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PREMIERE PLATAFORMA BERLIN  
06. bis 09.10.2016 Ibero-Amerikanisches Festival
 
FESTIVAL 19.00 Uhr im DOCK 11  

PLATAFORMA BERLIN

PLATAFORMA BERLIN

Vorstellungen im DOCK 11:

06, und 07. Oktober 2016,  jeweils um 19.00 Uhr
08. und 09. Oktober 2016, jeweils 19.00 Uhr


DOCK 11, Kastanienallee 79, 10435 Berlin

Ticketreservierungen: 030-35120312, ticket@dock11-berlin.de

 

Tickets / EUR: je Abend 16 / 12*
Flatrate Ticket = 2 Abend (alle 5 Performances): EUR 28 / 20* 
* Ermäßigt

 

PLATAFORMA BERLIN ist die interdisziplinäre Plattform für Tanz, Performance, Installation und Videotanz. Ziel von PLATAFORMA BERLIN ist es in einen Austausch mit iberoamerikanischen Ästhetiken und Berliner Künstler*innen zu treten. Neue künstlerische Impulse sollen aufgegriffen werden und über den Berliner Kunst- und Kulturraum hinaus in die Region Iberoamerika weitergetragen werden und so den Austausch mit Deutschland und den iberoamerikanischen Ländern zu fördern.

PLATAFORMA BERLIN zielt darauf ab, ein Netz von Austausch und Verbindung zwischen den Ländern zu schaffen, neue Korridore der Bewegung des Tanzes zu bilden, in denen sich neue Möglichkeiten zur Reflexion und der interkontinentalen Ausbreitung öffnen.

Iberoamerika als imaginäre Region ist nicht auf Karten oder in Lehrbüchern definiert. Sie ist vielmehr ein überregionaler Zusammenhang, dessen Nationen auf zwei Kontinenten verstreut sind. Teile davon sind seit ihrer «Entdeckung» von starker Zerrüttung geprägt. Das gemeinsame Schicksal seiner Bewohner wurde zu einer Welt, die es zusammen denken und entdecken erfordert. Die zu PLATAFORMA BERLIN 2016 geladenen
KünstlerInnen sind Töchter und Söhne einer gemeinsamen Vergangenheit. Sie bewohnen extrem gegensätzliche Regionen und haben trotz ihrer kulturellen Gemeinschaft eine Vielfalt von Ausdrucksformen erworben.

Die enorme Vielfalt der Völker, die Unterschiedlichkeit der einzelnen Nationen Lateinamerikas stehen der gemeinsamen dominanten Kultur der ehemaligen Kolonialherren Spaniens und Portugals gegenüber. Von allen Zuschreibungen ist es vielleicht der Term „Mestiza“(Mestizin), der am bestens der Vielfalt und der Mischungen dieses Kontinents entspricht. Diese Vermischung hat ihre Ursprünge in der gemeinsamen Geschichte mit Spanien und Portugal, woraus schließlich die heutige die Iberoamerikanische Region entstanden ist.

Insbesondere die Generation junger Künstler*innen, stellen bisherige Konzepte von vorgegebenen Identitäten in Frage und lassen dies in ihrer Suche nach neuen ästhetischen Diskursen und Formaten deutlich werden. Diese Suche ist es auch, die die in PLATAFORMA BERLIN vertretenen Künstler umtreibt. Die dazu notwendige Distanz und Loslösung von bis heute etablierten Identitäten findet häufig erst in der Diaspora Raum zur
Entfaltung.

www.plataformaberlin.de
 

Program 06. und 07.10.2016

 

1. Lola Lustosa - Brasilien
2. Tatiana Mejía - Dominikanische Republik
3. André Uerba - Portugal

 

Program 08. und 09.10.2016


1. Jennifer Ocampo Monsalve – Colombia
2. Viviana Iasparra & Melina Seldes - Argentina

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Program 06. und 07.10.2016


No ID Represents me – (Premiere)
eine Performance von und mit Lola Lustosa – Brasilien

 

In diesem Stück wirft Lola Lustosa verschiedene Fragen: Ist es möglich, dass der Körper Wissen hat? Woher kommen wir? In welcher Zeit leben wir? Sind wir von der Zeit geformte und betriebene Charaktere und können wir aus diesem existenziellen Kreislauf ausbrechen?

Aus sicherer Entfernung erscheint den Zuschauern eine Illusion. Das Ego der Performerin verändert sich von innen heraus und sie beginnt eine Reise zurück an einen Punkt, an dem sie noch nie war. Die Unendlichkeit, Alles und Nichts treten in einen Dialog mit diesem radikalen Körperbewusstsein. 

Die Künstlerin ist nackt, sie bewegt sich ganz langsam durch das Publikum und liest einen Text, den sie einst im Dunkeln geschrieben hat. Mit einem Spiegel reflektiert sie das Scheinwerferlicht zu den Zuschauen und erzeugt nach und nach das Bedürfnis, in einer Art neuen Ritual zu verharren. Dabei können die Besucher mit der Performerin interagieren, ihren Körper berühren oder sich in ihrem alten Spiegel abbilden lassen. 

Konzept / Performance / Regie: Lola Lustosa
Sound: Jarkko Räsänen/ Laura Leiner
Licht: Anastasia Mikhaylova
Foto: Geno Lechner
 

 

 

Ga-gá (Premiere)
ein Solo von Tatiana Mejía - Dominikanische Republik

Dieses Solo ist Teil eines Stückes, welches Trancezustände untersucht. Mittels erfundener magischer Rituale, die von der dominikanisch-haitianischen Tradition des Gagá inspiriert sind, kommen Tanz, Gesang, Freude und Zombies zum Ausdruck. 

Konzept und Performance: Tatiana Mejía
Musik: Eugenio Garrido und Rafa Dujarric
Kostüme: Ambra Fiorenza
Foto: Schall & Schnabell
Unterstüzung von der Boschaft der Dominikanischen Republik.

 

 

Terrarium
eine Performance von Andre Uerba - Portugal

 
Das Stück ist wie ein Baum aufgebaut – geprägt von den Hinterlassenschaften der Zeit. Die Bühne ist eine Art Miniaturterrarium, dessen Form flüchtig ist, einen Augenblick lang erscheinend, um gleich wieder zu entschwinden. 
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"Es fühlt sich manchmal so an, als könnte ich meine Hände durch meine Augen drücken und einige der Bilder festhalten – nach Außen bringen. Manchmal bleibt das Gehirn hier stecken, versunken. Manchmal wird der Kopf zur Camera Obscura und der Raum ein Laboratorium, in dem sich die Bilder entwickeln. Aber die Arbeit ist nicht beendet, stattdessen gibt es immer mehr zu tun. Alles ist mit den Überresten verbunden, wie ein unterirdischer Samen."

Konzept / Performance: André Uerba
Choreografische Assistenz: Anna Posch
Mentoren: Diego Agulló, Siegmar Zacharias, Vladimir Miller
Adviser: Ruth Waldeyer
Licht: André Uerba
Koproduktion: HZT
Unterstützt von: Albrecht Kindergeraete, casaBranca, CNC, Ufertstudios
Foto: André Wunstorf

 

Video trailer: https://vimeo.com/162084851
www.andreuerba.com

 


No ID Represents me – (Premiere)
a Performance by Lola Lustosa – Brasil  


Lola Lustosa raises questions such as: is it possible for a body to know? Where did we come from? What time are we living in? Are we drag characters of this time and are we going to break away from this existential loop?

A mirage opens from a compulsory displacement/ shift of the ego from the inner self, when the experience is gone. The inner self starts a journey back to where it had never left before. Infinite, everything and nothing are now accepted as dialogue by this ultra conscious body.

The artist is nude, shifting from one position to another amongst the public (or sitting on a chair in a small dark room). With a mirror on her hand, she reflects the light from the spotlight on the public. All movements are very slow and remain an urge for a new ritual. The public can interact with the performer while reflecting itself on the dirty mirror or touching the body of the artist.

The artist will speak a text that she wrote in the dark during an unconscious stage of the mind. Half asleep / half-awake.

>Text is a work in progress:

Hello. Please. Sorry. I don't have too much time. This is the first time I have the chance of showing myself. I write in the dark. You have never seen me because I do not exist. I do offer my time to give you illusions. There is no way back when you write in the dark, What to correct if nothing has ever existed? Still, my hands move trying to affirm that I have tried to explain the unexplainable. Come closer, I don't have so much time, Touch my belly button. Is that proof that we have been born? I am nothing. Sometimes we can be seen. Every single clack so precious when I am. I can sleep. The question was.

A piece of paper will be given to the public with the following words written on it: 
I cut part of this page just to make you and I remember once we were at the same time in our lives.

 

Ga-gá (premiere)
a Performance by Tatiana Mejía - República Dominicana

This solo is a part of a piece that explores, through an invented magical practice inspired in the Dominican-Hatian ritual of Gagá, the mechanisms of trance and the embodiment. An act that pursuits to transcend the digital slavery, reaching a demential freedom, parading dance, chants, zombies and joy.


Concept and performance: Tatiana Mejía
Music: Eugenio Garrido and Rafa Dujarric.
Costumes: Ambra Fiorenza
Picture credict: Schall & Schnabell

 

Terrarium
a Performance by Andre Uerba - Portugal

The piece is formed like a tree – shaped by time. The images portrayed are a suggestion of a terrarium in a constant state of transformation, where traces are left and layered as if someone had passed in between—between fragility, light and darkness. The stage is a sort of miniature terrarium, where form is ephemeral, appearing for a brief moment only to vanish again.
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Sometimes it feels as if I can push my hands through my eyes and hold on to some of the images - bring them outside. Sometimes the brain gets stuck there, immersed. Sometimes the head becomes a Camera Obscura, and space a laboratory where the images are developed. But the work is not something done, rather something to do, to keep doing.
Everything is interconnected with the remnants, like a seed, subterranean.

 
Concept / Performance: André Uerba
Choreographic Assistant: Anna Posch 
Mentors: Diego Agulló, Siegmar Zacharias, Vladimir Miller
Advice: Ruth Waldeyer
LightAndré Uerba
Co-production: HZT

Support: Albrecht Kindergeraete, casaBranca, CNC, Ufertstudios
Photo: André Wunstorf

 
 
 
 


Program 08. und 09.10.2016


1. Jennifer Ocampo Monsalve – Colombia
2. Viviana Iasparra & Melina Seldes - Argentina


 

Mirage (Premiere)
ein Solo von und mit Jennifer Ocampo Monsalve – Colombia

Was Du zu sein glaubst, ist nur Dein Selbstbild. Das was Dich im Kern ausmacht, ist nicht Teil dieser subjektiven Realität. Es liegt in weiter Ferne und doch so nah, in Deiner inneren Natur - wie eine Illusion.

 

Jennifer Ocampo Monsalve erforscht im Rahmen einer Selbstportrait-Serie die Erinnerungen an ihr eigenes Leben. Landmarken ihrer persönlichen Vergangenheit entfalten die Spuren ihrer Vorfahren in ihrem Körper. Historische und persönliche Bilder tauchen an die Oberfläche und verkörpern ihr Sein in der Gegenwart. Gravierte Emotionen bilden einen Teil dieses Weges und werden wiedergeboren und fördern Wahrhaftigkeit zu Tage. Eine Begegnung mit Persönlichkeiten, Orten und Stationen ihres Lebens, die sich zu einem schmalen Streifen am Horizont ihres Solos verwandeln. Die Resonanz einer verzerrten, realen Welt im Unterbewusstsein, die kaum mehr wahrnehmbar ist.

Choreografie und Performance: Jennifer Ocampo Monsalve
​Live ​Musik: Anton Peisakhov
​Video: Ronni Shendar
Lichtdesign: Dimitar Evtimov
Produktion: Jennifer Ocampo Monsalve​ und Hidden Tracks Company​​
​Dank an Encuentro Geografías ​í​​​ntimas ​in​ La Fábrica und Centro cultural alemán Guayaquil (Ecuador), Festival Plataforma Berlin, Espacio LEM und Goethe Institut Buenos Aires ​​Argentinien​​, ​Urbanraum Berlin, ​Andy Dock​et und alle Freunde die es unterstützt haben.

Teaser MIRAGE: https://vimeo.com/181353041
 

 

 

Mirage (Premiere)
a Solo by and with Jennifer Ocampo Monsalve – Colombia


What you are it doesn´t belong to this reality, its far and its close, hidden in your nature, like a mirage...
Jennifer Ocampo Monsalve belong this time to a self portrait solo where she explores her memories of life . Her landmarks are the references to fold out memories of ancestry through her body. Historical and personal images come to the surface and embody her present. Engraved emotions are part of this path, allowing them to be reborn in her actual being. An encounter with personages, places, wishes and remarkable facts of her life become a narrow band right above the horizon in her Solo. The resonance of a distorted real world creates an underworld almost unrecognizable.


Choreography and performance: Jenni​fer​ Ocampo Monsalve
Live Music: Anton Peisakhov
Video: Ronni Shendar
Light design: Dimitar Evtimov
Production: Jenni​fer​ Ocampo Monsalve ​and Hidden Tracks Company​
Thanks to Encuentro Geografías ìntimas in La Fábrica and Centro cultural alemán in Guayaquil Ecuador, Festival Plataforma Berlin, Espacio LEM and Goethe Institut Buenos aires Argentina, Urbanraum Berlin, Andy Docket and all friends giving their support for it.​


 

 

PASADO MAÑANA (after-tomorrow). (Deutschlandpremiere)
eine Performance von Viviana Iasparra & Melina Seldes - Argentinien

Zwei Körper in einem begrenzten Raum auf begrenzter Oberfläche.
Eine intime Begegnung zwischen den Körpern der Performerinnen und jenen der Zuschauer.
 
Können wir uns von den Dingen, die gesagt wurden oder denen, die wir über Körper wissen, lösen?
Können wir unseren Körpern jenseits ihrer Bedeutungen begegnen?
Wo liegt die Verbindung zwischen dem Bild vom Körper und seiner Realität?
Was ist seine Materialität?
Wie bewegen sich unsere Gedanken, während wir an ein und demselben Ort bleiben?
 
Wir setzen uns diesen Fragen in einer performativen Installation aus und stützen unsere Erkundung auf die Stärke und Materialität des menschlichen Ausdrucks.
Idee und Konzept: Viviana Iasparra, Melina Seldes
Performance: Melina Seldes, Verónica Jordán
Text: Ariel Farace
Sound: Gabriel Paiuk
Kostüm: Loli Latorre
Coach und Training: Gabriela Iasparra, Técnicas LEM
Stimmcoach: Celia Muggeri

Video-Installation
Performance: Melina Seldes, Verónica Jordán
Kamera: Nacho Iasparra, Darío Schvarsztein, Vivi Iasparra
Bearbeitung: Patricia Bova
Sound: Gabriel Paiuk
Montage: Viviana Iasparra, Gabriel Paiuk and Patricia Bova

Art Design und Szenographie: Iumi Kataoka 
Fotos: Nacho Iasparra

Leitung: Viviana Iasparra

Produktionsassistenz: Jorge Grela
Koproduktion: Espacio LEM
Produziert von Viviana Iasparra & Melina Seldes

unterstützt vom Instituto para el Fomento de la Actividad de la Danza no Oficial del Ministerio de Cultura del Gobierno de la Ciudad de Buenos Aires y Régimen de Promoción Cultural de la Ciudad Autónoma de Buenos Aires, Mecenazgo Cultural.

 
 

Two bodies thrown in space in a limited surface and reduced space.
An intimate encounter between the performer’s and spectator’s bodies.

Can we detached of what has been said or it is known about the body?
Is it possible to encounter with our body beyond its meanings?
What is the relationship between the image of the body and the real of the body?
What is the materiality of our body?
How do thoughts move while we are still in one place?

is the active exposure to these questions. It is an experience that rests on the thickness and materiality of a human expression.

The work, in the form of a performative installation, investigates the technology of the body and its production of expresion (performance) in relationship with the habit of seeing and listening habit (spectator).

 

Idea and concept: Viviana Iasparra & Melina Seldes

Live performance
Performers: Melina Seldes and Verónica Jordán
Texts: Ariel Farace
Sound: Gabriel Paiuk
Costume: Loli Latorre
Physical coach and training: Gabriela Iasparra and Técnicas LEM
Voice coach: Celia Muggeri

Video-installation
Performers: Melina Seldes and Verónica Jordán
Camara: Nacho Iasparra, Darío Schvarsztein, Vivi Iasparra
Editing: Patricia Bova
Sound: Gabriel Paiuk
Montage: Viviana Iasparra, Gabriel Paiuk and Patricia Bova

Art design and scenography: Iumi Kataoka 
Photos: Nacho Iasparra

General direction: Viviana Iasparra

Production assistant: Jorge Grela
Co-production: Espacio LEM
Produced by Viviana Iasparra & Melina Seldes

fue realizado mediante un subsidio del Instituto para el Fomento de la Actividad de la Danza no Oficial del Ministerio de Cultura del Gobierno de la Ciudad de Buenos Aires y Régimen de Promoción Cultural de la Ciudad Autónoma de Buenos Aires, Mecenazgo Cultural.

 

 

 

 

 

Jennifer Ocampo Monsalve ist Choreographin und Tänzerin mit Sitz in Berlin. Sie ist in Kolumbien geboren und hat dort Ihre Ausbildung als Tänzerin angefangen. In 2000 verlässt sie ihr Heimatland und geht nach Deutschland, um sich als Künstlerin weiter zu bilden und zu entwickeln. 2004 hat Ocampo ihren Tanzabschluss an der Folkwang Universität der Künste in Essen bekommen. 2004-2009 ist sie Tanztheater-Ensemblemitglied bei Daniel Goldin an den Städtischen Bühnen Münster gewesen.
Seit dem Beginn ihrer Zusammenarbeit mit dem Theater im Pumpenhaus Münster im Jahr 2009, realisierte sie hier eine Reihe weiterer Arbeiten, so u.a. 2010 „Context“ mit dem Regisseur Philip Gregor Grüneberg, 2011 „Pandaemonium“ mit PARADEISER productions und Grüneberg. Zudem verantwortete sie die choreografische Arbeit in drei Produktionen des renommierten Münsteraner Jugendtheaterlabels Cactus Junges Theater. Die mit ihrer Mitarbeit entstandene Produktion „Mutter:Glück“ wurde 2011 mit dem Brüder-Grimm-Preis in Berlin ausgezeichnet.
Ausserdem arbeitet sie seit 2009 freischaffend in Zusammenarbeit mit der Choreografin und Tänzerin Marcela Ruiz Quintero und mit dem Regisseur Philip Gregor Grüneberg. In 2015 haben die drei Künstler die Company Hidden Tracks gegründet. Als Teil dieser Kollaboration gibt es eine Serie von Produktionen die in Deutschland und Kolumbien aufgeführt wurden, so u.a „Hidden Tracks“(2011), HAPPY PLANET(2012), „Persona“ (2014 ) und EXIT:Humanity (2015).

