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PREMIERE WEGEHEN  
14. bis 17.03.2018 Performance & Lecture von KARIN WAEHNER (1926-1999) – Eigensinnig in Zwischenräumen. Ein TANZFONDS ERBE Projekt
 
PERFORMANCE/LECTURE 19.00 Uhr im DOCK 11  

WEGEHEN

WEGEHEN

WEGEHEN - eine Performance&Lecture über Karin Waehner
von Bruno Genty in Kollaboration mit Annette Lopez Leal, Michael Gross, Jean Masse

aus dem Projekt
KARIN WAEHNER (1926-1999) Eigensinnig in Zwischenräumen. Ein TANZFONDS ERBE Projekt von Heide Lazarus


Premiere: 14. März 2018 um 19 Uhr | Einführung 18 Uhr

weitere Vorstellungen: 15. und 17. März 2018, jeweils um 19 Uhr

 - Alle Termine zum Projekt - siehe unten - 

DOCK11, Kastanienallee 79, 10435 Berlin

Ticketreservierungen: ticket@dock11-berlin.de, 030-35120412

 

14.3. ab 18 Uhr 
Einführung + Publikumsgespräch zu 'Wegehen'mit Theaterscoutings Berlin  www.theaterscoutings-berlin.de 

 

Preise pro Abend: 15 EUR / erm. 12 EUR (bei Voranmeldung)
In Verbindung mit gtf-Workshop Festival 10.- Euro

Das TANZFONDS ERBE-Projekt zu Karin Waehner findet in Verknüpfung mit dem gtf-Workshop-Festival „Transnationale Konzepte im modernen Tanz“ im DOCK 11, Berlin statt. 
Projet de coopération / cooperation project gtf WORKSHOP FESTIVAL

Workshop: http://www.dock11-berlin.de/index.php/cat/2_3/id/p575_gtf-WORKSHOP-FESTIVAL.html
Festival: http://www.dock11-berlin.de/index.php/cat/1_0/id/p674_Lecture-Demonstrations-und-Performances-.html

 

for english version please scroll down
pour la version francais, faites défiler vers le bas

 

KARIN WAEHNER (1926-1999) – Eigensinnig in Zwischenräumen. Ein TANZFONDS ERBE Projekt mit WEGEHEN, celui sans nom-Rekreation 2018 und einem umfangreichen Rahmenprogramm verbindet Vergangenheit und Gegenwart Karin Waehners im Tanzen, Choreografieren und Lehren zwischen Generationen und Erfahrungen. Die Ergebnisse des Projektes werden im März 2018 im DOCK 11 und im Frühjahr 2018 im Rahmen der TANZWOCHE in Dresden präsentiert.

Während Karin Waehner in Frankreich als eine der Wegbereiterinnen des modernen und zeitgenössischen Tanzes gilt, sind ihr Name und ihr Werk in Deutschland eher unbekannt. Das könnte sich nach dem Projekt ändern.

WEGEHEN ... 3 Tänzer, 3 Generationen, 3 Erfahrungen, 3 Interpretationen ... Ein Wandel in die Zukunft mit Bruno Genty (ehemaliger Tänzer und Assistent von Karin Waehner), Annette Lopez Leal (ehem. Tänzerin Rui Horta), Michael Gross (Absolvent der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz). Special Guests sind der Choreograf, Tänzer und künstlerische Nachlassverwalter von Karin Waehner, Jean Masse sowie der Pianist und Improvisator Peter Jarchow.

In der Performance WEGEHEN werden mittels Sequenzen aus verschiedenen Choreografien einzelne Arbeitsprinzipien von Karin Waehner und ihre Relevanz heute zur Diskussion gestellt. Es geht um menschliche Situationen. Die Bezüge sind für jeden verschieden, die Bewegungen ähnlich. Die choreografischen Auszüge erinnern an einen Spruch von Mary Wigman, der auch das tänzerische, choreografische und pädagogische Credo ihrer Schülerin Karin Waehner erfasst:
„…the simplest, the most difficult, the most beautiful step – the walk. You must work on it all your life.“ (Mary Wigman, 1952)

