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WIEDERAUFNAHME WhARTever should happen - Eine Welt Auf dem Kopf  
17. bis 20.10.2019 ein Tanzstück von Alexander Carrillo
 
PERFORMANCE 19.00 Uhr im DOCK 11  

WhARTever should happen - Eine Welt Auf dem Kopf

WhARTever should happen - Eine Welt Auf dem Kopf

Vorstellungen im DOCK 11

17., 18., 19. und 20. Oktober 2019, jeweils um 19.00 Uhr

DOCK 11, Kastanienallee 79, 10435 Berlin

Ticketreservierungen: 030-35120312, ticket@dock11-berlin.de
 

Tickets: 15.- Euro / 12.- Euro erm.
 

Magischer Realismus und Surrealismus in Aktion. Wahre Geschichten in Zeiten von Krisen und Gewalt, aber ebenso Liebe und Hoffnung. Die grausame und zerstörerische Realität lateinamerikanischer Bauern im Verhältnis zu ihrem zeitlichen und lokalen Kontext – und zum Leben an sich. Sitten und Traditionen werden in der Gegenwart verwandelt und mit dieser konfrontiert. Vergangenes wird neu erschaffen – durch den metaphorischen Ausdruck ästhetischer Reflexionen vieler Kulturen, ebenso wie durch bildliche Spiegelungen des Menschen selbst. Das wütende und berühmte Lateinamerika mit all seiner grausamen und einzigartigen Schönheit – erzählt durch die Erfahrungen dreier Künstler*innen, deren unterschiedliche Reisen sie nach Europa führten. Während die Realität zuhause, in Südamerika, eine völlig andere ist, wachsen und genießen sie nun in ihrem neuen Kontext. Fernando Derks (Peru-Niederlande), Alexander Carillo (Kolumbien) und Carolina Ortega (Venezuela) denken darüber nach, was sie zum Teil dieser homogenen Gruppe in Europa macht: der Gruppe der Latinos.

Voller Ironie, Unsicherheit und Melancholie erschaffen sie dabei aus künstlerischer und politischer Perspektive Dialoge. Inspiriert von den Ursprüngen bis hin zu aktuellen politischen, sozialen und ökologischen Situationen des heutigen Südamerika werden Geschichten gewebt, die gemeinsamen Wurzeln entstammen. Der Blick richtet sich auf ‚den Menschen‘, der seine individuellen, kulturellen Eigenheiten überwindet – und so begleiten wir ihn hin zu seinem universellen Sein.

 

"In 1492, the natives discovered they were Indians, discovered they lived in America, discovered they were naked, discovered that Sin existed, discovered they owed allegiance to a King and Kingdom from another world and a God from another sky, and that this God had invented the guilty and the dress, and had sent to be burnt alive those who worship the Sun the Moon the Earth and the Rain that wets it."
Eduardo Galeano

 
Mit: Alexander Carrillo, Fernando Derks
Choreographie: Alexander Carrillo
Dramaturgie | Assistenz: Carolina Ortega
Musik: Tim Kienecker, Fernando Derks
Licht-Design: Asier Solana
Foto: Thomes Armster, Anastasia Coyto, Dieter Hartwig
Produktion: Alexander Carrillo
Unterstützung: DOCK 11 Berlin

Trailer: https://vimeo.com/185347302

www.alexander-carrillo.com
www.vimeo.com/alexandercarrillo

 

Magic realism and surrealism in action. Real stories in times of crisis, violence, as well as love and hope. The cruel and devastating reality of the Latin American farmer in relation with their time, place and life itself. Customs and traditions, transformed in and confronted with contemporaneity. WhARTever Should Happen recreates through metaphor the aesthetic mirror of many cultures, through reflected images of humans. The furious and famous Latin America, with its cruel and infinite beauty, seen through the experiences of three artists with very different journeys through South America, that ultimately led them to Europe. While back home there’s a very different reality, they enjoy and grow in their new context. Fernando Derks (Peru-Holland), Alexander Carrillo (Colombia) and Carolina Ortega (Venezuela) reflect on what makes them part of this homogeneous group within Europe: Latinos.

