TUSCH
KOMOT – The next Generation
Premiere des von TUSCH geförderten Tanzstückes mit den Schülern der Sekundarschule Wilmersdorf unter der Leitung von Benjamin Block (Nir de Volff TOTAL BRUTAL) im Rahmen von TuSch - Theater und Schulen zur TuSCH-Festwoche im Podewil

Der Mensch wählt sich seinen Freundeskreis selber aus - was allerdings den Nachbarn betrifft, so unterliegt die Auswahl beinahe der gleichen Willkür wie die Familie, in die man hineingeboren wird. Man möchte nicht gezwungen sein, seinen Tisch mit seinem Nachbarn zu teilen – außer man spielt es. In der Tanzperformance „KOMOT – the next Generation” entwickeln die Schüler einer 10. Klasse der Sekundarschule in Wilmersdorf aus Erfahrung und Fiktion unter Anleitung von Benjamin Block und von Nir de Volf TOTAL BRUTAL Szenen der Nachbarschaft. Dabei es geht um unterschiedliche Formen, ja Kulturen der Nachbarschaft. Es werden die verschiedenen menschlichen Verhaltensweisen unter die Lupe genommen und die Paranoia zur Schau gestellt, die in diesem Schauspiel verschiedener politischer und kultureller Differenzen entstehen.
Konzept: Nir de Volff
Umsetzung: Benjamin Block
Mitwirkende: Schüler der 10. Klasse der Sekundarschule Wilmersdorf
Gefördert von TUSCH
Vorstellung im Rahmen der TUSCH-Festwoche 15.-22.03.2012 im Podewil
Projektbeschreibung:
Der Mensch wählt sich seinen Freundeskreis selber aus - was allerdings den Nachbarn betrifft, so unterliegt die Auswahl beinahe der gleichen Willkür wie die Familie, in die man hineingeboren wird. Anders als bei der Familie ist man allerdings nicht gezwungen, seinen Tisch mit dem Nachbarn zu teilen - außer man möchte!
In diesem TanzTheaterprojekt geht es um unterschiedliche Formen, ja Kulturen der Nachbarschaft. Es geht um Konflikte und Phobien, aber auch Freundschaft, und Hilfe die mit der Nachbarschaft als Gemeinschaft eines Ortes einhergehen – sei dieser Ort nun ein Haus, eine Bühne oder gleich die Welt im Ganzen die davon zeugen, dass es nicht unbedingt einfach ist, mit anderen Menschen einen Ort gemeinschaftlich zu bewohnen.
Aus der Perspektive soziologischer Theorien handelt es sich bei einer Nachbarschaft um eine Gemeinschaft reger Interaktion von Angesicht zu Angesicht.
Die Choreographie fokussiert Makro- und Mikroebenen eines ganz gewöhnlichen Wohnhauses mit angrenzender Nachbarschaft. Es werden die verschiedenen menschlichen Verhaltensweisen unter die Lupe genommen und die Phobien und Paranoia zur Schau gestellt, die in diesem Schauspiel verschiedener politischer und kultureller Differenzen entstehen.
Hier kann die verschlossene Türe eines Singlehaushaltes einerseits ein Schutzwall zwischen Welten bedeuten, einen Rückzug gewähren vor den Spionen, die nebenan lauern. Und trotzdem ist es die gleiche Einsamkeit, um die es sich handelt, wenn ein Mensch seine Pforten unverhältnismäßig öffnet.
Das fiktive Szenario Nachbarschaft passiert in einem Wohnblock/ Apartmenthaus. Bei der Begegnung auf dem gleichen Flur stören die unterschiedlichen politischen Einstellungen und Voreingenommenheiten den individuellen Anspruch auf Anonymität und Intimität. Total Brutal inszeniert die unterschwelligen Konflikte und zeigt den Menschen in dieser Grenzsituation in all seinen Facetten.
Wie schützt man sich vor dem Nachbarn, der ewig hinter zugehaltenem Vorhang auf der Lauer liegt und Protokoll führt?
Was, wenn sich existentielle Fragen auf bedrohliche Weise auf den Fußabtreter übertragen, dem Symbol der Privatsphäre, der eines Tages spurlos verschwindet?
Flyer TUSCH 2011/12 >>
---------------------------------------------------------
Das Land der Freundschaft
Premiere des von TUSCH geförderten Tanzstückes mit den Kindern der Klasse 5a der Lenau-Grundschule in Kreuzberg unter der Leitung von Bahar Meric
am 30. März 2011 um 9.30 Uhr im Rahmen der TUSCH-Festwoche
im Podewil Klosterstrasse 68
10179 Berlin
Ticketreservieungen: 030-247 49 - 852/ -856
Vertrauen – Sicherheit geben – verstehen – sich wohl fühlen – Spaß haben und Abenteuer erleben – lieben und sich gegenseitig helfen: Freundschaft eben!