Bruno Genty lehnt es ab, "ein Modell" zu sein oder Kopien zu vermitteln. Annette Lopez Leal und Michael Gross finden ihre eigenen Bilder und Sichtbarkeiten. Unterschiede werden nicht durch die Diktatur einer perfekten Synchronisation ausgemerzt - weder für die Tänzer noch für das Publikum; weder in der Kreation noch in der Rekonstruktion. Deshalb wird im Projekt auch nicht von einer Rekonstruktion, sondern von einer Rekreation gesprochen. Das ist das Credo der drei Performer im Projekt KARIN WAEHNER (1926-1999) – Eigensinnig in Zwischenräumen. Ein TANZFONDS ERBE Projekt zum Thema Tanzerbe, Weitergabe und Aktualisierung.

Den Ausgangspunkt für WEGEHEN bietet ein Solo für Bruno Genty. Es ist eines der letzten Stücke Karin Waehners. Der Arbeitstitel vor 1989 hieß derrière le mur (dt.: Hinter der Mauer). Zur Premiere 1990 hieß das Stück celui sans nom (dt.: Namenlos). Es wurde in einem speziell definierten Probenprozess weitergegeben und wird als Trio wiederaufgeführt.

Der Choreograf und Tanzpädagoge Bruno Genty beherrscht mit feinem Humor die zeitgenössische Grenze zwischen physischer Aktion und mentaler Interpretation im Spannungsfeld zwischen Abstraktion und Narration. Genty wurde in Frankreich zur Zeit von Maurice Bejart und Pinok et Matho ausgebildet. Durch seine Mentorin Karin Waehner bezieht er sich zudem stark auf die Arbeitsweise von Mary Wigman und José Limón.
Bruno Genty wird von Annette Lopez Leal unterstützt, mit der ihn eine von José Limón sowie physischer Dynamik und analytischer Musikalität inspirierte Arbeitsweise verbindet.

Das Ausgangsstück zu CELUI SANS NOM-REKREATION 2018:
CELUI SANS NOM
(dt.: Namenlos), Solo

Choreografie: Karin Waehner
Idee, Tanz: Bruno Genty
Musik: Thierry Estival
Uraufführung : 1990, Théâtre Boris Vian (F)

CELUI SANS NOM
Auf dem Alexanderplatz in Berlin im Jahr 1986,
es war der Vorabend der Feier der Oktoberrevolution.
Karin und ich saßen auf einer Bank mit Blick auf das Haus, in dem eine ihrer Freundinnen wohnte, die sie besuchen wollte.
Wir warteten auf das Signal: Es sollte sich das Licht in ihrem Wohnzimmer drehen.
Wir warteten.
Fußgänger passierten.
Sie gingen wie Automaten, den Blick auf den Boden gerichtet.
Sie gingen leise und trugen ihre Plastiktaschen.
Sie wollten nichts zeigen, nichts anschauen.
Sie hatten sogar den Wunsch, allein in der Menge zu sein - eine Hoffnung.
4 Jahre später bestellte ich bei Karin ein Solo …
… und es kam alles
und alles war wieder da
auf dem Alexanderplatz am 6. Oktober 1986
(Bruno Genty, 1990)


WEGEHEN
Konzeption | Choreografie | Regie | Tanz: Bruno Genty
In Kollaboration mit den Tänzern: Annette Lopez Leal, Michael Gross
Musik: Thierry Estival, Eric Satie, N.N.
Dauer: 60 Minuten
Mit
Sequenz aus l'EXODE (1986 von Karin Waehner)
Zitate aus LES MARCHES (dt.: Die Stufen, 1980 von Karin Waehner)
Und
CELUI SANS NOM – REKREATION 2018
Einstudierung : Bruno Genty, Annette Lopez Leal
Musik: Thierry Estival (1990)
 

KARIN WAEHNER (1926-1999) – EIGENSINNIG IN ZWISCHENRÄUMEN. EIN TANZFONDS ERBE PROJEKT
Idee / Dramaturgie / Organisation: Heide Lazarus
Rekonstruktion / Regie / Choreografie / Bühne / Tanz: Bruno Genty
Tanz / choreografische Assistenz: Annette Lopez Leal
Tanz / choreografische Mitarbeit: Michael Gross
Fotografie / Dokumentation: Solaja Rechlin, Kamil Mrozowski
Öffentlichkeitsarbeit: DOCK 11, Gesellschaft für Tanzforschung (gtf), Heide Lazarus
Grafik: Kirsten Seeligmüller
Assistenz / Organisation: Katja Karouaschan
Technik: Asier Solana
Finanzen: Anja Vogel

Wissenschaftliche Beratung: Dr. Josephine Fenger (D), Dr. Laure Guilbert (F), Dr. Claudia Fleischle-Braun (D)

Gefördert von TANZFONDS ERBE – eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes

Partner:
Koproduktion: DOCK 11
Probenort: Institute of Dance Arts (IDA) der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz
Historisches Material: Association Karin Waehner – Les Cahiers de l'Oiseau
Gastspiel: TANZWOCHE Dresden 2018, 26.+27. April 2018

Unterstützt von: Archiv der Akademie der Künste, Berlin; Compagnie Epiphane/Jean Masse; Gesellschaft für Tanzforschung (gtf); Centre Lafaurie Monbadon; „Karin Waehner, une artiste migrante. Archive, patrimoine et histoire transculturelle de la danse“ Forschungsprojekt der Universität Paris 8.
 



ALLE TERMINE:

 

Montag, 12. März 2018
vorauss. 17:00 Uhr Outdoor - Performance auf dem Alexanderplatz
anlässlich des 92. Geburtstags von Karin Waehner 

Mittwoch, 14. März 2018
18:00 – 18:45 Uhr Einführung | 19 Uhr „WEGEHEN“ (Premiere) | 20:30 Uhr Publikumsgespräch

Donnerstag, 15. März 2018
18:00 – 18:45 Uhr Einführung | 19 Uhr „WEGEHEN“ |
20:30 Uhr Podiumsdiskussion „Kunst Migration Heimat“ (Teil 1):
Geteilte Nachlässe in Europa – Die Dokumente Karin Waehners zwischen Deutschland und Frankreich als Beispiele einer internationalen Künstlerpersönlichkeit in Kooperation mit dem Archiv der Akademie der Künste, Berlin mit Stephan Dörschel (Archiv der Akademie der Künste, Berlin), Dr. Josephine Fenger (Tanzwissenschaftlerin, Kennerin des Nachlasses), Jean Masse (Nachlassverwalter von Karin Waehner).

Freitag – Sonntag, 16. – 18. März 2018 Kooperationsprojekt | gtf WORKSHOP-FESTIVAL
„Transnationale Konzepte im modernen Tanz”
im DOCK 11 Saal 3 und Theater, www.gtf-tanzforschung.de 
Das Workshop-Festival widmet sich den Migrationsbewegungen von TanzkünstlerInnen in Europa im Übergang zwischen der ersten und zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt stehen die „Grenzgänger“ und „Brückenbauer“ zwischen „alten“ und „neuen“ Konzepten der Bühnenkunst und den Methoden der Tanzvermittlung. Mehr Infos >>

Freitag, 16. März 2018
20:30 Uhr Podiumsdiskussion "Kunst Migration Heimat" (Teil 2):
Moderner Tanz in den transkulturellen Räumen des 20. Jahrhunderts mit den Tanzwissenschaftlern Dr. Laure Guilbert (F), Dr. Josephine Fenger (D) und weiteren Gästen.

Samstag, 17. März 2018
18:00 – 18:45 Uhr Vortrag von Dr. Josephine Fenger (Tanzwissenschaftlerin und Editorin):
„Karin W..….er? Die Tanzvermittlerin / La passeuse de danse“ Eine biografische Einführung mit Textpassagen aus Briefen von Karin Waehner und Mary Wigman.

19 Uhr „WEGEHEN“
20:30 Uhr Podiumsdiskussion „Geschichte(n) erben?“
Wie haben wir gearbeitet / was ist entstanden? – Eine Diskussion über die Möglichkeiten von Rekonstruktionen und Performances&Lectures sowie über die Erinnerungsarbeit im Weitergeben mit den Projektbeteiligten Bruno Genty (F), Annette Lopez Leal (D/A), Michael Gross (D), Karin Hermes (CH), Doris-Buche-Reisinger (D/F), Eva Lajko (D/A), Kirsten Seeligmüller (D).

Information: www.tanzfonds.de/projekt/dokumentation-2017/karin-waehner-1926-1999-eigensinnig-in-zwischenraeumen/

  

 

      

 


english version:

 

WEGEHEN – a performance & lecture about Karin Waehner
by Bruno Genty in collaboration with Annette Lopez Leal, Michael Gross, Jean Masse
from the project
KARIN WAEHNER (1926 - 1999) – EIGENSINNIG IN ZWISCHENRÄUMEN (Wilful in Spaces). A TANZFONDS ERBE Project by
Heide Lazarus

Premiere: March 14, 2018 at 7 pm | Introduction 6 pm
further performances: 15 and 17 March 2018, at 7pm

All dates for the project – see below –
Information: http://tanzfonds.de/en/project/documentation-2017/karin-waehner-1926-1999-eigensinnig-in-zwischenraeumen/

DOCK11, Kastanienallee 79, 10435 Berlin

Ticket reservations: tickets@dock11-berlin.de

 

Tickets: 15 EUR / reduced 12 EUR (by appointment) /
In connection with the gtf Workshop Festival: 10 EUR

 

 

KARIN WAEHNER (1926 - 1999) – EIGENSINNIG IN ZWISCHENRÄUMEN (Wilful in Spaces) . A TANZFONDS ERBE Project with WEGEHEN, Celui sans nom – recreation 2018, with an extensive supporting program connects Karin Waehner's past and present in dance, choreography and teaching between generations and experiences. The results of the project will be presented in March 2018 at DOCK 11 and in spring 2018 as a part of TANZWOCHE in Dresden.

While Karin Waehner is considered as a pioneer of modern and contemporary dance in France, her name and work are rather unknown in Germany. This project aims to acknowledge her remarkable legacy in her native country.

WEGEHEN ... 3 dancers, 3 generations, 3 experiences, 3 interpretations ... A Passage into the Future with Bruno Genty (former dancer and assistant of Karin Waehner’s company), Annette Lopez Leal (former dancer with Rui Horta), Michael Gross (Graduate of Anton Bruckner Private University in Linz). Special Guests are the choreographer, dancer and artistic administrator of Karin Waehner’s, Jean Masse and the Pianist and Improvisor Peter Jarchow.

In the performance WEGEHEN, individual working principles of Karin Waehner and their contemporary relevance are discussed using sequences from various choreographies. It's about human situations. The interpretations are different for everyone, the movements similar. The choreographic excerpts are reminiscent of a saying by Mary Wigman, who also captures the dancing, choreographic and educational credo of her student Karin Waehner:
"... the simplest, the most difficult, the most beautiful step – the walk. You must work on it all your life." (Mary Wigman, 1952)

Bruno Genty refuses to be "a model" or to provide copies. Annette Lopez Leal and Michael Gross find their own pictures and visibilities. Differences are not eradicated through the dictatorship of perfect synchronization – neither for the dancers nor the audience; neither in creation nor in reconstruction. Therefore, the project is considered a re-creation rather than a re-construction. This is the perspective on dance inheritance, passing on, and updating from the three performers in the project KARIN WAEHNER (1926 - 1999) – EIGENSINNIG IN ZWISCHENRÄUMEN (Wilful in Spaces). A TANZFONDS ERBE Project.

The starting point for WEGEHEN is a solo once created for Bruno Genty as one of Karin Waehner's last pieces. The working title before 1989 was called Derrière le mur (Behind the Wall). For the premiere in 1990, it was titled Celui sans nom (Nameless). It was passed on in a specially defined rehearsal process and is re-performed in 2018 as a trio.

With a fine sense of humor, choreographer and dance teacher Bruno Genty masters the contemporary border between physical action and mental interpretation in the area of tension between abstraction and narration. Genty was trained in France at the time of Maurice Bejart and Pinok et Matho. Through his mentor Karin Waehner, he also refers to Mary Wigman’s and José Limón’s working methods.
Bruno Genty is supported by Annette Lopez Leal with whom he combines a style of work inspired by José Limón as well as physical dynamics and analytical musicality.

