holen sich die Tiere nach und nach von der Königin ab. Doch der Bär, der die Botschaft verschlafen hat, will erst noch Honig naschen und bekleckert sich. Er muss nun erst sein Fell waschen und an der Sonne trocknen. Er schläft wieder ein und gelangt erst zur Königin, als alle Schwänze vergeben sind. Doch die Dachse, die sich selbst bewundernd um den Bären tanzen, schenken ihm einen Schwanz. Beim Finale zeigen die Tiere den Mücken ihre Schwänze, woraufhin die Mücken ihre Stachel fortwerfen und am Schluss alle fröhlich zusammen tanzen.

Engelspiele
Ein Tanzstück von Katrin Pohlmann gemeinsam mit den Kindern, die mittwochs um 16 Uhr im DOCK11 tanzen.
 
Frech, verspielt aber auch beobachtend und beschützend, so greifen hin und wieder die Engel in das weltliche Geschehen ein. Mit etwas Magie wird sich hier gegenseitig von der Wolke geschubst, dann wird der eine vom anderen mit Gebärden in seinem Tanz auf der Erde angeleitet. Alles natürlich nur neckend und freundschaftlich, denn auch die Gemeinschaft und das Zusammenspiel ist unter Engeln sehr gefragt. Die Wolke ist immer mit dabei und lädt zu einigen Spielen der Engel ein. Wir haben uns gefragt, welche Eigenschaften Engel haben und sind davon überzeugt, das in jedem von uns einer steckt.
 
Letterbox
Ein Tanzstück von Katrin Pohlmann gemeinsam mit den Jugendlichen, die montags um 17 Uhr im DOCK11 tanzen.
 
Ein Briefkasten bekommt keine Beachtung mehr, weil alle über das Handy kommunizieren. Was aber passiert, wenn diese auf einmal nicht mehr funktionieren? Wir kehren zurück zum guten alten Brief? 
In dem Stück „Letterbox“ werden Briefe geschrieben und verschickt, heimlich geöffnet oder gegenseitig vorgelesen. Den Inhalt der Briefe gesltalten die Jugendlichen mit Gebärden und Tanz. So entstehen ganz unterschiedliche persönliche Szenen, die dann dramaturgisch zu einem Tanzstück zusammengefügt werden.
 

Vorstellung 4 + 4a am Samstag, 14.02. um 15.30 Uhr und 16.30 Uhr

Der Mann mit dem langen Hals...
ein Tanzstück von mit Valérie Huguenin mit Kindern aus den Kindertanzkursen freitags um 15 und 16 Uhr im DOCK 11, sowie Klavierschülern von Valérie Huguenin und dem Chor der Grundschule am Arkonaplatz.

Ausgangspunkt ist der Text „Exercices de styles“ von R. Queneau (französischer Surrealist), der eine absurde Anekdote in 99 verschiedenen Arten erzählt, die sich alle rhetorisch unterschieden. So erzählen die Kinder eine Geschichte mehrmals hintereinander auf unterschiedliche Weise, indem sie die eigenen Möglichkeiten des Erzählens sowie verschiedene Prinzipien der Choreografie von Laban nutzen. Es entsteht eine Szenenfolge ähnlich wie bei einem Musikstück, das nach Thema und Variation strukturiert ist. Über diese Variationen werden zwei oder mehrere verschiedene Gruppen miteinander verbunden: z.B. Tänzer und Taubstumme, Musiker und Tänzer und – warum nicht – Taubstumme und Musiker; ganz dem Dalcrozeschen Prinzip folgend, das besagt, dass jede Bewegung musikalisch sein sollte. Die Bindung wird durch die beiden vitalen Elemente aufgebaut, die die Körper aller Teilnehmenden vereinen: durch den Puls (Herzschlag) und den Atem. Diese beiden Grundpfeiler werden unsere beiden räumlichen und zeitlichen Orientierungspunkte sein und die Basis unserer Arbeit stellen, um das Gehör der Gruppen zu fördern und unsere Choreografie umsetzen zu können.

Was mich aus der Fassung bringen kann...
ein Tanzstück von Sven Seeger und Daniella Kuhr von und mit Jugendlichen aus der Ernst-Adolf-Eschke-Schule.
 

