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GASTSPIEL JEWROPE  
23. bis 24.10.2015 ein Tanztheaterstück mit Live-Musik von Yoshiko Waki und Rolf Baumgart
 
TANZPERFORMANCE 23.10. um 20.00 Uhr am 24.10. um 19.00 im DOCK 11  
  beteiligte Künstler: Yoshiko Waki, Rolf Baumgart  

JEWROPE

JEWROPE

Spieltermine im DOCK 11:

Vorstellungen: 
23. Oktober um 20.00 Uhr
und 24. Oktober 2015 um 19.00 Uhr

DOCK11, Kastanienallee 79, 10435 Berlin
Ticketreservierungen: ticket@dock11-berlin.de, 030-35120312

Tickets: 12.- Euro / 8.- Euro erm.

 

»Würden Sie zwei Pandabären erschießen, um einen Juden zu retten?«
Eine geschmacklose Frage? Schon möglich. Und was war der Holocaust noch gleich? Das Kölner Ensemble bodytalk von Yoshiko Waki und Ralf Baumgart wirft sich zusammen mit dem Polski Teatr Tanca aus Posen auf das dunkelste Kapitel der deutsch-europäischen Geschichte. Ohne Körperschutz. Frei von Berührungsängsten und Tabubedenken. Der einzige Weg, sich dem nackten Grauen zu nähern. JEWROPE ist wild, laut und grenzenlos assoziativ. Mal schroff wie Stacheldraht, mal bitterkomisch wie das Klezmergefidel aus »Anatevka«, mit dem hier Ghetto-Folklore torpediert wird. Vom munteren Milchmann Tewje ist es nur ein Schritt zur Todesfuge von Celan mit ihrer schwarzen Milch des Verderbens. Der Mordaufruf an Wladimir Putin steht neben dem Zeitzeugenbericht der KZ-Überlebenden Margot Friedländer. Diese fragt: Wie können Menschen einander so etwas antun? Vielleicht die größte Provokation, die sich denken lässt.

 

 

Von und mit: Urszula Bernat–Jałocha, Charlie Fouchier, Mack Kubicki, Kornelia Lech, Paweł Malicki, Bartłomiej Raźnikiewicz, Krzysztof Raczkowski, Sylvana Seddig, Paulina Wycichowska, Damian Pielka (Musik), Margot Friedländer (im Video)

Ausstattung: Petra Korink, Marina Schutte
Licht: Klaus Dilger, Thomas Achtner
Produktions- / Regieassistenz / Video: Jennifer Peterson
Fotos: Maciej Zakrzewski

Präsentiert von bodytalk in Koproduktion mit Polski Teatr Tańca Poznan

Föderer: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW, Fonds Darstellende Künste

Ausgezeichnet mit dem Kölner Tanztheaterreis 2014

 

"Wer getraut sich an solche Themen, und das mit solcher Wucht? Dazu gehört starke inhaltliche Arbeit und künstlerischer Mut, den besitzt bodytalk wie kaum eine andere Gruppe in NRWs Tanzlandschaft."  Thomas Linden, choices

"Jewrope erklärt sich also nicht, nicht allzu leicht jedenfalls. Das ist seine Stärke. Unpädagogisch zu sein, aber auch nicht naiv. [...] Doch muss ein Tanztheater über die Shoah überhaupt sein? Nein. Aber. Umgekehrt: Die Bühnenkunst soll vor solchen Themen nicht kuschen."              
Melanie Suchy, tanzwebkoeln

"Gewalt wird spürbar in der neuen, ungeheuer intensiven Produktion [...] Bodytalk zeigt Inszenierungen, die mit nichts vergleichbar sind."             Kölnische Rundschau

"Ein mutiges Vorhaben, das die Künstler grandios bewältigt haben, mit starken Bildern, aktuellen Bezügen und einer radikalen Konfrontation des Publikums … gelingt eine Produktion, die das Rätsel menschlicher Gnadenlosigkeit in packende Bilder fasst." Westfälische Nachrichten

"Beim Betrachten dieser multimedialen Performance-Spektakel verschlägt es einem immer wieder den Atem, wenn uns das Ensemble mit dem Realen, also dem konfrontiert, das sich dem Zugriff der verbalen Sprache entzieht und das ist vor allem der Körper, unser Fleisch. [...] Bodytalk demonstriert eine spezifische Qualität der Tanzkunst, die darin besteht, unsere Rhetorik zu entlarven."  
Laudatio für den Kölner Tanztheaterpreis

"Gratulation gebührt besonders dem Ensemble von bodytalk, das für sein geschichtskritisches Tanztheater „Jewrope“ mit dem Kölner Tanztheaterpreis 2014 ausgezeichnet wurde. Yoshiko Waki und Rolf Baumgart, die das Köln-Bonner-Theaterensemble leiten, haben sich nie vor schwierigen Fragen gedrückt und für „Jewrope“ nach Antworten gesucht. „Das alleine traut sich sonst niemand zu“, hebt der Juror hervor, der damit wohl auch die oft mangelnde Tiefe der gängigen Tanzproduktionen, gleich welcher Thematik und welchen Inhalts, anspricht. „Politisches Theater von großer Reife“ mit stets überraschenden Bildern von wilder Schönheit und Dichte, die nie Selbstzweck blieben, attestierte die Jury mit ihrer weitblickenden Entscheidung der Gruppe bodytalk. „Das ist kraftvolle, poetische, kluge, provokante Kunst – ein Erlebnis“, so Linden in seiner Laudatio. Damit weist er über den Moment hinaus und fragt indirekt nach Aufgabe und Funktion der Kunst." choices, Januar 2015


 

 



 

 

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