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PREMIERE VERTIGO PROJECT & EXFOLIA  
01. bis 04.09.2011 zwei Tanzstücke von und mit Marcela Giesche
 
TANZ 20.30 Uhr im DOCK 11  
  beteiligte Künstler: Marcela Giesche  

VERTIGO PROJECT & EXFOLIA

VERTIGO PROJECT & EXFOLIA

VERTIGO PROJECT (2011)

Im Sommer 2011, wurde ich von einer Schloss Broellin Residenz unterstützt eine neue Kreation mit der Tänzerin Siri Clinckspoor und Mitarbeitern Morgan Belenguer (Set Design) und dem Komponisten Tian Rotteveel zu machen. Die neue Choreografie mit Arbeitstitel „Vertigo Project“ ist ein Duett zwischen der Choreografin/Tänzerin Marcela Giesche und Siri Clinckspoor.

Die Inspiration kommt von dem Gefühl Vertigo (vom Lateinischen vertō "eine wirbelnde drehende Bewegung"): eine Art von Schwindeligkeit wobei man das Gefühl hat sich zu bewegen wenn man im Stillstand ist. So wie wir uns mit den Sehens und Gleichgewichtssinnen kontinuierlich körperlich stabilisieren, haben wir auch noch viele andere Arten und Weisen das Leben so einzuordnen das wir uns sicher fühlen. Oft kommen aber auch da unerwartete Situation, Menschen, oder plötzliche Liebe herein die uns das Gefühl geben alles schwebt oder steht auf dem Kopf. Mit diesem Thema bin ich interessiert eine Recherche in Bewegung in der Konfrontation zwei Taenzerinnen zu fuehren, die versuchen werden einander ständig aus dem Gleichgewicht zu bringen. In diesem Fall(en) geben wir durch die metaforische Ausdrucksfaehigkeit des Körpers dem Wort "Gleichgewicht" mehrere Bedeutungen.

Regie: Marcela Giesche
Tanz / Creation: Marcela Giesche, Siri Clinckspoor
Musik: Tian Rotteveel
Danke an Schloss Broellin Residenz Programm und DOCK 11
 

EXFOLIA (2009)

Wie viel von unserer Identität ist von den Meinungen und Einflüssen der Außenwelt konstruiert? Was muss geschehen damit wir diese Lagen abstreifen und uns wieder schwebend im Ungewissen befinden? Der Körper wird unser einziger Punkt der Referenz.. Zeitlos entdeckt er sich selbst und seine Umgebung durch seine Sinne – stets trägt er jedoch eine viel erheblichere und komplexere Geschichte mit sich, deren wir nicht bewusst sind. Die Kraft dieses Stückes liegt auch in der Referenz zum Ritual und die Präsenz des Publikums ist essentiell für dessen Ausführung. Ich sehe das Publikum nicht als passiv oder abgetrennt – durch die Vorstellung lade ich sie ein mit mir auf eine Reise, in der ich die Zerbrechlichkeit des Körpers exponiere und mich voll dem Ungewissen öffne.

Choreografie / Performance: Marcela Giesche
Musik: “Folia” von Andy Moor and Yannis Kyriakides

Links:
http://www.vimeo.com/27570117        (vertigo)
http://www.vimeo.com/7382476          (exfolia)

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How much of our identity is constructed by opinions and beliefs from the outside? What does it take to strip these layers away and find ourselves floating in the unknown again? The body becomes our only reference point, timelessly rediscovering itself and its surroundings through the senses – yet carrying within, a much vaster and complex history of knowledge than we can mentally grasp. The performance of this work is partly in reference to a ritual. The presence of the audience is an essential component for the transformative power of the work. I don’t consider the public as passive or separate – through the performance I invite them to enter on a journey together, where I expose the vulnerability of the body and open myself fully to the unknown.


Dance / Choreography: Marcela Giesche
Music: "Folia" by Andy Moor and Yannis Kyriakides
Thank you to Bruno Caverna


 



 

 

VERANSTALTUNGEN


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