Full of irony, uncertainty, and melancholy, they generate dialogues from an artistic and political perspective. Drawing from the cosmogony to the current political, social and environmental situations today in South America, weaving stories that all come from the same root, we look at the ‘human’, transcending its individual cultural specificities and taking them to the universal.

"In 1492, the natives discovered they were Indians, discovered they lived in America, discovered they were naked, discovered that Sin existed, discovered they owed allegiance to a King and Kingdom from another world and a God from another sky, and that this God had invented the guilty and the dress, and had sent to be burnt alive those who worship the Sun the Moon the Earth and the Rain that wets it."
Eduardo Galeano 


With: Alexander Carrillo, Fernando Derks
Choreography: Alexander Carrillo
Dramaturg | Assistance: Carolina Ortega
Music: Tim Kienecker, Fernando Derks
Light-Design: Asier Solana 
Photographie: Thomes Armster, Anastasia Coyto, Dieter Hartwig 
Production: Alexander Carrillo
Supporters: DOCK 11 Berlin

 

Alexander Carrillo, ist ein kolumbianischer Künstler, wohnhaft in Berlin. Er ist Tänzer, Choreograph und Produzent. Der Schwerpunkt seiner künstlerischen Auseinandersetzung liegt in der Reflexion des 'hässlichen’ und grotesken des Menschen als Spiegel der Realität. Er hinterfragt die gängige Definition von 'Schönheit‘ und die Rolle des Zuschauenden in den darstellenden Künsten. In seinen derzeitigen Arbeiten untersucht Alexander Carrillo den Einfluss indigener Traditionen und Bräuche auf die westliche Gesellschaft. Anhand einer zeitgenössischen Sichtweise und unter Berücksichtigung der historischen Zusammenhänge, nähert er sich persönlichen, sozialen und politischen Aspekten durch eine interdisziplinäre Herangehensweise. Ausgehend von dem Wesen unverfälschter Rituale bis hin zu den Sinnbildern der heutigen Mode- und Popkultur. Carrillo studierte Tanz an der University of Art ASAB in Kolumbien, in der Folkwang Pina Bausch University in Essen - Deutschland und nahm am Erasmus Programm der‚‘ArtEZ’ University in den Niederlanden Teil. Er entwickelt zudem offene Plattformen für Künstler*innen unterschiedlichster Disziplinen in denen er das Publikum auf eine spontane und teilnehmenden Art in seine Arbeiten einbindet. So eröffnete er unter anderem das‚ DREIZIG Festival in Berlin und die weltweit gezeigte DASEIN Serie. 2019 wurde er als Choreograf für die Performance "ManiFiesta" unter der Direktion von Simon Paetau & Aérea Negrot zum Festival "The Present is Not Enough - Performing Queer Histories and Futures“ des HAU Berlin eingeladen. Neuere Arbeiten sind 'El Ultimo Vuelo’, Gewinner des nationalen Wettbewerbs für Choreografie in Belgien, 2017, 'Human Intermittents: A Journey’ Finalist des Wettbewerbs für Choreografie in Polen, 2014 und der Berliner Erfolg 'WhARTever Should Happen: Eine Welt Auf dem Kopf’, 2016/17. Letzteres wird nun wieder aufgenommen und zusammen mit anderen Tanz- und Kunstprojekten Teil seiner aktuellen Arbeiten.