 

Jennifer Ocampo Monsalve is a choreographer and dancer based in Berlin. She was born in Colombia where she started her professional dance studies. In 2000 she moved to Germany and received her dance degree at the Folkwang, Universität der Künste, in Essen in 2004. From 2004 until 2009 she worked as dancer for the Daniel Goldin Dance Theater Company at the State Theater of Münster.
Since 2009 Jennifer began to create and perform her own work in independent theaters and alternative spaces. She began her collaboration in the same year with the Theater im Pumpenhaus in Münster where she co-created a series of works including Jack & Jill (2009), Context (2010) with Grüneberg, Pandaemonium (2011), with Paradeiser productions and Grüneberg. She was also responsible for the choreography of three productions of the renowned Münster Youth Theater Label Cactus Junges Theater. Their young Theater production Mutter: Glück (2011) awarded the Brothers Grimm Prize in Berlin, where Jennifer collaborated as choreographer.
In 2009 she also started to work together with the dancer and choreographer Marcela Ruiz Quintero and the director Philip Gregor Grüneberg. On 2015 they founded their company Hidden Tracks. They have created international productions as Hidden Tracks (2011), Happy Planet (2012/13), Persona (2014) and EXIT: Humanity (2015). Most of them played and coproduced in Colombia and Germany and shown in german theaters as Pumpenhaus in Münster, FFT Düsseldorf, Dock 11 in Berlin and Zeche 1 in Bochum.
Parallel to her work with the company, Jennifer keeps collaborating with other independent artists in Germany and Colombia, she keeps teaching in both countries as well.
 

Viviana Iasparra and Melina Seldes are both argentinean dancers, choreographers and researchers who have spent more than 15 years working together between Latin-America and Europe. In 2005 they founded the company Viviana Iasparra & Melina Seldes. Their work and collaboration is sustained by their shared urgency to inhabit systems of poetical and physical action, as well as the embodiment and simultaneous questioning of presumptions around the human body. They define themselves as Spectators of the Body.
Viviana and Melina have shaped an interdisciplinary way of working (collaborating with a composer, two visual artists, a light designer, a physical coach/ Osteopath, and guests according to the project).
In 2009 their common interests and believes led them to found LEM, a space dedicated to the research, production and training of moving arts and multidisciplinary practices based at the heart of Buenos AIres city, www.espacio-lem.com. Beyond the companyʼs work Viviana has created more than 15 works being nominated for several prizes and Melina works for companies in Europe and Latin-America as performer/coach.
Pasado Mañana is their fourth production, co-produced by Espacio LEM, TACEC*, with the support of the City of Buenos Airesʼ dance agency “Prodanza” and “Mecenazgo”
Viviana Iasparra & Melina Seldes count with the support of Prodanza (the local dance agency in Buenos Aires), Buenos Aires National funds for the Arts - National Theatre Institute - National Library (Argentina), as well as the Argentinean embassies in Switzerland, UK and Greece and Fundación Antorchas.

VIVIANA IASPARRA
(1965, 25 de mayo Buenos Aires state) dancer, choreographer, researcher and director, based in Buenos Aires. Independent artist of extensive experience, creator of a system of physical training “Iasparra technique” http://vimeo.com/53441682. She has been teaching for more than 20 years and has received the grant for dance research of the National fonds of the Arts.
She has been nominated for the Teatro del Mundo (UBA) prizes as best choreography/director for the pieces "Baile de campo" and "Todo lo verde que se extiende;mi amor". Her pieces have been performed at: Festival Buenos Aires danza contemporánea, Festival del Rojas, Ciclo Maestros invitados CCRR, Festival de Danza Cotemporánea, Córdoba en danza, Festival La Plata danza contemporánea, Ciclo de intervenciones CCEBA, and main stages at Buenos Aires city.

