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PREMIERE Fälle - Lust auf Neues 4  
12. bis 13.09.2015 eine Collage des Studios für Musiktheater des 20. und 21.Jahrhunderts von Maria Husmann
 
MUSIK 19.00 Uhr im EDEN*****  
  beteiligte Künstler: Maria Husmann  

Fälle - Lust auf Neues 4

Fälle - Lust auf Neues 4

Spieltermine im EDEN*****:

Vorstellungen am 12. und 13. September 2015, jeweils 19.00 Uhr

EDEN*****, Breite Strasse 43, 13187 Berlin, Studio 300
Ticketreservierungen: ticket@dock11-berlin.de, 030-35120312

Tickets: 14.- Euro

 

 

Zusammen mit jungen Sänger/innen der Masterclass für Neue Musik zeigt die Opernsängerin und Regisseurin Maria Husmann zum vierten Mal im EDEN eine Musiktheatercollage mit Werken von Cathy Berberian, Alban Berg, Leo Janacek, Georg Kreisler, Aribert Reimann, Richard Strauss, Mischa Spoliansky, Oscar Strasnoy u.a.
Es wird ungewöhnliche Vokaltechniken zu hören geben - das Röcheln, Husten, Schnalzen, Kreischen, Jodeln, Tremolieren, Lachen, Heulen. Aber auch „Schöngesang“ mit Trillern, Portamenti und Vibrato. Beides gehört ins normale Repertoire eines heutigen Sängerdarstellers. Unter dem Thema „Fälle“ erarbeitet das Studio für Musiktheater ein neues, spannendes, berührendes und freches Programm und zählt auf Zuhörer, die wieder mal „Lust auf Neues“ haben.

Ausschnitt aus der Rezension von Klaus Völker (Dramaturg und Autor) vom 07.04.2015

"Hier wurde wirklich was "Neues" geboten mit tatsächlicher Experimentierlust. Es war nicht irgendein ambitioniertes "innovatives" Theater und auch kein krampfhafter Versuch, das Theater neu zu erfinden. [...] Eine tolle Überraschung war der Versuch mit Gombrowicz. Das hätte Gombrowicz unbedingt gefallen - alle seine Motive, Themen waren hier enthalten - nicht nur die Geschichtsoperette. Die Lust auf noch mehr Neues wurde geweckt. Und das szenische Denken, die Fähigkeit, den Sängern Lust auf Verkörperung zu machen, passende szenische Ausdrucksmöglichkeiten zu finden und zu wagen, ist wunderbar."

Ausschnitte aus der Rezension der Neuen Musik Zeitung vom 24.11.2013:

"Brechts Ausspruch „Glotzt nicht so romantisch“ hatte sich die ungewöhnliche Musiktheater-Formation als Motto gewählt: aber alle Zuschauer […] glotzten nicht schlecht, was da die jungen Sängerdarsteller zwischen 12 und 25 Jahren […[ darboten – vom eröffnenden Federballspiel bis hin zur frechen finalen Chorus Line mit dem Song „Lollipop“. In der Soloszene des Doktors aus Alban Bergs „Wozzeck“ vermag der 20-jährige Bassist Maximilian Klakow stimmlich und in seiner Diktion ohne Abstriche zu überzeugen. Den Resonanzraum des Flügels nutzt Franziska Hiller für Echo- und Oberton-Wirkung. Witzig und effektvoll leitet TP Schulze ein Soundpainting. In Luciano Berios „sequenza III“ brilliert Sophia Körber mit Flüstern, Röcheln, Husten, Schnalzen und Kreischen, Cathy Berberian durchaus nahe. (Peter P. Pachl) Gesamtkritik >>

„[...] so war eine Vorstellung entstanden, aus einem Guss, spannend, erheiternd, berührend, aber vor allem: Überzeugend!“ (Christoph Albrecht, ehm. Intendant der Semperoper Dresden und Bayrische Theaterakademie)

Konzept / Regie: Maria Husmann
Ausstattung: Susanne Bürner
Musikalische Leitung (Piano): Frank Gutschmidt
Gesangscoach: Prof. Anna Korondi
Komponist-Live: Oscar Strasnoy
Regieassistenz: Johanna Hensing
In Kooperation mit dem peter-palitzsch-haus e.V. Havelberg, Heinz und Heide Dürr Stiftung

 

   


 



 

 

VERANSTALTUNGEN


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