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DT. PREMIERE Tanzwut  
13. bis 15.11.2014 eine Tanzperformance von Anne-Mareike Hess
 
TANZ 20.30 Uhr im DOCK 11  

Tanzwut

Tanzwut

Spieltermine im DOCK 11:

Vorstellungen: 13., 14., und 15. November im DOCK 11


Let's come together and dance.
We are the movement and we are the groove.
Our bodies extend into each other until complete dissolving.
Here and Now, the dance floor is ours.
Out of space and out of time, only devotion counts.

Tanzwut bringt Gleichgesinnte zusammen, welche das Ausbrechen aus sozialen Normen und das Überschreiten persönlicher Grenzen durch Tanz erproben wollen.
Durch die Jahrhunderte hindurch tritt Tanz immer wieder einerseits als Medium der Befreiung und Ekstase und andererseits als Medium der Disziplinierung und Heilung des Körpers auf. Die mittelalterliche Tanzplage, die Tarantella, religiöse und spirituelle Praktiken und die Clubbing Culture sind nur einige Beispiele dafür. Inspiriert von diesen Phänomenen fragt Tanzwut nach der Funktion von Tanz in unserer heutigen Gesellschaft und deklariert das Theater zum Raum der Befreiung.


Idee / Konzept: Anne-Mareike Hess
Entwicklung / Performance: Rosalind Goldberg, Anne-Mareike Hess, Sigrid Hirsch Kopperdal, Jorge De Hoyos
Kostüm / Bühne: Katrin Fürst
Sounddesign: Marc Lohr
Lichtdesign: Brice Durand
Produktionsmanager: Jérôme Konen
Dramaturgie: Mira Moschallski
Foto: Bohumil Kostohryz

Tickets: 14.- Euro / 8.- Euro erm.

Koproduktion: Centre de Création Chorégraphique Luxembourgeois - TROIS C-L
Unterstützung: Ministère de la Culture Luxembourg, Oeuvre Nationale de Secours Grande-Duchesse Charlotte - Fonds stART-up, Der Regierende Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei, Fonds culturel national, Fondation Indépendance, DOCK 11, Tanztendenz München, HZT - Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin

Mehr Informationen zum Stück: Pressemappe_Tanzwut.PDF

Trailer:  https://vimeo.com/108798008

Mehr Info: www.annemareikehess.com

 

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Am 14. November führt TanzScout Berlin zum Tanzstück TANZWUT von Anne-Mareike Hess im DOCK 11

Anmeldung: info@tanzscoutberlin.de

Karten für Vorstellung plus Einführung kosten 19,- Euro (13,- ermäßigt)
Beginn der Einführung: 19 Uhr
Treffpunkt: Café Dock 11, 2. HH, 1. Etage, Kastanienallee 79, Prenzlauer Berg
 

    

 


   

ANNE-MAREIKE HESS
(D/LUX) ist Tänzerin und Choreografin. Sie erhielt ihre Ausbildung in Musik und Tanz am Konservatorium in Luxemburg, am TROIS C-L, an der HfMDK in Frankfurt/Main (2002-2006 Diplom Bühnentänzerin) und am Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin / Ernst Busch (2008-2010 Master in Choreographie). Anne-Mareike arbeitet als freischaffende Tänzerin und Performerin u.a. mit William Forsythe („Human Writes”), Eeva Muilu, Zeina Hanna und Rosalind Goldberg. Sie war als choreografische Assistentin für mehrere Choreografen tätig und hat als Dramaturgin für die Choreografin Marina Tenorio gearbeitet. Anne-Mareikes eigene Choreografien wurden bereits in verschiedenen Festivals in Europa und Kanada aufgeführt. 2008 wurde Anne-Mareike zur internationalen „Dance Roads 2008” Tour und zum Festival « Les Repérages » in Lille (Frankreich) eingeladen. 2010 wurde ihre Produktion „Never-ending up north“ von National Theater Luxembourg (TNL) koproduziert. 2012 tourte das Stück „I believe that we are having a dialogue“, eine Kollaborationsarbeit mit Sandra Lolax, durch Luxemburg, Deutschland und Skandinavien. Die neuen
Produktion „Tanzwut“ feiert im Herbst 2014 an der Banannefabrik in Luxemburg Premiere. Weitere Vorstellungen folgen am Inkonst in Malmö [SE], JoJo in Oulu [FI] und am Dock11 in Berlin [DE]. Anne-Mareike ist zusammen mit der Regisseurin Miriam Horwitz das Künstlerduos „Horwitz & Hess“. Seit 2009 sind unter diesem Namen schon mehre Arbeiten entstanden welche in Skandinavien und Deutschland gezeigt wurden. Mit ihrer aktuellen Produktion „Palais idéal ” hatten sie im April 2014 Premiere. In der Spielzeit 2014 - 2015 wird Anne-Mareike die Choreografie machen für das Theaterstück „Ich befürchte jetzt kennen wir uns” (UA) von Autor Ivor Martinic, in der Inszenierung von Miriam Horwitz am Gavella Theatrer in Zagreb. 2012 erhielt Anne-Mareike einen Nachwuchspreis der Stiftung zur Förderung junger Künstler in Luxemburg.