Vorstellung 5 am Samstag, 14.02. um 18.30 Uhr

Innen Außen
Ein Tanzstück von Katrin Pohlmann mit den Jugendlichen aus dem Kurs Modern und zeitgenössischer Tanz, mittwochs, 17 Uhr im DOCK 11

Als Requisit und Bühnenbild dienen 6 x 2m große, dehnbare Tücherloops. Sie bieten ein Innen, das geschützt und anonym ist, weil nur die Körperumrisse, aber nicht die Identität erkennbar ist, sowie in Außen, bei dem man sichtbar und aktiv ist. In Improvisations- und Gestaltungsprozessen schrieben die Jugendlichen Worte und Texte mit ihren Eindrücken auf, die dann wieder in Gebärden und Tanz umgesetzt wurden. So entsteht ein Wechsel, bei dem einige Jugendliche sichtbar und andere anonym Formen und Bühnenbilder mit den elastischen Stoffloops gestalten, blitzartig die Rollen und Positionen und Bilder wechseln und der Raum mit Lebendigkeit und Energie aufgeladen wird.

Träume

Ein Tanzstück von Katrin Pohlmann mit den Jugendlichen aus dem Kurs Tanztechnik und Improvisation, donnerstags um 17 Uhr im DOCK 11 
 
Einschlafen, Hochschrecken, Aufwachen, Schlafwandeln: Traumbilder, Traumgestalten, Geschichten, die aus unseren Träumen kommen. 
Träume und die Theaterwelt sind ähnliche Möglichkeitsräume. Reisen durch Raum und Zeit sind dort genauso möglich, wie allerhand phantastische Begebenheiten. So entwickeln die Jugendlichen eigene Szenen und Sequenzen, die sie mit Gebärden und Tanz gestalten. Eine Choreografie mit großen Kissen bildet dabei den Rahmen.
 
Das Geschenk der Waldkönigin I
Ein Tanzstück von Katrin Pohlmann und Katja Scholz mit den Kindern, die montags um 16 und 17 Uhr im DOCK11 tanzen. In Anlehnung an ein russisches Märchen.
 
Die Geschichte handelt von Mücken, Tieren und einer Waldkönigin. Die schlafenden Tiere werden von Mücken umschwirrt. Als die Tiere aufwachen, sind die Mücken verschwunden.
Doch die Mücken kehren zurück und scheuchen die noch schlaftrunkenen Tiere durcheinander und versuchen sie zu stechen.
Das Spektakel sehen die Vögel, die zur Waldkönigin eilen, um diese um Hilfe zu bitten. Dort erfahren, sie, wie sich die Tiere vor den Mücken schützen können. Sie benötigen nur Schwänze als Schutz. Diese holen sich die Tiere nach und nach von der Königin ab. Doch der Bär, der die Botschaft verschlafen hat, will erst noch Honig naschen und bekleckert sich. Er muss nun erst sein Fell waschen und an der Sonne trocknen. Er schläft wieder ein und gelangt erst zur Königin, als alle Schwänze vergeben sind. Doch die Dachse, die sich selbst bewundernd um den Bären tanzen, schenken ihm einen Schwanz. Beim Finale zeigen die Tiere den Mücken ihre Schwänze, woraufhin die Mücken ihre Stachel fortwerfen und am Schluss alle fröhlich zusammen tanzen.
 

Vorstellung 6 + 6a am Sonntag, 15.02. um 10.00 Uhr und 10.45 Uhr

Du bist da und ich bin hier
Ein Tanzstück von Lydia Johns mit den Kindern die montags um 15 Uhr im EDEN tanzen.
 
Du bist da, und ich bin hier. // Du bist Pflanze, ich bin Tier. // Du bist Riese, ich bin Zwerg. // Du bist Tal, und ich bin Berg. // Du bist leicht, und ich bin schwer. // Du bist voll, und ich bin leer. // Du bist heiß, und ich bin kalt. // Du bist jung, und ich bin alt. // Du bist sie, und ich bin er. // Du bist Land, und ich bin Meer. // Du bist dunkel, ich bin hell. // Du bist langsam, ich bin schnell. // Du bist schmal, und ich bin breit. // Du bist Anzug, ich bin Kleid. // Du bist einsam, ich allein. // Komm, wir wollen Freunde sein!
Die Unterschiede des Gedichts werden mit einer individuellen tänzerischen Sprache erzählt. Elemente der Gebärdensprache gehen ins Abstrakte über und werden z.B. als Buchstaben oder Figuren mit dem ganzen Körper dargestellt. So entsteht eine Performance, die von dem Lauf der Dinge erzählt.
 
Eine Sprache, die (uns) bewegt
Ein Tanzstück von Lydia Johns mit den Kindern, die montags um 16 Uhr im EDEN tanzen.
 
