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PREMIERE CUNTethics & SQUATconstellations  
17. bis 20.09.2020 Fictive Live-Performance Xchange von und mit Yuko Kaseki, Teo Vlad, Lea Kieffer und vielen weiteren KŁnstler*innen
 
PERFORMANCE 19.00 Uhr im DOCK 11  

CUNTethics & SQUATconstellations

CUNTethics & SQUATconstellations

Termine:
17., 18., 19. und 20. September 2020, jeweils 19.00 Uhr

Zutritt: jew 20 Personen
Ticketreservierung: ticket@dock11-berlin.de

Bitte reservieren Sie die Tickets via E-Mail mit Angabe von Vor- und Familienname, Telefonnummer, E-Mail-Adresse. 

Adresse: DOCK 11, Kastanienallee 79, 10435 Berlin

Tickets: 15.- Euro, 10.- Euro erm.

Zum Schutz von Besucher*innen und Mitarbeiter*innen haben wir umfassende
Hygiene- und Schutzmaßnahmen entsprechend der geltenden Standards des Landes Berlin für die Vorstellungen getroffen. 

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An der Schnittstelle zwischen Ost und West, mit Fokus auf vergessene und verbotene Frauengeschichten, begeben sich eine Gruppe Berliner Künstlerinnen und Ihre Gäste auf eine Reise durch historische Erinnerungen von Räumen und Kulturen. In einer Gegenwart geführt von patriarchalischen Systemen, die in Form von Konsum und Investoren Wahn auch Berlin erobern, erscheint die Fragestellung nach der Kraft der weiblichen Identität und Rekonstruktion lokaler Geschichte, sowie das ermöglichen von Räumen für authentischen Austausch mehr als systemrelevant zu sein. 

CUNTethics beschäftigt sich mit der Etymologie und Interpretation unterschiedlicher Namen der weiblichen Genitalien und die Abwertung weiblicher Identitäten von Priesterinnen, Königinnen und Göttinnen zu Prostituierte, Hexen und Besitzobjekt. SQUATconstellations umschreibt sowohl einen Rahmen um lokale Zukunftsperspektiven zu gebären als auch ein Einblick in die Vergangenheit Berlins als besetzte Stadt und Ort des freien Ausdrucks. 
Eine intermediale Tanzperformance, die auf unterschiedliche Ebenen ganz verschiedene Perspektiven über die Realität von Frauen und ihre vergessenen Geschichten spiegelt und sich der experimentellen Kunst als Mittel für persönliche und Kollektive Heilung widmen. Unter dem Motto Ermächtigung von Frauen, entwickeln die KünstlerInnen episodische Mitmach-Formate zwischen Realität und Fiktion. Verschiedene Zeiten und Orte überlagern sich. Zusammen mit Frauen aus der Nachbarschaft und der freien Kulturszene entstehen Austausch, Diskussionen, Picknicks, Stimm- und Fitnesstrainings, Räucherrituale und Kräutermeditationen, Handwerks-Angebote sowie Tanzworkshops und kulturpolitische Debattenabende.

Die abschließenden Aufführungen im DOCK 11 führen letztendlich alle gefundenen Erinnerungen in Form von intermedialen und interaktiven Ausstellungsperformances mit Ritual Charakter zusammen. Zentral ist dabei die Frage, wie Solidarität und Verbundenheit in Zeiten wie diesen künstlerisch gefördert, vermittelt und erhalten werden kann. Kann Performance ein Mittel sein, um interkulturellen Dialog zu fördern und Querverbindungen sowohl individuell, als auch lokal und regional herzustellen? 

Durch die aktuelle Situation erforschen die KünstlerInnen alternative Methoden um mit ZuschauerInnen in den Dialog zu kommen. Anstatt die Vorstellungen zu verschieben sehen sie gerade jetzt die Notwendigkeit eine Möglichkeit der Verbundenheit zu schaffen.

Parrallel zur den Vorstellungen im Theater werden Webinare, Aufnahmen der Theatervorstellungen als Live Stream Übertragungen präsentiert um unterschiedliche Prozesserfahrungen zu teilen.
 

Von und Mit: Yuko Kaseki, Teo Vlad, Lea Kieffer, Mieko Suzuki, sowie Maco, Lea Marie Uria, Francisca del Bosque Hundido, Evgenia Chetvertkova, Lisa Stertz, Anna Purath, Geraldine Mormin, Jule Flierl und viele weitere Berliner Künstlerinnen

 


mehr Infos zu Detailprogramm & Support Kampagne:
www.cokaseki.com/CUNTethics-and-SQUATconstellations
www.facebook.com/groups/quantsquat0/

Foto: tsvprojected

Gefördert durch Interkulturelle Projekte der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
 

 

 


At the intersection between East and West focusing on forgotten and forbidden women’s stories, a group of Berlin artists and their guests embark on a journey through historical memories of spaces and cultures. The present is lead by patriarchal systems, which conquer Berlin in form of consumption and investment mania. And so, the question of the power of female identity, the restoration of local history and the enabling of rooms for authentic exchange, seems to be more systemically relevant than ever.

CUNTethics looks into the etymology and interpretation of different names for the female genitalia and the devaluation of female identities – from priestesses, queens, and goddesses to prostitutes, witches, and possessions. SQUATconstellations describes both a framework for giving birth to local future perspectives and an insight into Berlin’s past as an occupied city and place of free expression.

An intermedia dance performance mirroring the different perspectives on the reality of women and their forgotten histories and committing itself to experimental art as a remedy for personal and collective healing. According to the motto of female empowerment, the artists develop an episodic interactive format between reality and fiction. Different times and places overlap. In a cooperation between women from the neighborhood and the free cultural scene, exchange, picnics, voice and fitness trainings, smoke rituals and herbal meditations, handicraft-offers as well as dance workshops and cultural-political debates will take place.

The final performances in DOCK 11 then combines all uncovered memories in a ritual-like intermedia and interactive exhibition-performance. The central question will be how to support, mediate, and maintain solidarity and connection during times like this. Can a performance facilitate intercultural dialogue and establish individual as well as local and regional interconnections?

Through the present situation the artists examine alternative methods to enter into a dialogue with the audience. Instead of postponing the performance, they see the need for creating possibilities of connectedness right now.

Parallel to the performances in the theatre, webinars and live-streams of the performances will be presented to share different experiences of the process.

By and with: Yuko Kaseki, Teo Vlad, Lea Kieffer, Mieko Suzuki, as well as Maco, Lea Marie Uria, Francisca del Bosque Hundido, Evgenia Chetvertkova, Lisa Stertz, Anna Purath, Geraldine Mormin, Jule Flierl and many others Berliner artists
 

 



 

 

VERANSTALTUNGEN


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