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PREMIERE Nietzsche oder die Diktatur der Kunst  
21. bis 24.05.2015 eine Produktion von Jo Fabian Department und DOCK 11 / EDEN*****
 
PERFORMANCE 20.30 Uhr im DOCK 11  
  beteiligte Künstler: Jo Fabian  

Nietzsche oder die Diktatur der Kunst

Nietzsche oder die Diktatur der Kunst

Spieltermine im DOCK 11:
 

Premiere: 21. Mai 20.30 Uhr
Weitere Aufführungen: 22., 23. und 24. Mai, jeweils 20.30 Uhr

DOCK 11, Kastanienallee 79, 10435 Berlin

Ticketreservierung: ticket@dock11-berlin.de

Tickets: 15.- Euro / erm. 10.- Euro
 
 
nietzsche untersucht den Gebrauchswert und die Funktionalität der Illusionsmaschine Richard Wagner und konfrontiert fünf seiner Ouvertüren mit Texten von Friedrich Nietzsche. Die Ouvertüren versuchen sich ihrer eigenen Herkunft zu erinnern. Dabei begegnen sie losgelöst von den narrativen Strukturen, die motivisch in die Musik eingeschrieben sind, und durch die Texte von Nietzsche inspiriert, neuen Bildern und Figuren.
Der Komponist Tobias Schwencke bearbeitet das musikalische Material für vier Akkordeonistinnen. Das Akkordeon erscheint als ein Instrument, welches durch seine Klangvielfalt, Dominanz und seine Verortung in der Volksmusik fast zwangsläufig Verfremdung und Irritation in dieser Versuchsanordnung generiert. Das Akkordeon eignet sich nicht für Pathos.
Die Produktion versucht jenseits der allgegenwärtigen primär musealen Auseinandersetzung des Kulturbetriebes eine neue Perspektive auf das Werk des Komponisten Wagner und die Texte des Philosophen Nietzsche zu eröffnen.
Sie trennt Person, Werk, Rezeption und plädiert für einen freien Umgang mit der Musik und den Texten, mit denen nicht szenisch, sondern musikalisch umgegangen wird. Die Musik strukturiert die Zeit und eröffnet einen akustischen Raum. Die Texte eröffnen einen Denkraum. Die Interaktion oder die Synthese zwischen Text und Musik kreiert einen dritten, vielleicht einen affektiven Raum?
nietzsche erschließt einen ideologiefreien Zugang zu der Musik von Wagner und den Texten von Nietzsche, erprobt die Rückgewinnung eines Kulturerbes, das aufgrund seiner Kontamination momentan nur mit Glacéhandschuhen angefasst werden kann. Dabei treibt uns die Frage um: Kann man sich diesem Erbe mit Ironie und Humor nähern?


Regie / Choreographie / Bühnenbild / Texte: Jo Fabian
PerformerInnen: Wolf Gerlach, Matthias Horn, Boris Schwiebert, Annegret Thiemann
AkkordeonistInnen: Valentin Butt, Paula Engel, Marija Kandic, Susanne Stock
Arrangement / Musikalische Leitung: Tobias Schwencke
Produktionsleitung: Anna Bergel
Kostümbild: Pascale Arndtz
Dramaturgie: Katja Karouaschan
Regieassistenz: Immanuel Bartz
Bühnenbau: Chris Hinze
Sounddesign: Lars Neugebauer
Licht: Fabian Bleisch
Masken: Martin Rink
Bühnentechnik: Christoph Seeligmüller
Technische Assistenz: Denise Czerny
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Katja Kettner
Videodokumentation: Josephine Fabian
Kostümassistenz: Sophie Spindler
Foto: Marcus Lieberenz
 
Eine Produktion von Jo Fabian Department und Dock11/ EDEN*****
 
Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes im Fonds Doppelpass, dem Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten, dem Bezirksamt Pankow, Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Kunst und Kultur, der Rudolf Augstein Stiftung und euro-scene Leipzig

gefördert im Fonds Doppelpass der
 
 
 

 

          

         

 

 



 

 

VERANSTALTUNGEN


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