HOME
         
„Ay, was für ein Leben!“ Aribert Reimann-80 / Lust auf Neues 5  
19. bis 20.03.2016 Eine Collage des Jungen Studios für Musiktheater des 20. und 21.Jahrhunderts von Maria Husmann
 
MUSIK 19.00 Uhr im EDEN*****  

„Ay, was für ein Leben!“ Aribert Reimann-80 / Lust auf Neues 5

„Ay, was für ein Leben!“ Aribert Reimann-80 / Lust auf Neues 5

Spieltermine im EDEN*****:

Vorstellungen am 19. und 20. März  2016, jeweils 19.00 Uhr



EDEN*****, Breite Strasse 43, 13187 Berlin, Studio 300
Ticketreservierungen: ticket@dock11-berlin.de, 030-35120312

Tickets: 14.- Euro


Aus Anlass des 80. Geburtstages von Aribert Reimann erarbeitet die Regisseurin Maria Husmann mit jungen SängerInnen eine Musiktheater Collage aus seinen Opern „Bernarda Albas Haus“, „Medea“ und „Troades“. Unter dem Titel „Ay, was für ein Leben!“ (Lorca) zeigen wir Schicksale von Frauen: eingesperrt, ausgeliefert, benutzt, gelyncht, ohne Hoffnung auf Freiheit, auf Liebe und Selbstbestimmtheit.

Zu hören sind: riesige Intervallsprünge, rasende Koloraturen und ein Kinderlied. Mit der „Abstrakten Oper Nr. 1“ von Boris Blacher wird es komisch, dekadent und DaDa. Wir laden zu einem aufregenden, spannenden Musiktheaterabend ein und freuen uns auf Zuhörer, die mit uns „Lust auf Neues“ haben. 


Ausschnitt aus der Rezension von Klaus Völker (Dramaturg und Autor) vom 07.04.2015

... Hier wurde wirklich was "Neues" geboten mit tatsächlicher Experimentierlust. Es war nicht irgendein ambitioniertes "innovatives" Theater und auch kein krampfhafter Versuch, das Theater neu zu erfinden.
... Eine tolle Überraschung war der Versuch mit Gombrowicz. Das hätte Gombrowicz unbedingt gefallen - alle seine Motive, Themen waren hier enthalten - nicht nur die Geschichtsoperette. Die Lust auf noch mehr Neues wurde geweckt. Und das szenische Denken, die Fähigkeit, den Sängern Lust auf Verkörperung zu machen, passende szenische Ausdrucksmöglichkeiten zu finden und zu wagen, ist wunderbar. 



Ausschnitte aus der Rezension der Neuen Musik Zeitung vom 24.11.2013:

Brechts Ausspruch „Glotzt nicht so romantisch“ hatte sich die ungewöhnliche Musiktheater-Formation als Motto gewählt: aber alle Zuschauer…glotzten nicht schlecht, was da die jungen Sängerdarsteller zwischen 12 und 25 Jahren…darboten – vom eröffnenden Federballspiel bis hin zur frechen finalen Chorus Line mit dem Song „Lollipop“.. In der Soloszene des Doktors aus Alban Bergs „Wozzeck“ vermag der 20-jährige Bassist Maximilian Klakow stimmlich und in seiner Diktion ohne Abstriche zu überzeugen. Den Resonanzraum des Flügels nutzt Franziska Hiller für Echo- und Oberton-Wirkung. Witzig und effektvoll leitet TP Schulze ein Soundpainting. In Luciano Berios „sequenza III“ brilliert Sophia Körber mit Flüstern, Röcheln, Husten, Schnalzen und Kreischen, Cathy Berberian durchaus nahe. (Peter P. Pachl
Gesamtkritik >>

„...so war eine Vorstellung entstanden, aus einem Guss, spannend, erheiternd, berührend, aber vor allem: Überzeugend!“
(Christoph Albrecht, ehm. Intendant der Semperoper Dresden und Bayrische Theaterakademie)

 

Konzept / Regie: Maria Husmann
Musikalische Leitung (Piano): Frank Gutschmidt
Komponist: Prof. Aribert Reimann
Gesangscoach: Prof. Gudrun Pelker
Video: Susanne Bürner
Licht: Alexander Grau
Regieassistenz: Johanna Hensing

In Kooperation mit dem peter-palitzsch-haus e.V. Havelberg, Heinz und Heide Dürr Stiftung
 

   


 

 



 

 

VERANSTALTUNGEN


-----------------------------------------------------------