The starting point to CELUI SANS NOM-recreation 2018:
CELUI SANS NOM (Nameless), solo

Choreography: Karin Waehner
Idea, Dance: Bruno Genty
Music: Thierry Estival
World premiere: 1990, Théâtre Boris Vian (F)

CELUI SANS NOM
On Alexanderplatz in Berlin in 1986,
it was the eve of the celebration of the October Revolution.
Karin and I were sitting on a bench overlooking the house where one of her friends lived she wanted to visit.
We waited for the signal: It should turn the light in her living room.
We waited.
Pedestrians passed.
They walked like vending machines, their eyes fixed on the floor.
They walked quietly and carried their plastic bags.
They wanted to show nothing, not to look at anything.
They even had the desire to be alone in the crowd – a hope.
4 years later I commissioned a solo from Karin ....
... and everything came
and everything was back
on Alexanderplatz on 6 October 1986
(Bruno Genty, 1990)


WEGEHEN (Performance&Lecture)
Including sequences from choreographies by Karin Waehner: EXODE (1986) | LES MARCHES (engl .: The Steps, 1980) |
And
CELUI SANS NOM – RECREATION 2018
Conception | Choreography | Rehearsal | Direction | Dance: Bruno Genty
In collaboration with the dancers: Annette Lopez Leal, Michael Gross
Music: Thierry Estival, Eric Satie, N.N.
Language: German and French
Duration: 60 minutes

KARIN WAEHNER (1926 - 1999) – EIGENSINNIG IN ZWISCHENRÄUMEN (Wilful in Spaces). A TANZFONDS ERBE Project
Idea / Dramaturgy / Organization: Heide Lazarus
Reconstruction / Director / Choreographer / Stage / Dance: Bruno Genty
Dance / choreographic assistance: Annette Lopez Leal
Dance / choreographic collaboration: Michael Gross
Photography / Documentation: Solaja Rechlin, Kamil Mrozowski
Public Relations: DOCK 11, Gesellschaft für Tanzforschung (gtf), Heide Lazarus
Graphic: Kirsten Seeligmüller
Assistance / Organization: Katja Karouaschan
Technique: Asier Solana
Finances: Anja Vogel
Scholarly advice: Dr. Josephine Fenger (D), Dr. Laure Guilbert (F), Dr. Claudia Fleischle-Braun (D)

Funded by TANZFONDS ERBE – an initiative by the Federal Cultural Foundation

Partners:
Coproduction: DOCK 11

Rehearsal place: Institute of Dance Arts (IDA) of the Anton Bruckner Private University in Linz
Historical material: Karin Waehner Association – Les Cahiers de l'Oiseau
Guest performance: March/26.,27. by TANZWOCHE Dresden, 2018

Supported by: Archive of the Academy of Arts, Berlin; Compagnie Epiphane / Jean Masse; Solaja Rechlin; Peter Jarchow; Center Lafaurie Monbadon; "Karin Waehner, une artiste migrante. Archives, patrimoine et histoire transculturelle de la danse" (Research project of University of Paris 8).

 


ALL APPOINTMENTS:

Monday, March 12, 2018
expected to start at 5:00 pm: Outdoor performance on Alexanderplatz
on the occasion of the 92nd birthday of Karin Waehner

Wednesday, March 14, 2018
6:00 pm Introduction | 7 pm "WEGEHEN" (Premiere) | 20:30 Audience talk

Thursday, March 15, 2018
6:00 pm Introduction | 7 pm "WEGEHEN" |

20:30 podium discussion "Art Migration Homeland" (Part 1):
Divided estates in Europe – Karin Waehner’s documents between Germany and France as examples of an international artist personality in cooperation with Stephan Dörschel (Archive of the Academy of Arts, Berlin), Dr. Josephine Fenger (dance scholar and editor), Jean Masse (estate administrator of Karin Waehner).

Friday – Sunday, 16. – 18. March 2018 Cooperation project | gtf WORKSHOP FESTIVAL
in DOCK 11 Saal 3 and Theater, www.gtf-tanzforschung.de
The gtf Workshop Festival is dedicated to the migration movements of dance artists in Europe in the transition between the first and second half of the 20th century. The focus is on the "frontier workers" and "bridge builders" between "old" and "new" concepts of stage art and the methods of dance education. 
more informations >>
Friday, March 16, 2018
5:30 pm Lectures and performances to Erika Klütz, Marianne Vogelsang, Rosalia Chladek, Sigurd Leeder
20:30 podium discussion "Art Migration Homeland" (Part 2):
Modern dance in transcultural spaces of the 20th century with dance scholars Dr. Laure Guilbert (F), Dr. Josephine Fenger (D), Andrea Amort (A) and other guests.

Saturday, March 17, 2018
6:00 pm lecture by Dr. Josephine Fenger (dance scholar and editor):
"Karin Who? The dance mediator / La passeuse de danse" A biographical introduction with text passages from letters by Karin Waehner and Mary Wigman.

7 pm "WEGEHEN"
20:30 podium discussion "Inherit History (s)?"
How did we work? What has happened? – A discussion about the possibilities of reconstructions and performances & lectures as well as the remembrance work in passing on with the project participants Bruno Genty (F), Annette Lopez Leal (D / A), Michael Gross (D), Karin Hermes (CH), Doris Buche-Reisinger (D / F), Eva Lajko (D / A), Kirsten Seeligmüller (D).

Information: http://tanzfonds.de/en/project/documentation-2017/karin-waehner-1926-1999-eigensinnig-in-zwischenraeumen/

 

 

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Version française

PREMIERE
WEGEHEN
14. au 17.03.2018
KARIN WAEHNER (1926-1999) – Obstinément dans les espaces intermédiaires. Un projet de TANZFONDS ERBE (Fonds allemand du patrimoine en danse)

LECTURE-PERFORMANCE 19h00 au DOCK 11

WEGEHEN - une lecture-performance autour de Karin Waehner
par Bruno Genty en collaboration avec Annette Lopez Leal, Michael Gross, Jean Masse

du projet
KARIN WAEHNER (1926-1999) – Obstinément dans les espaces intermédiaires. Un projet de TANZFONDS ERBE (Fonds allemand du patrimoine en danse) de Heide Lazarus


Première: le 14 mars 2018 à 19h | Introduction 18 heures
autres représentations: 15 et 17 mars 2018, à 19 heures

- Toutes les dates du projet - voir ci-dessous -

DOCK11, Kastanienallee 79, 10435 Berlin

Réservations de billets : ticket@dock11-berlin.de

Billets : 15 EUR / réduit 12 EUR (sur rendez-vous) /
En lien avec le festival de l'atelier gtf: 10 EUR

 

 

KARIN WAEHNER (1926-1999) - Obstinément dans les espaces intermédiaires. Un projet de TANZFONDS ERBE (Fonds allemand du patrimoine en danse) avec WEGEHEN, Celui sans nom/re-création 2018 est un programme qui relie le passé et le présent de Karin Waehner : ses chorégraphies et son enseignement au fil des générations et des expériences. L'aboutissement de ce projet sera présenté en mars 2018 au DOCK 11 et au printemps 2018 dans le cadre du TANZWOCHE à Dresde.

Alors que Karin Waehner est considérée comme l'une des pionnières de la danse moderne et contemporaine en France, son nom et son travail sont plutôt inconnus en Allemagne, une image que ce projet pourrait faire évoluer.

WEGEHEN ... trois danseurs, trois générations, trois expériences, trois interprétations ... avec Bruno Genty (danseur et assistant de Karin Waehner), Annette Lopez Leal (danseuse de Rui Horta), Michael Gross (diplômé de l'Université Privée Anton Bruckner de Linz, Autriche). Artiste invité : Jean Masse, chorégraphe, danseur et dépositaire de l'œuvre artistique de Karin Waehner.

Dans la performance de WEGEHEN, les principes de travail de Karin Waehner et leur pertinence sont présentés aujourd'hui en utilisant des séquences de diverses chorégraphies. Les références sont différentes pour tout le monde, les mouvements sont similaires. Les extraits chorégraphiques rappellent une pensée de Mary Wigman, qui synthétise le leitmotiv dirigeant et pédagogique de Karin Waehner, son élève :
"... le plus simple, le plus difficile, le plus beau pas - la marche. Tu dois y travailler toute ta vie. "
(Mary Wigman, 1952)

Bruno Genty refuse d'être "un modèle" ou d'être copié. Annette Lopez Leal et Michael Gross trouvent leurs propres images et visibilités. Les différences ne sont pas effacées par l'intransigeance de la synchronisation parfaite, ni pour les danseurs, ni pour le public, ni dans la création, ni dans la reconstruction. Par conséquent, le projet ne parle pas d'une reconstruction, mais d'une recréation. C'est le credo des trois interprètes du projet KARIN WAEHNER (1926-1999) – Obstinément dans les espaces intermédiaires. Un projet de TANZFONDS ERBE : transmission et actualisation de l'héritage.

Le point de départ de WEGEHEN est un solo créé pour Bruno Genty. C'est l'une des dernières pièces de Karin Waehner. Le titre de travail avant 1989 était Derrière le mur. Pour la première en 1990 la pièce devient Celui sans nom. Il a été transmis selon un processus particulier de répétitions et est ré-interprété en trio.

Avec un sens subtil de l'humour, Bruno Genty maîtrise les frontières actuelles entre l'action physique et l'interprétation mentale, la tension entre l'abstraction et la narration. Bruno Genty a été formé en France à l'époque de Maurice Béjart et de Pinok et Matho. Par l'intermédiaire de son mentor Karin Waehner, il aborde également la manière de travailler de Mary Wigman et de José Limón.
Bruno Genty est assisté par Annette Lopez Leal, avec laquelle il combine la dynamique physique et la musicalité analytique inspirées du travail de José Limon.


Le point de départ de CELUI SANS NOM-RECIRCULATION 2018 :
Celui sans nom, solo

Chorégraphie : Karin Waehner
Idée, Danse : Bruno Genty
Musique : Thierry Estival
Première mondiale : 1990, Théâtre Boris Vian (F)

CELUI SANS NOM
Sur Alexanderplatz à Berlin en 1986,
c'était la veille de la célébration de la Révolution d'Octobre.
Karin et moi étions assis sur un banc face à l'immeuble où vivaient certains ses amis auxquels elle voulait rendre visite.
Nous avons attendu le signal : la lumière devait s'allumer dans leur salon.
Nous avons attendu.
Les passants sont passés.
Ils marchaient comme des automates, les yeux fixés sur le sol.
Ils marchaient tranquillement et portaient leurs sacs en plastique.
Ils voulaient ne rien montrer, ne rien regarder.
Ils avaient même le désir d'être seuls dans la foule - un espoir.
4 ans plus tard, j'ai commencé un solo avec Karin ...
... et tout est venu
et tout était à nouveau là
sur Alexanderplatz le 6 octobre 1986
(Bruno Genty, 1990)


WEGEHEN
Conception / Danse : Bruno Genty
En collaboration avec les danseurs : Annette Lopez Leal, Michael Gross
Musique : Estival, N.N.
Langue : allemand et français
Durée : 60 minutes
avec
Séquences de chorégraphies de Karin Waehner : LES MARCHES (1980) | EXODUS (1986) |
et
CELUI SANS NOM - RECREATION 2018
Conception | Danse : Bruno Genty
En collaboration avec les danseurs : Annette Lopez Leal, Michael Gross
Musique : Thierry Estival, Eric Satie, N.N.

KARIN WAEHNER (1926-1999) – Obstinément dans les espaces intermédiaires. Un projet de TANZFONDS ERBE (Fonds allemand du patrimoine en danse)
Idée / Dramaturgie / Organisation : Heide Lazarus
Reconstruction / Réalisation / Chorégraphe / Scène / Danse : Bruno Genty
Danse / assistance chorégraphique : Annette Lopez Leal
Danse / collaboration chorégraphique : Michael Gross
Danse/ Invité spécial : JEAN MASSE
Piano et Improvisation/ Invité spécial : Peter Jarchow
Photographie / Documentation : Solaja Rechlin, Kamil Mrozowski
Relations publiques : DOCK 11, Gesellschaft für Tanzforschung (gtf), Heide Lazarus
Graphique : Kirsten Seeligmüller
Assistance / Organisation : Katja Karouaschan
Technique : Asier Solana
Finances : Anja Vogel

Conseil scientifique : Dr. Josephine Fenger (D), Dr. Laure Guilbert (F), Dr. Claudia Fleischle-Braun (D)