JORGE DE HOYOS
(USA) ist Tänzer und Choreograf aus San Francisco. Er lebt und arbeitet seit 2012 in Berlin. Als Performer hat er zuletzt mit Meg Stuart / Damaged Goods in „Sketches / Notebook“ gearbeitet, er hat das Solo „The Love of Emptiness“ von Sara Shelton Mann in San Francisco performt und war Teil von „TURBULENCE - a dance about the economy“ von Keith Hennessy. Jorge De Hoyos wurde in Los Angeles, Kalifornien geboren. Er studierte kulturelle Anthropologie an der University of California, Santa Cruz. Er war Co-Organisator des Live-Work Studios „THEOFFCENTER“, eines Kunstraumes für queeren Diskurs in San Francisco. Er hat Artikel und Interviews in „Dance“ (SF), „Dance Theatre Journal“ (London), und auf dem „THEOFFCENTER.org-Blog“ veröffentlicht. Weiter Informationen: http://jorgedehoyos.com


ROSALIND GOLDBERG,
geboren 1984 in Oslo, Norwegen. Sie studierte Zeitgenössischen Tanz an der Balettakademien in
Stockholm und seit Oktober 2012 macht sie ihren Master in Choreographie an der HZT Berlin. Seit 2007 lebt und arbeitet sie als Tänzerin und Choreografin in Berlin und Stockholm. Seitdem entstanden das „Duett A section of falling“ , die Solo - Trilogie „Suites with Rosalind Goldberg“ und das Solo „An Image in Flux“ . Ihre Arbeiten wurden u.a. bei K15 am Schauspielhaus Bochum, Perfect Wedding – TanzFabrik (Berlin), „Tanztagen Berlin“, „Tanzoffensive“ (Chemnitz und Leipzig), „Diversia“ (Kostroma, Russland) und auf den Bühnen Weld und MDT in Stockholm, Inkonst in Malmö, Sophiensaele und Uferstudios in Berlin gezeigt. Seit 2008 arbeitet sie mit Stina Nyberg und Sandra Lolax zusammen, mit denen sie die Projekte „Weapons of Mass Production“ und „Fake Somatic Practice“ erarbeitete, die im Rahmen der „Nordic Residency“ im Weld und MDT-STHLMs Residenz Programm entstanden. Ihre neue Produktion „MIT“ ist vom Festival ImpulsTanz eingeladen worden und zudem für den Preis Prix Jardin d’Europe nominiert. Daneben war sie an zahlreichen Projekten als Tänzerin und Performerin beteiligt. Sie arbeitet u. a. mit Ingri Fiksdal, Anne-Mareike Hess, Mårten Spångberg. In 2014 wird Rosalind mit dem Artisten deufert&plischke arbeiten und ein neue Produktion mit Lolax und Nyberg beginnen. Sie war „danceWeb“ -Stipendiatin 2010 und erhielt Residenzen bei Station – Service for Contemporary Dance in Belgrad und ist kontinuierlich bei der Bühnen- und Research-Plattform Weld in Stockholm eingeladen.


SIGRID HIRSCH KOPPERDA,
geboren 1985. Lebt und arbeitet als Tänzerin in Oslo, Norwegen. Sie erhielt einen BA in mordernem und zeitgenössichen Tanz von der Oslo National Academy of the Arts und aht anschließend ihr Studium an der Salzburg Experimental Academy of Dance fortgesetzt. Sigrid hat u.a. mit Choreografen wie Ingri Fiksdal, Eva-Cecilie Richardsen, Elle Sofe Henriksen, Jana Unmüssig und Franz Rogowski gearbeitet. Seit einigen Jahren macht Sigrid auch eigene Arbeiten wie z.B. das Solo „Jeger ikke en øy” (2013). Seit 2012 organisiert Sigrid in Zusmmenarbeit mit anderen Künstlern das Mind „The Gap dance festival” in Oslo.

MARC LOHR
(Schlagzeug/Elektronik) stammt aus Luxemburg, wo er sowohl Jazz wie klassische Musik studierte. Nach seinem Studium in Den Haag zog er für einige Jahre nach Kopenhagen; jetzt lebt er in Berlin. Seine Musik ist oder beinhaltet Improvisation; er schreibt Musik für Instrumente, elektronische Geräte und sich bewegende Menschen.

KATRIN FÜRST

studiert Architektur und Stadtplanung an der Universität Stuttgart und ETSA Barcelona, wo sie bereits beginnt interdisziplinär zu arbeiten und Textilien und Mode in ihr Raumverständnis zu integrieren. Seit 2010 arbeitet sie als freie Bühnen- und Kostümbildnerin, sowie in den Bereichen Design, Architektur, Installation und Performance. Ihre inhaltliche Kernthemen sind das Verhältnis von Bekleidung, Körper und Architektur, sowie deren performativem Charakter. Katrin Fürst lebt in Berlin.



 

 

VERANSTALTUNGEN


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