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GASTSPIEL Angela Loij + HUMAN INTERMITTENT: A Journey  
05. bis 06.09.2015 zwei Solos von und mit Juan Gabriel Harcha und Alexander Carrillo
 
TANZPERFORMANCE 05.09. 20.30 Uhr und 06.09. 19.00 Uhr im DOCK 11  
  beteiligte Künstler: Juan Gabriel Harcha, Alexander Carrillo  

Angela Loij + HUMAN INTERMITTENT: A Journey

Angela Loij + HUMAN INTERMITTENT: A Journey

Spieltermine im DOCK11:

Vorstellungen am 05. September 2015 20.30 Uhr
und 06. September 2015  19.00 Uhr
 
DOCK 11, Kastanienallee 79, 10435 Berlin

Ticketreservierung: ticket@dock11-berlin.de

Tickets: 14.- Euro / erm. 10.- Euro

 

Angela Loij
ein Solo von und mit Juan Gabriel Harcha
 


Der letzten Überlebenden des Selk’nam-Stammes gewidmet, ist „Angela Loij“ eine Erinnerung an das Schicksal einer südamerikanischen Ethnie, die auf dem Archipel Tierra del Fuego beheimatet war und durch Kolonisierung innerhalb weniger Jahre ausgerottet wurde. Die Selk’nam entwickelten für ihre Initiationsriten eine einzigartige Sprache der Körperbemalung sowie spezielle religiös inspirierte Tänze und Riten. Diese werden von Harcha zitiert und in ein sinnlich-rhythmisches Abenteuer übersetzt, in welchem der Tänzer mit Körperbemalung und kreatürlichen Gebärden den Raum auslotet und dabei selbst eine Metamorphose durchlebt.
Eine Tanzperformance, die europäische Kolonialgeschichte reflektiert, ohne Schuldzuweisungen oder das Gut-Böse-Schema in den Fokus zu rücken.

 

Dauer: ca 15‘
Tanz / Konzept / Choreographie: Juan Gabriel Harcha
Kostüm: Elisa Nelband 
Maske: Andreas Krosch 
Dramaturgische Beratung: Jana Unmüßig
Foto: Andreas Krosch

 

HUMAN INTERMITTENT: A Journey
ein Solo von und mit Alexander Carrillo
 

 

Those intimate daily moments Out,
In a public space.
Better fuck the world and save your ass.
The way we take it and the Journey we do.


Die Intimität des privaten Raums wird in HUMAN INTERMITTENT: A Journey in den öffentlichen Raum überführt. Dabei berührt der Protagonist unterschiedliche Perspektiven, Lebensmomente und Situationen des menschlichen Seins wie politische Prozesse, Probleme und emotionale Zustände. Die Reise führt in den ganz privaten Bereich, der für Liebhaber und Geliebte reserviert ist.

Sind wir eine Möglichkeit der Veränderung? Haben wir einen Vertrauten? Wo ist die Frage? Wo liegt der Preis? Private Orte, geheime Gedanken, versteckte Gefühle, persönliche Erinnerungen... Unter dem Konzept der Intimität wird der Tänzer in diesem Stück dazu herausgefordert, einen Improvisationstrip aus schmutzigen Gedanken und Erfahrungen in einem wilden Treffen mit dem Körper zu durchleben.


Kreation / Performance: Alexander Carrillo
Assistenz / Dramaturgie: Carolina Ortega
Kamera: Rocio Rodriguez
Musik von: Gustavo Santaolalla, Yaki Kandru, Frank Sinatra
Foto: Kotowski Fotografia

www.vimeo.com/alexandercarrillo
www.alexander-carrillo.com

 

Alexander Carillo ist ein kolumbianischer Künstler, wohnhaft in Berlin. Er ist Tänzer, Choreograph und Produzent. Der Schwerpunkt seiner künstlerischen Auseinandersetzung liegt in der Reflexion des 'hässlichen’ und grotesken des Menschen als Spiegel der Realität. Er hinterfragt die gängige Definition von 'Schönheit‘ und die Rolle des Zuschauers in den darstellenden Künsten. In seinen derzeitigen Arbeiten untersucht Alexander Carillo den Einfluss indigener Traditionen und Bräuche auf die westliche Gesellschaft. Anhand einer zeitgenössischen Sichtweise und unter Berücksichtigung der historischen Zusammenhänge, nähert er sich persönlichen, sozialen und politischen Aspekten durch eine interdisziplinäre Herangehensweise. Ausgehend von dem Wesen unverfälschter Rituale bis hin zu den Sinnbildern der heutigen Mode- und Popkultur.
Alexander Carillo studierte Tanz an der University of Art ASAB in Bogota - Kolumbien, in der Folkwang Pina Bausch University in Essen - Deutschland und nahm Teil an dem Erasmus Programm der‚‘ArtEZ’ University in Arnhem - Niederlanden. Er entwickelt zudem offene Plattformen für Künstler unterschiedlichster Disziplinen in denen er das Publikum auf eine spontane und teilnehmenden Art in seine Arbeiten einbindet. So eröffnete er unter anderem das‚ DREIZIG Festival in Berlin und die weltweit gezeigte DASEIN Serie.
Im Verlauf seiner professionellen Karriere arbeitete Carillo für verschiedene gefeierte und vielbeachtete Choreographen und Tanzkompanien wie zum Beispiel Jerome Bell, Marina Abramovic, Allora&Calzadilla, Malou Airaudo, Rodolpho Leoni Charles Vodoz, Tino Fernandez, Carlos Maria, Mark Sieczkerek, Henrieta Horn, Reinhard Schiele und Cie. Fors Works of Denmark, Cie. Toula Limnaios, Theater Der Klänge, Deutsche Oper am Rhein, Art Collective Estereotips.

 

Carolina Ortega
Carolina is a theatre and performance director, dramaturg and writer, originally from Venezuela and currently living in Berlin (via the UK, France and Italy). Graduated at the Royal Academy of Dramatic Arts (RADA) in London (MA in Text & Performance) and University of London (English Literature and Creative Writing). She has also trained in physical theatre at the London International School of Performing Arts (LISPA) and with Complicité’s co-founder Mick Barnfather & John Mowat. In Berlin, she trained in Experimental Physical Performance with SMASH, working with some of Berlin best known choreographers and performers.
Her directing work includes Sarah Calver’s award winning show ‘I Gave Him An Orchid’ (Berlin, 2014) as well as ‘Owen And The Elephant’ (London 2012) & ‘Vincent’ (London 2012). Devising: ‘Lowbottomice’ with Scandimaniacs (London 2013). Dramaturgy works include ‘Idreman’ (Amsterdam Fringe 2011) & Tangram Theatre Award Winning adaptation of Lope de Vega’s ‘Fuente Ovejuna’ (London 2009).
Other work includes Festival Programmer for CASA Latin American Theatre Festival, writer for GRAFT playwrights collective, workshop leader for Future Scripts. She has also worked at The Bush Theatre and Islington Community Theatre (London) as creative producer and general manager.
 


 

 


 



 

 

VERANSTALTUNGEN


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