MELINA SELDES (1981) performer, dance-maker and researcher. Her life takes place in between two continents and several cities. She is a founding member of the international artistic network, Fingersix. (www.fingersix.com). She works since a very young age as a performer (both as a dancer and actress) in Argentina, Switzerland, Hungary, Scotland, England, Chile, Germany, The Netherlands, Austria, Italy, Spain and Greece. Some of the productions hosted by Gessneeralle-Zurich, Trafo-Budapest, Tobacco Factory Theatre-Bristol, CCA-Centre for Contemporary Arts-Glasgow, Festival de Danza Contemporánea-Buenos Aires, Festival Women in transition-Vienna, Bios-Athens, among others. She collaborates and works: since 2005 with UK director Angus Balbernie, since 2007 with Argentinean choreographer Viviana Iasparra and since 2009 with the Swiss company PiccoliProduction www.piccoliproduction.com as well as with her fingersix collegues both as performer and director.
In the context of her performing research training she has been invited to teach at the National University of Arts in Buenos Aires, National Theatre of Scotland, Dance House Glasgow, Tanzhaus Zurich, Escuela Carmen Senra Madrid, K3 Hamburg, Isadora Duncan Centre Athens and LEM in Buenos Aires.
She studied dance and choreography at the ArtEZ Institute for the Arts (EDDC), Arnhem, NL, and completed an MA in Physical Theatre at Royal Holloway University, London in 2007.
Pasado mañana trailer:

https://vimeo.com/137979395
www.espacio-lem.com
 

André Uerba (*1983, Portugal) ist am Stadtrand Lissabons aufgewachsen. Sein Weg in die Performancekunst-Szene beginnt im Dezember 2006, als er zum ersten Mal an einer Workshop-Audition teilnimmt und für eine Performance gecastet wird. Seither hat er mit den Choreographen Ana Borralho & Joao Galante, Carlota Lagido, Felix Ruckert, Karnart, Rafael Alvarez, Silvia Pinto Coelho & Willi Dorner u.v.a. zusammengearbeitet.
Er besuchte eine Fachoberschule für Grafikdesign und, nach einem kurzen Intermezzo beim Schausspielkurs des Lissabonner Konservatoriums, entschied er sich, Fotografie am Ar.co Lissabon zu studieren, wofür er 2010 ein Stipendium erhielt.
2011 war er Teilnehmer von "Inovart" von Sparwasser HQ Berlin und im gleichen Jahr "Encontros Ruma", ein Labor mit Mentorin Vera Mantero.
2013 erhielt André den "young creators grant" des Centro Nacional de Cultura (Portugal).
Seit 2011 arbeitet Uerba als group coordinator für "ATLAS", einem Stück mit 100 jeweils vor Ort gecasteten Laiendarstellern, unter der Leitung der Künstler Ana Borralho und Joao Galante. "ATLAS" ist in Portugal, Frankreich, Belgien, Island, Deutschland, Brasilien, Ungarn, Polen, Estland, Spanien und der Schweiz aufgeführt worden.
Uerba hat einen Mastergrad des Studiengangs Solo/Dance/Authorship am HZT/UDK Berlin (2013-15).

André Uerba (b. 1983, Portugal) was raised in the suburbs of Lisbon. His journey in the performing art scene began in December 2006 when he participated for the first time in a workshop audition, and was then selected to take part in the performance. Since then he has worked with the choreographers Ana Borralho & João Galante, Carlota Lagido, Felix Ruckert, Karnart, Rafael Alvarez, Sílvia Pinto Coelho & Willi Dorner and others. In high school he studied graphic design and, after a short period in the theatre course at the Lisbon Conservatorium, he decided to study Advanced Photography at Ar.Co (Lisbon), for which he received a bursary in 2010. He took part in “Inovart” in 2011 at Sparwasser HQ Berlin, and in the same year in “Encontros Rumo”, a laboratory mentored by Vera Mantero. In 2013 André received the Centro Nacional de Cultura's (Portugal) Young Creator grant. Since 2011 Uerba has worked as a group coordinator for “Atlas” by the artists Ana Borralho & João Galante, a piece with 100 people on stage. “Atlas” has been presented in Portugal, Belgian, Spain, Estonia, Brazil, Hungary, Switzerland and Poland. Uerba holds a M.A. in Arts, Solo/ Dance/ Authorship at HZT/ Universität der Künste Berlin (2013-2015).