Carrillo arbeitete mit Stella Zannou, Jérôme Bel, Louis Malvacias, Jeremy Nelson, Malou Airaudo, Rodolpho Leoni, Mark Sieczkerek, Henrieta Horn, Charles Vodoz and the Cie. Fors Works of Denmark, Cie. Toula Limnaios of Berlin, Theater Der Klänge Germany, and Deutsche Oper am Rhein. Er hat auch mit Künstler*innen zusammen gearbeitet, unter Anderen Marina Abramović, art collective Estereotips in Barcelona, Allora & Calzadilla, Reinhard Schiele, Veronica Moniello, Alejandro Huari und mit der Dramaturgin Carolina Ortega. Soewie im Kunst Werk mit Okwui Okpokwasili.

Carolina Ortega ist Autorin, Dramaturgin und Regisseurin in Berlin. Sie hat einen Master of Arts in Text & Perfomance von der Royal Academy of Dramatic Art und studierte Literatur und Kreatives Schreiben an der University of London. Ihre künstlerische Ausbildung erhielt sie durch die London International School of Performing Arts, John Mowat, Mick Barnfather (Complicite), Philippe Gaulier und SMASH Berlin. Zudem konnte sie Erfahrungen als Creative Producer, Programmdirektorin und Literary Consultant am Bush Theatre (London) sowie als General Manager am Islington Community Theatre sammeln. Pädagogische Erfahrungen schließen die Kid‘s Company, Future Scripts, Skinner‘s Academy, Petchey Academy und Holloway Women‘s Prison (London) ein. Derzeit arbeitet sie an Ihrem Berliner Unternehmen The Mango Society und vertieft die Zusammenarbeit mit Alexander Carrillo und Valerie Renay im gemeinensamen Projekt Flight of the Escales.

http://www.carolinaortega.eu/
https://nowayoutplay.com/

Fernando Derks arbeitet als Visual Artist, Musiker und Performer und lebt in Berlin und Qui- to/Ecuador. Seine Ausbildung in Bildender Kunst, Fotografie und Textil-Design erhielt er in verschiedenen Kunsthochschulen in den Niederlanden. Nach seinem Abschluss 2007 Arbeitete er mit mehreren freien Künstler*innen, Performer*innen, Modedesigner*innen und Musiker*innen zusammen und zeigte darüber hinaus seine eigenen Arbeiten in Ausstellungen in Europa und Südamerika. Seit 2015 arbeitet er als Musiker und Co-Performer zusammen mit Alexander Carillo in einem Projekt für Performance-Arts. Er befasst sich mit unterschiedlichen Arten von Kommunikation und Interpretation von Bildern und Symbolen verschiedener Kulturen. Dies inspiriert ihn zur Dekonstruktion und Rekonstruktion von neuen Formen zur Schöpfung einer Identität.

www.fernandoderks.com

 

Alexander Carrillo, Colombian-born and Berlin-based choreographer, dancer and maker. Carrillo focuses his artistic research on the 'ugly' and grotesque in humans, seeing it as a mirror of reality. He questions ideas of 'beauty' and the role of the audience in the performing arts. With this perspective, he is investigating the influence of indigenous traditions and customs in western societies, from the essence of pure rituals to contemporary fashion and pop cultures. His work is developed through historical research with a contemporary point of view, looking into the personal, social and political through an interdisciplinary approach. Alexander, having studied his diplom in Dance at the University Folkwang in Germany, did an Erasmus at ‘ArtEZ’, in Holland and at the University of Art ASAB in Colombia, (MA – emphasis in contemporary dance). Carrillo also creates open platforms for artists. He organized the "DREIZIG Festival" in Berlin and DASEIN Series, site-specific world project. He was recently invited as a Choreographer at HAU Berlin at the Festival "The Present is Not Enough - Performing Queer Histories and Futures", for the performance "ManiFiesta" directed by Simon Paetau & Aérea Negrot. Among his last works are 'El Ultimo Vuelo', winner of the National competition of choreographers, Belgium 2017, 'Human Intermittents: A Journey' finalist of Choreographers competition, Poland 2014 and 'WhARTever Should Happen: Eine Welt Auf dem Kopf', Berlin success 2016/17 and back in 2019, along with other dance and art projects.

