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GASTSPIEL _vater.mutter.hund/  
19. bis 20.02.2011 ein theatrales Forschungsprojekt von Futur3
 
PERFORMANCE 20.00 Uhr im Freie Universität Berlin, Rost- und Silberlaube  

 _vater.mutter.hund/

_vater.mutter.hund/

SPIELORT: Freie Universität Berlin, Rost- und Silberlaube (Seminarraum K25/11), Habelschwerdter Allee 45, 14095 Berlin
Karten/Info: DOCK 11: 030-4481222, ticket@dock11-berlin.de



Über desorientierte Wissenschaftler, Familienbande(n) und aussterbende Bienenvölker

Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2007
Eingeladen zu favoriten 08, GLOBALIZE:COLOGNE 08, M1 Singapore Fringe Festival 2009, ARENA-Festival 2009, Heidelberger Theatertage 2009

Die Familie ist zur Zeit das thematische Minenfeld in den Feuilletons. Futur3 beobachtet diese hitzigen Schlachten der Ideologen durch die kühle Brille der Wissenschaft: Ein Forscherteam erhebt, befragt, seziert und wertet aus, um herauszufinden, warum die Eingeborenen hier im „Land der Ideen“ eigentlich aussterben wollen? Dabei ist es nicht immer einfach, sinnvolle Ergebnisse zu generieren. Der konservative Humanist Prof. Munzziger hadert mit der Trägheit des Wissenschaftsbetriebs und seinen vier gescheiterten Ehen, und Dr. Schneider arbeitet jenseits aller moralischer Grenzen, um zu beweisen, dass ein Mensch ohne Kontakt zu anderen Menschen zum absoluten Individuum heranwachsen kann. Der Hausmeister Sovitschek hingegen hat ein ganz anderes Problem: er trauert als Bienenvater seinem Bienenstock nach, der spurlos verschwunden zu sein scheint. Oder ist sogar das scheinbar perfekte Sozialsystem der Bienen vom Aussterben bedroht?

Das Kernensemble von Futur3 macht sich auf die Suche nach den neuesten Varianten der Kernfamilie und richtet das soziologische Mikroskop darauf: Welche Abgründe tun sich auf, wenn auf dem Objektträger statt einer Fruchtfliege man selber, Väter und Schwestern, Neffen und Großmütter liegen?

Künstlerische Leitung: André Erlen und Stefan H. Kraft
Spieler: André Erlen, Stefan H. Kraft, Klaus M. Zehe
Regie: Hiltrud Kissel
Ausstattung: Kane Kampmann
Dramaturgie: Klaus Fehling
Video: Ebba Jahn
Puppenbau: Uli Winters
Assistenz und Technik: Holger Giebel, Nina Speyer
Pressearbeit: Nina Speyer

„Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ im Rahmen der Gastspielförderung Theater aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder.“

 

Trailer zum Stück:
http://www.youtube.com/watch?v=YdWi7l8yUq0

 

PRESSESTIMMEN

„Den drei Ensemblegründern und Darstellern André Erlen, Stefan H. Kraft und Klaus Maria Zehe gelingt es mit pointierten Dialogen, fabelhaftem Spiel und unter kreativer Einbeziehung des nicht-theatralen Ortes samt Publikum, hochaktuelle Fragen um Individuum und Gesellschaft in unterhaltsamer Weise aufs Tapet zu bringen.“ (Kölner Stadt Anzeiger)

„Mit abwechslungsreichem Rhythmus, klarer Dramaturgie und viel Komik...“ (Choices)

„Die Schauspieler André Erlen, Stefan H. Kraft und Klaus Maria Zehe repräsentieren drei männliche Archetypen, deren Vorstellungen vom Fortbestand des Menschengeschlechts sich hart im Raum stoßen und so für die Dynamik des Stücks sorgen. [...] Sie schaffen es, die Zuschauer zu Diskussionen und persönlichen Standortbestimmungen herauszufordern. Was nicht jedes Forschungsprojekt zuwege bringt.“ (Kölnische Rundschau)


"One of the more creatively staged pieces at this year’s Fringe, German group Futur3’s "_father.mother.dog/" was part-deadpan sociology lecture (it was held at a seminar room at the National Museum), part-creepy TV sci-fi episode. [...] A heavily-layered, cerebral production that at times made you wonder where it was all going, but which was engrossing and witty from start to finish."
(www.channelnewsasia.com/Mayo Martin)


"There was a delicious irony in its faux-academic set-up and the cringe-a-minute comedy was reminiscent of the mockumentary humour of the television series The Office. [...] The intellectual fervour and jargonladen language the researchers apply to the discussions about the family, the falling birth rate and people's fear of commitment were seriously funny." (The Straits Times Life!/Adeline Chia)
 

 

   



 

 

VERANSTALTUNGEN


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