 

Tatiana Mejía Performer und Choreografin, lebt in Berlin. Geboren und aufgewachsen in der Dominikanischen Republik, studierte an der Nationalen Tanzschule in Santo Domingo. 2004-2010 verschiedene Arbeiten mit ihrer eigenen Gruppe, Desdoblados und für das internationale Festival EDANCO. Gründungsmitglied des Nationalen Tanzensembles für zeitgenössischen Tanz unter der Leitung von Marianela Boan. Stipedien für das American Dance Festival, für Impulstanz, für Bates Dance Festival, für Iberescena, und für P.O.R.C.H. In Berlin zeigte sie ihre Arbeit in den Sophiensaele, beim Festival Tanztage, beim Fieber Festival im Acud, im Kunstquartier Bethanien, Mica Moca oder Ponderosa. Zusammenarbeit mit der Truppe Nature Theater of Oklahoma, im HAU, mit Abraham Hurtado beim Festival Plataforma Berlin, mit Martha Hincapie bei dem Performing Arts Festival, mit like a wild beast's fur für die Bayreuther Festspiele oder mit Julian Weber für das Grimmuseum.

Tatiana Mejía Performer and choreographer living in Berlin. Born and founded in Dominican Republic, started her dance studies in The National Dance School. 2004-2010 danced and choreographed for her company Desdoblados, and for the International Festival EDANCO. Founder member of the National Contemporary Company by Marianela Boan. Won scholarships awards for the American Dance Festival, Impulstanz, Bates Dance Festival, Iberescena, and P.O.R.C.H. In Berlin presented her work at the Tanzage Berlin Festival in Sophiensaele, the Fieber Festival in Acud, in Kunstquartier Bethanien, Mica Moca and Ponderosa. Collaborated with the company Nature Theater of Oklahoma in Hau, Abraham Hurtado in the Festival Plataforma Berlin, Martha Hincapie in the Performing Arts Festival, Art film for Bayreuther Festspiele, Julian Weber in the Grimmuseum.

 

Lola Lustosa wurde in Rio de Janeiro, Brasilien geboren. Lebt und arbeitet in Berlin. Die Künstlerin beschäftigt sich mit Fotografie, Video, Installationen, Performance und Choreografie. Ihre Fotografien behandeln seit kurzem Dimensionen, mit einem speziellen Augenmerk auf die Manifestation des Lichtes und wie unsere Entfernung definiert, was wir sehen. Sie hat bereits auf zahlreichen Festivals ihre Videos präsentiert und an Ausstellungen in verschiedenen Veranstaltungsorten auf der ganzen Welt teilgenommen. Als Mitbegründerin des MUSTERZIMMER war sie seit 2012 an der Montage und Kuration vieler Veranstaltungen beteiligt. Seit 2015 Kuratorin/Organisatorin von Plataforma Berlin. 

www.lolalustosa.com Bisherigen Arbeiten.
www.musterzimmer.net Arbeiten die ich mit der Musterzimmer-Gruppe zusammen 


Lola Lustosa (born 1979 in Rio de Janeiro, Brazil) lives and works in Berlin. The artist works with photography, video, installations, performance and choreography. Her choreographies often deal with simple rules and forms and the idea of improvisation. In photography, she has recently dealt with dimensions, taking a special interest in the manifestation of light, and how our distance defines what we see. She has presented her videos in a number of festivals and taken part in exhibitions in different venues in the world. As Co Founder of MUSTERZIMMER, since 2012, she had the opportunity to work on the montage and curation of several venues. In 2014 she was performing in PLATAFORMA BERLIN. For the upcoming edition in 2016 she is part of the curating and production staff of PLATAFORMA BERLIN.
 

 

 

 

 



 

 

VERANSTALTUNGEN


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