Carrillo took part in 2018 of the price ‘flausen residence for young Artist’ Germany and at the Berlin Biennale with Okwui Okpokwasili. Has worked with Stella Zannou, Ivo Dimchev, Jérôme Bel, Louis Malvacias, Jeremy Nelson, Malou Airaudo, Rodolpho Leoni, Mark Sieczkerek, Henrieta Horn, Charles Vodoz and the Cie. Fors Works of Denmark, Cie. Toula Limnaios of Berlin, Theater Der Klänge Germany, and Deutsche Oper am Rhein. He has also collaborated with artists, including Marina Abramović, Art Collective Estereotips, Allora & Calzadilla, Reinhard Schiele, Veronica Moniello, Alejandro Huari and his dramaturg Carolina Ortega.

Carolina Ortega, is a Venezuelan director, dramaturg and performer. She studied Theatre direction and dramaturgy 'MA Text & Performance' at RADA (London) and Literature and Creative Writing (Drama) at University of London. She trained in acting at City Lit and Physical Theatre at LISPA, as well as with John Mowat, Lee Delong, Lorna Marshall and Philippe Gaulier. She trained in experimental performance at SMASH (Berlin). Co-director and programmer of CASA Latin American Theatre Festival between 2008-12 and Creative Associate and Literary adviser at the Bush Theatre in 2012 (London). She's co-artistic director of FLIGHT OF THE ESCALES and within it, she's directed award winning 'I Gave Him an Orchid' (Edinburgh Fringe 2015), written and performed 'Freedom Hurts' (Sophiensaele Berlin 2015), co-directed 'What The Circus'(Roundhouse London and Garage Norwich 2017) as well as creating and directing 'No Way Out' (Camden People's Theatre London, Ballhaus Ost Berlin 2018). She has recently directed performance artists Laura Jones (AKA Babypunk) for Sophienseale and NgBK Berlin, and Ethan Folk & Ty Wardwell (USA/ DE) for ETB/IPAC Berlin.

In 2018, she co-directed 'What Silence Has To Say' by Blauhauch in 2018 and she's currently developing a new piece '(R)Evolving Path' with Alexander Carrillo; as well as her solo show 'Dissident' about Venezuela, Chavez, politics and guilt for the ETB/ IPAC Berlin. As a dramaturg, she's worked with Tangram Theatre ('Fuente Ovejuna', Southwark Playhose 2011), John Hinton ('Earth Calling' and 'Grolid Sound', 2009), Scandimaniacs (SE) ('Lowbottomy', Blue Elephant 2013), Idreman (Amsterdam Fringe, 2011)(NL), Alexander Carrillo (CO), Enrico D. Wey (USA/TW), Jesper Pedersen (DK) and Nassim Soleimanpour (IR/DE) ('Nassim'/ Bush Theatre & Ed Fringe Festival 2017 & 'Cook' CPH Festival 2017).
http://www.carolinaortega.eu/
https://nowayoutplay.com/


Fernando Derks Bustamante is a visual artist, musician and performer based in Berlin and Quito-Ecuador. He studied Fine arts, photography and textile design in the Netherlands. His bi-cultural background plays a big role in my work, was raised between two cultures the Latin American and the European. This leads to a search of an identity that is influenced from both cultures. From the encounter and the confrontation of both what put him in to a state of Liminality* where he looks at those with an outsider perspective.
Since 2007 after his graduation he has collaborated with different artist, performers, fashion designers and musicians. And also produced his own art work, which has been exposed in Europe and Latin America. Since 2015 he has been working together with Alexander Carrillo in the field of the performing arts, as a musician and co - performer. His theme is the communication and interpretation of different images and symbols by different cultures, which he fine important as inspiration. The deconstruction and the reconstruction of new forms to create identities. What he has been doing and investigating in the last 6 years using also different disciplines in the fine arts field like painting, film, photography and installation. www.fernandoderks.com

 

 

 



 

 

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