# Tänzer: Kinder der Klasse 5a der Lenau Grundschule
# Leitung: Bahar Meric, Lutz Scobel
# Video: Timo Zell
# Produktion: DOCK 11 und Lenau-Grundschule
# gefördert von TUSCH
mehr Informationen zur Tusch-Festwoche2011: www.tusch-berlin.de
Zum Stück:
Das neue Tanzprojekt zwischen der Lenau-Grundschule in Berlin Kreuzberg und dem Dock 11 Berlin hat Freundschaft zum Thema. Bahar Meric choreografiert und konzipiert das Stück gemeinsam mit den Schülern der 5.a Klasse. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Bedeutung und Auseinandersetzung mit dem Begriff Freundschaft. Wir tasten uns an die Fragen heran: Wie vielfältig ist Freundschaft eigentlich? Welche Bedeutung und Gefühle ruft Freundschaft hervor? Ab welchen Zeitpunkt nenne ich jemanden einen Freund? Was ist Freundschaft, was macht einen guten, besten Freund aus und was erwarte ich von ihm/ ihr? Was erlebe ich mit meinem besten Kumpel?
Wie können wir Freundschaft tänzerisch darstellen?
Vertrauen, Sicherheit, Verständnis, zusammen Klingelstreiche machen und erwischt werden, sich wohl fühlen, Spaß haben und Abenteuer erleben, lieben und sich gegenseitig helfen sind nur einige der vielen Wörter, die Freundschaft beschreiben.
In dieser Arbeit haben die Schüler die Möglichkeit auf künstlerischer Ebene ihre zwischenmenschlichen Beziehungen die im Klassenverband bestehen auszudrücken, zu stärken, mehr von ihnen zu lernen und vielleicht neu zu mischen. Die Szenen werden in Zusammenarbeit mit den Kindern entwickelt, nicht im Vorhinein fertig konstruiert.
---------------------------------------------------------
Ein Flug zum Planeten U L N E A 5 a
Premiere des von TUSCH geförderten Tanzstückes mit den Kindern der Klasse 5a der Lenau-Grundschule in Kreuzberg unter der Leitung von Juli Reinartz
am 20. März 2010 im Rahmen der Tusch-Festwoche (17. - 23. März 2010) im Podewil, Klosterstr. 68, 10179 Berlin, genaue Uhrzeit unter www.tusch-berlin.de

Das neue Tanzprojekt zwischen der Lenauschule in Berlin Kreuzberg und dem Dock 11 Berlin hat das Raumschiff als Ort von Träumen und Utopien zum Thema. In dem Stück wird die Klasse virtuell ein Raumschiff besteigen und an verschiedene Plätze fliegen, die sie aus den verschiedensten Gründen faszinieren. Vorher müssen sie einpacken, was ihnen wichtig ist bei sich zu haben und sich gegenseitig helfen, wenn das Raumschiff mit viel Rumpeln losfliegt. Die Geräusche des Raumschiffs inspirieren zu Choreographien und Träumen darüber, wer man an dem neuen Ort wohl selbst sein kann. Diese Träume entwickeln sich zu Spielen, Choreographien und Texten.
Pressetext:
Letzen Sommer im September haben wir etwas gefunden auf der Wiese im Park nebenan: ein Raumschiff. Den Namen „Eluna“ kann man gerade noch erkennen. Es ist alt, verrostet und macht wundersame Geräusche. Außerdem ist es winzig, aber so bald wir darin sind, scheint es gigantisch groß. Vorsichtig laden wir ein und fliegen los. Langsam und quietschend schwebt „Eluna“ mit uns davon. Je länger wir fliegen, desto mehr fängt es in unserem Raumschiff an, zu strahlen und zu glitzern. Auch unsere Körper verwandeln sich. Wir fliegen – lange - und auf dem Planeten Ulnea 5a, auf dem wir landen sind wir, ist alles anders als in Berlin: wir schweben durch unsere Traumwelt.
# Konzept / Choreografie: Juli Reinartz
# leitende Lehrerin: Angelika Kunz
# Kostüme: Mariam Qasem
# Mitarbeit: Katja Karouaschan
# Foto: Anna Falkenstein
# Produktion: TUSCH und DOCK 11
# gefördert von TUSCH
TUSCH ist ein Kooperations-Netzwerk von 102 Berliner Schulen mit 36 Theatern. Die Partnerschaften zwischen den Schulen und Theatern werden von TUSCH initiiert, organisatorisch und inhaltlich - pädagogisch wie künstlerisch - begleitet und finanziert.