Was geschieht, wenn das Wort verstummt und das, was wir sagen möchten, durch den Körper
in Raum und Zeit zum Ausdruck kommt?
Die Kinder haben Elemente der deutschen Gebärdensprache erlernt und daraus spielerisch mit ihren Körpern eine „bewegte“ Sprache entwickelt. Nun werden Motive abstrahiert und variiert und daraus ganze Sätze gebildet. Bewegungen können das zum Vorschein bringen, was oft hinter Worten versteckt liegt. Die Kinder hören Gedichte, die sie ganz individuell interpretieren und tänzerisch erzählen können. So entstehen Geschichten, die gleichzeitig, nebeneinander oder unabhängig voneinander stattfinden. Ohne die Stimme zu nutzen, formen sie Worte, die durch Buchstaben oder abstrahierte Gesten gestaltet werden. Der Körper wird zum Werkzeug der Sprache und bringt das zum Ausdruck, was ihn „bewegt“.
 
Sprachmagie des Herzens II
Ein Tanzstück von Beatrice Kruschke und Doreen Haberland mit den Kindern, die mittwochs 15 Uhr und freitags 16 Uhr im EDEN tanzen.
 
Die Tänzer sind umgeben von einem Meer aus Bildern, die den Drang nach Kommunikation ganz ohne Worte lösen. Sie wagen den Sprung in dieses Meer und zeigen ihre eigenen Interpretationen von Gefühlen der Sprachmagie.
 

Vorstellung 7 + 7a am Sonntag, 15.02. um 12.45 Uhr und 13.45 Uhr

Abendliche Feste I
Ein Tanzstück von Lisa Oettinghaus mit den Kindern, die dienstags 15 und 16 Uhr im DOCK11 tanzen.
 
Das Stück der jüngsten Tänzerinnen im Dock 11 ist eine Reise in ein Fest ohne Worte, in einen feierlichen Abend mit ganz verschiedenen Gefühlen.
Die Kinder haben sich in einer ganz frei, kreativen Tanzform mit dem Thema "Sprechen ohne Worte" auseinandergesetzt. In Abendliche Feste I erproben sie eine Feier ganz ohne gesprochene Zeichen. Gemeinsam bereiten sie den Festsaal vor und brechen die Stille auf ihre ganz eigene Weise.
 
Sprachmagie des Herzens III
Ein Tanzstück von Doreen Haberland und Lisa Oettinghaus mit den Kindern und Jugendlichen, die dienstags 16 und 17 Uhr im DOCK11 tanzen.
 
Die Tänzer sind umgeben von einem Meer aus Bildern, die den Drang nach Kommunikation ganz ohne Worte lösen. Sie wagen den Sprung in dieses Meer und zeigen ihre eigenen Interpretationen von Gefühlen der Sprachmagie.
 
 

Vorstellung 8 + 8a am Sonntag, 15.02. um 16.30 Uhr und 17.15 Uhr

Sprachmagie des Herzens I
Ein Tanzstück von Beatrice Kruschke und Doreen Haberland mit den Kindern, die mittwochs 16 und 17 Uhr und freitags 15 Uhr im EDEN tanzen.
 
Die Tänzer sind umgeben von einem Meer aus Bildern, die den Drang nach Kommunikation ganz ohne Worte lösen. Sie wagen den Sprung in dieses Meer und zeigen ihre eigenen Interpretationen von Gefühlen der Sprachmagie.
 
Lautloser Wortklang
Ein Tanzstück von Lydia Johns und Sabina Ferenc mit den Kindern, die donnerstags um 15, 16 und 17 Uhr im EDEN tanzen.
 
Du // Schreist mich an. // Was mach' ich dann? // Ich halte meine Ohren zu // Dann haben meine Ohren Ruh'. // Doch // Wenn du leise reden magst // Oder mal zu flüstern wagst. // Dann öffne ich die Ohren // Und kein Wort geht mehr verloren.
 
Die Kinder bewegen sich zwischen den Zuständen der Stille und des Lärms. Ihre Körper wechseln zwischen dem Gehetztsein und dem Innehalten immer wieder hin und her und entdecken so die unterschiedliche Rhythmik der beiden Pole.
 

# Choreographie / Tanzpädagogik: Katrin PohlmannValérie HugueninDoreen HaberlandElly FuijtaLisa OettingshausLydia Johns, Michael Klich, Katja ScholzSabina Ferenc, Beatrice Kruschke, Sven Seeger, Daniella Kuhr
# auf der Bühne: Tanzkinder des DOCK 11 und EDEN*****, Schüler der Ernst-Adolf-Eschke-Schule, Kinderchor der Grundschule am Arkonaplatz 
# DGS-Übersetzer: Matthias Schäfer 
# Kompositions-/ Choreographiecoaching: Anja Weber
# Technik: Asier Solana
# Film: Frederike Hohmuth
# Kostüme: Alexander A Mensen
# Produktionsleitung | Foto: Miriam Gimm
# gefördert vom Projektfonds Kulturelle Bildung und dem Fonds Soziokultur

 

 

     

 
Proben bei Katrin Pohlmann zu Atem und Herz: