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PREMIERE Fatal Abstraction  
17.09.2016 ein Recherche Projekt von Peter Pleyer
 
PERFORMANCE 19.00 Uhr im DOCK 11  

Fatal Abstraction

Fatal Abstraction

Vorstellungen im DOCK 11

17. September 2016, jeweils um 19.00 Uhr

DOCK 11, Kastanienallee 79, 10435 Berlin

Ticketreservierungen: 030-35120312, ticket@dock11-berlin.de 

Tickets: 14.- Euro / 9.- Euro erm.




1992 starb Gerhard Bohner an den Folgen von AIDS. Bis dahin hatte er eine Karriere als Tänzer und Choreograph hinter sich, die noch viel Potential zur Veränderung der Tanzlandschaft in Berlin und Deutschland gehabt hätte. Besonders die unterschiedlichen Arbeits- und Produktionsbedingungen in den Stadt-und Staatstheatern gegenüber den freien Strukturen wurden in seiner Arbeit immer wieder deutlich.

Der Titel “Fatal Abstraction” ist im Hinblick auf die Verbindung von konkreter Bewegung und deren Abstraktion zu verstehen. Hinsichtlich der Frage inwiefern diese Abstraktion als fatal oder verhängnisvoll zu deuten ist, da Choreographen wie Gerhard Bohner oder Merce Cunningham – so Kritikerstimmen in den 1980ern – eine konkrete politische Haltung verweigerten, gehen wir der Frage nach ob eine politische Haltung nicht nur aus den politischen Akten selbst besteht, sondern auch und gerade die Entwicklung bestimmter künstlerischer Formen oder Arbeitweisen wie etwa der kollaborativen Zusammenarbeit von eminenter politischer Bedeutung sind.

von und mit: Peter Pleyer, Kirsten Maar, Ivan Björn Ekemark, Oliver Connew u.a.

Foto: Michiel Keuper

Gefördert im Rahmen der Recherche Stipendiums des Regierenden Bürgermeister von Berlin, Senatskanzlei Kulturelle Angelegenheiten

 



 

 

VERANSTALTUNGEN


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