Financé par TANZFONDS ERBE - une initiative de la Fondation Culturelle Fédérale

partenaire :
Coproduction : DOCK 11
Lieu de répétition : Institut des Arts de la Danse (IDA) de l'Université Privée Anton Bruckner à Linz
Matériel historique : Association Karin Waehner - Les Cahiers de l'Oiseau
Performance des invités : 26 /27 avril TANZWOCHE Dresden 2018

Soutenu par : Archives de l'Académie des Arts, Berlin; Compagnie Epiphane / Jean Masse; Centre Lafaurie Monbadon; Peter Jarchow; "Karin Waehner, une artiste migrants. Archives, patrimoine et histoire transculturelle de la danse "Projet de recherche de l'Université de Paris 8.


TOUTES LES DATES :

Lundi 12 mars 2018
À environ 17h00 Spectacle en plein air sur la Alexanderplatz de Berlin
à l'occasion du 92ème anniversaire de Karin Waehner

Mercredi 14 mars 2018
18h00 - 18h45 Introduction | 19h00 "WEGEHEN" (Premiere) | 20 :30 Conversation du public

Jeudi 15 mars 2018
18h00 - 18h45 Introduction | 19h00 "WEGEHEN" |
20:30 podium de discussion "Art Migration Homeland" (Partie 1) :
Archives disséminées en Europe - Documents Karin Waehners entre l'Allemagne et la France comme exemples d'une personnalité artistique internationale en coopération avec les Archives de l'Académie des Arts de Berlin avec Stephan Dörschel (Archives de l'Académie des Arts, Berlin), le Dr Josephine Fenger (chercheuse en danse, connaisseuse du domaine), Jean Masse (chorégraphe, danseur et dépositaire de l'œuvre artistique de Karin Waehner).

Vendredi - Dimanche, 16. - 18. mars 2018 Projet de coopération |WORKSHOP-FESTIVAL
"Concepts transnationaux en danse moderne"
DOCK 11 Saal 3 et Theater, www.gtf-tanzforschung.de
Le workshopsfestival est dédié aux mouvements migratoires des artistes chorégraphiques en Europe pendant la période entre la première et la seconde moitié du 20ème siècle. L'accent est mis sur les « travailleurs frontaliers » et les « constructeurs de ponts », entre les concepts « anciens » et « nouveaux » de l'art de la scène et les méthodes d'éducation à la danse. Plus d'informations >>

Vendredi 16 mars 2018
20:30 podium de discussion "Art Migration Homeland" (Partie 2) :
La danse moderne dans les espaces transculturels du 20ème siècle avec les chercheurs Laure Guilbert (F), Dr. Josephine Fenger (D) et d'autres invités.

Samedi 17 mars 2018
18h00 - 18h45 conférence par le Dr. Josephine Fenger (chercheuse en danse et éditrice) :
« Karin W .....? Pédagogue de la danse / Passeuse de danse : une introduction biographique autour de sa correspondance avec Mary Wigman. »

19h00 "WEGEHEN"
20h30 podium discussion "hériter histoire (s) ?"
Comment avons-nous travaillé ? Qu'est-ce qui s'est passé ? - Une discussion sur les possibilités de reconstructions, de performances et des conférences, ainsi que le travail de mémoire dans le partage avec les acteurs Bruno Genty (F), Annette Lopez Leal (D / A), Michael Gross (D), Karin Hermes (CH), Doris Buche-Reisinger (D / F), Eva Lajko (D / A), Kirsten Seeligmüller (D).

Information : www.tanzfonds.de/projekt/dokumentation-2017/karin-waehner-1926-1999-eigensinnig-in-zwischenraeumen/



 

 

VERANSTALTUNGEN


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TICKETRESERVIERUNGEN

ticket@dock11-berlin.de


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DOCK 11 Theater 

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Bewerbungen / Application
für Stücke/Performances im DOCK 11 Theater 
for performances at DOCK 11 theater

Bitte füllen Sie folgendes Formular dafür aus.
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DOCK 11 / EDEN***** ist Partner der tanzcard.
Inhaber der tanzcard erhalten 20% Ermäßigung auf den regulären Eintrittspreis zu Tanzveranstaltungen.
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