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WIEDERAUFNAHME Forcefields  
04. bis 06.09.2020 eine Tanzperformance von Emily Ranford
 
TANZPERFORMANCE 19.00 Uhr im DOCK 11  

Forcefields

Forcefields

Termine:
04., 05. und 06. September 2020, jeweils 19.00 Uhr

Adresse: DOCK 11, Kastanienallee 79, 10435 Berlin

Zutritt: jew 20 Personen
Ticketreservierung: ticket@dock11-berlin.de

Bitte reservieren Sie die Tickets via E-Mail mit Angabe von Vor- und Familienname, Telefonnummer, E-Mail-Adresse. 

Adresse: DOCK 11, Kastanienallee 79, 10435 Berlin

Tickets: 15.- Euro, erm 10.- Euro

Zum Schutz von Besucher*innen und Mitarbeiter*innen haben wir umfassende Hygiene- und Schutzmaßnahmen entsprechend der geltenden Standards des Landes Berlin für das Festival getroffen.  


 


In der gesamten Menschheitsgeschichte gab es viele Praktiken und Initiationsriten, die darauf abzielten, die Selbstresilienz, die Fähigkeit, sich selbst zu kennen und mit sich selbst zusammen zu sein, zu verbessern, um zu überleben und zu gedeihen. Dies ist weniger notwendig geworden, da die Menschheit nach und nach den Planeten übernommen hat - die technologische Entwicklung in Verbindung mit einem exponentiellen Wachstum der Bevölkerung hat die individuellen Bedürfnisse verändert. Immer mehr verlassen sie sich aufeinander durch ein globales Netzwerk miteinander verflochtener Dienstleistungen und Menschen, das zum einzigen Medium für das Überleben und die Verbindung geworden ist.. Neben zahllosen Möglichkeiten gibt es eine Reihe von Veränderungen, die sowohl Hindernisse als auch Lösungen darstellen: Das Fehlen von Gefahren zieht den Entzug persönlicher Freiheiten nach sich, die Kommerzialisierung von Sozialisierung und Wissen führt zu einer Homogenisierung von Kreativität und Vorstellungskraft.

Forcefields beschreibt ein Netzwerk von Wechselbeziehungen, die unsere tägliche Existenz formt, die Vermutung, daß es keinen Weg raus, nur einen Weg hindurch gibt mittels des Verstehens sowie letztendlich die Verwandlung kultureller Reflektionen und Refraktionen. Es untersucht die Möglichkeit, daß wir als menschliche Wesen ein energetisches Kräftefeld besitzen. Dieses spezifisch persönliche Feld können wir bewusst erkunden, um uns emotional, spirituell und physisch vor dem Lärm, den erzwungen Regeln, dem Verkehr der Erwartungen und des Drucks der Umwelt zu schützen.

 

Choreographie: Emily Ranford
Von und mit: Anna Jarrige, Matthew Day, Tiana Hemlock-Yensen, Emily Ranford 
Ton: Bogdan Licar
Licht / Technik: Fabian Bleisch
 

 

Across human history there have been many practices and rites of passage committed to improving self resilience, the ability to know and be with oneself in order to survive and thrive. This has become less necessary, as humankind has gradually taken over the planet – technological development coupled with an exponential growth of the population have transformed individual needs: ever more relying on each other through a global network of intertwined services and people, that has become the sole medium for surviving and connecting. Alongside countless possibilities come a number of changes that are both obstacles and solutions: the lack of dangers entails a deprivation of personal freedoms, the commodification of socialising and knowledge leads to a homogenisation of creativity and imagination.

Forcefields is the network of interdependencies that forms our daily existence – the suggestion that there's no way out, only through, by understanding and ultimately transforming cultural reflections and refractions. It investigates the possibility that, as human beings, we each have an energetic force field, and that we can consciously explore this specific individual field to protect ourselves emotionally, spiritually and therefore physically from the noise, coerced rules, traffic of expectations and pressures from the environment.


Choreography: Emily Ranford
Performance: Anna Jarrige, Matthew Day, Tiana Hemlock-Yensen, Emily Ranford
Sound design: Bogdan Licar
Light / Tec: Asier Solana

 

 



 

 

VERANSTALTUNGEN


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