HOME
         
GASTSPIEL EXIT : Humanity  
19. bis 22.05.2016 ein Tanzstück der Hidden Tracks Company
 
TANZPERFORMANCE 19.00 Uhr im DOCK 11  

EXIT : Humanity

EXIT : Humanity

Vorstellungen im DOCK 11

19., 20., 21. und 22. Mai 2016, jeweils um 19 Uhr

DOCK 11, Kastanienallee 79, 10435 Berlin

Ticketreservierungen: 030-35120312, ticket@dock11-berlin.de

Tickets: 14.- Euro / 9.- Euro erm.

EXIT : Humanity ist ein interaktiver Erkundungsraum, in dem kolumbianische Tänzer*innen gemeinsam mit autorisierten Vertreter*innen der indigenen Gemeinschaft der Misak das Publikum zu den kulturellen Wurzeln Kolumbiens führen werden. Dort ist der Kontrast zwischen arm und reich vermeintlich spürbar. Jenseits der öffentlichen Wahrnehmung existieren jedoch alternative kulturelle Gesellschaftsformen. Diese Mikrokosmen existieren überwiegend ungeachtet des europäischen Erfahrungshorizonts. Wir nehmen unsere postkolonialen Brillen ab und wagen den Blick hinter eine touristische Fassade. Das Publikum durchläuft unter der Leitung der Vertreter*innen der Misak interaktive Stationen und lernt ein Leben außerhalb des eigenen kulturellen Horizonts kennen - basisdemokratisch, holistisch und spirituell. Entwicklungspolitik als Perspektivwechsel. Die Arbeit ist in enger Interaktion mit dem Cabildo Indigena del Guambia, Comunidad Misak en Silvia entstanden und maßgeblich durch den interkulturellen Austausch zwischen den verschiedenen Beteiligten entstanden. Die Uraufführung der Produktion fand am 13.November 2015 im Rahmen des VIII Festival Danza en la Ciudad in Bogotá, Kolumbien statt.

Mit: Bernarda Almendra Muelas, Claudia Patricia Ulluna Yalanda, Jennifer Ocampo Monsalve, Tania Marcela Giron Casadiego, Andrés Santiago Marino Calderón, Gerardo Almendra Morales, Silvio Yalanda Chirimuscay, Philip Gregor Grüneberg

Künstlerische Leitung: Philip Gregor Grüneberg
Choreografie: Jennifer Ocampo Monsalve und Marcela Ruiz Quintero
Bühne, Kostüme: Mónica Alejandra Bastos Baldrich
Musik: David Leonardo Montes Niño
Technical Support: Fabian Eichner und Hans-Peter Grüneberg
Produktionsleitung: ehrliche arbeit - freies Kulturbüro
Produktion: Hidden Tracks Company

Koproduktion: Theater im Pumpenhaus Münster, Forum Freies Theater Düsseldorf, IDARTES - Instituto Distrital de las Artes

Förderer: Kulturamt der Stadt Münster, Bischöfliches Generalvikariat Münster - Referat Weltkirche, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V., Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Ministerio de Cultura de Colombia

Unterstützer: Cabildo Indigena del Guambia - Comunidad Misak en Silvia (Cauca/COL), Vamos e.V., Prinzessinnengarten Berlin, Düsselgrün Düsseldorf, Overs - Grünentwicklung, Studentischer Garten des Asta Münster, Wilko Korntheuer - Keramik, Filmwerkstatt Münster, DOCK11 Berlin, ITI - Internationales Theaterinstitut

Fotocredits: Juan Santacruz

 

 

 

Geplante Aufführungstermine in Deutschland 2016:
04.-08.Mai Theater im Pumpenhaus Münster
10./11.Mai Forum Freies Theater Düsseldorf
19.-22.Mai DOCK11 Berlin

Über die Hidden Tracks Company:
Die Hidden Tracks Company (Jennifer Ocampo Monsalve, Marcela Ruiz Quintero, Philip Gregor Grüneberg) arbeitet seit 5 Jahren in unterschiedlichen Konstellationen zusammen und hat in dieser Zeit mehrere Projekte in einem kolumbianisch-deutschen Kontext produziert. Die Arbeiten zeichnen sich durch eine interdisziplinäre Arbeitsweise aus bei welcher der Tanz durch Elemente der Performance, Interaktion und Originalmusik erweitert wird. In ihrer Produktion HAPPY PLANET (2012/13 V Festival Danza en la Ciudad Bogotá) machte sich das Team auf Grundlage der wissenschaftlichen Studie Happy Planet Index auf die Suche nach dem Glücksgefühl der Kolumbianer*innen. Das Publikum reiste hierfür in einen fiktiven Staat in welchem es identitätsbildende Strukturen durchlaufen und abseits von Klischees individuelle Glückserfahrungen machen konnte. Anknüpfend an dieses Projekt tauchen sie nun tiefer in die kolumbianische Seele ein und nähern sich mit ihrer Produktion EXIT : Humanity den komplexen indigenen Wurzeln des Landes. So reisten sie über einen Zeitraum von drei Jahren mehrmals nach Silvia/Cauca und bauten einen vertrauensvollen Austausch mit der Gemeinschaft der Misak auf. Im Auftrag und mit der Erlaubnis des Cabildos (Gemeinderat) entstand so eine interaktive Performance auf Grundlage der Kultur der Misak.

 

 



 

 

VERANSTALTUNGEN


-----------------------------------------------------------