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WIEDERAUFNAHME 2 Points & in between  
21. bis 25.05.2014 zwei Tanzperformances von Stella Zannou und Walter Bickmann
 
TANZ 20.30 Uhr im DOCK 11  
  beteiligte Künstler: Walter Bickmann, Stella Zannou  

2 Points & in between

2 Points & in between

Spieltermine im DOCK 11:

Vorstellungen 21., 22., 24. und 25.05.2014, jeweils 20.30 Uhr (nicht am 23.5.)

Ein geteilter Abend mit 2 Tanzperformances

Tickets: 14 EUR, ermäßigt 8 EUR
 

 
2 Points
eine Tanzperformance von Stella Zannou

Die in Berlin lebende griechische Choreographin Stella Zannou arbeitet in „2Points" als Choreographin und Tänzerin mit dem kanadischen Tänzer Eldon Pulak an der physischen Interpretation des Gefühls seinen eigenen Entscheidungen in die Falle gegangen zu sein.

„2 Points“ setzt sich mit den inneren Kräften auseinander, die in einem selbst entstehen und entdeckt werden um die Stärke zu finden seinen eigenen Weg zu gehen und seinen Wünschen und Vorstellungen eine Stimme zu verleihen. Das Duett changiert zwischen dem Unterbewussten und der bewussten Wahrnehmung, spielt mit der Rollenverteilung der beiden TänzerInnen und verhandelt dabei den Konflikt zwischen Wunsch und Realität, zwischen Vergangenem und Gegenwärtigem.


Choreographie: Stella Zannou
Tanz: Alex Carrillo, Stella Zannou
Künstlerische Assistenz: Olga Tzikouli
Dramaturgische Assistenz: Juliane Wieland
Musik: Pneumonoqaastric
Song: Zeimpekiko (By aeroplanes and steamboats) by Savvopoulos - Mpellou
Lichtdesign: Asier Solana Arce
Dank an: Tanzprobebühne Marameo, DOCK 11 EDEN*****
Foto: Walter Bickmann



in•between

eine Tanzperformance von Walter Bickmann

 

Das Solo "in•between" ist das Ergebnis einer Research Phase im Rahmen des Projekts "Continuity" das im Oktober 2013 im DOCK 11 in Berlin uraufgeführt wurde. Zusammen mit der Tänzerin Stella Zannou untersucht der Choreograph Walter Bickmann den bewegten Körper als eine sich kontinuierlich in Raum und Zeit transformierende Skulptur. Gestaltungsmittel wie Bildausschnitt, Plastizität, Komposition, Proportion und Struktur werden dem bildnerischen Ansatz entlehnt und in Bewegung übertragen. Der ursprünglich statische Skulpturbegriff aus der Bildenden Kunst wird um das performative Element ins temporäre, flüchtige erweitert. Der Augenblick zeigt dabei stets nur Zustandsweisen eines Kontinuums an möglichen Gestaltungen.


Konzept / Choreographie: Walter Bickmann
Konzept / Produktionsleitung: Doris Kolde
Tanz / Kreation: Stella Zannou
Lichtdesign: Asier Solana Arce
Dank an: Tanzprobebühne Marameo, DOCK 11 EDEN*****
Foto: Walter Bickmann

www.walterbickmann.de

 

Der Choreograph und Videokünstler Walter Bickmann arbeitet an der Schnittstelle von Darstellender und Bildender Kunst. Er realisiert seine Projekte als Hybride paralleler Bild-, Sound- und Bewegungsebenen. Walter Bickmann studierte Bühnentanz an der Musikhochschule München/ Heinz-Bosl-Stiftung und war zunächst als klassischer Tänzer mehrere Jahre am Ballett der Wiener Staatsoper engagiert. Später wechselte er zum Tanztheater und war unter anderem von 1994-98 am Choreografischen Theater Johann Kresnik in Berlin engagiert. Als Choreograf mit eigenem Ensemble in Wien erhielt er den Förderpreis Choreografie des österreichischen Bundesministeriums für Wissenschaft und Kunst. Er war Tanztheaterleiter am Stadttheater Stendal und arbeitete als Choreograf und Regisseur unter anderem am Theater im Künstlerhaus in Wien und der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin. Seit 2006 ist Walter Bickmann als freischaffender Choreograf und Videokünstler in Berlin tätig. Er war Stipendiat im Bereich Tanzperformance am Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop und Artist in Residence auf Schloss Bröllin. Seine mehrfach vom Hauptstadtkulturfonds geförderten Projekte wurden auf zahlreichen Festivals im In- und Ausland gezeigt. Er engagiert sich über seine eigene künstlerische Arbeit hinaus für ein neues kulturpolitisches Bewusstsein und die Erschließung einer breiteren Öffentlichkeit für zeitgenössischen Tanz und ist Initiator und Produzent der Videoplattform www.tanzforumberlin.de. Ein Portfolio seiner künstlerischen Arbeiten finden Sie online unter www.walterbickmann.de

Presse / Walter Bickmann: [...] Wie ein Bildhauer greift Bickmann in fixe Körper ein, verändert sie nach seinem Bild und macht so zeitliche Abläufe sichtbar. Was ihm bei der Arbeit mit festem Material, Holz, Stein, Bronze, nicht möglich wäre, permanent die Ergebnisse zu »korrigieren«, gestattet der Einsatz lebender »Materialien«. [...] Bickmann gelingt in „Continuity“ eine Auseinandersetzung mit dem Körper am Platz, wie sie intensiver, detaillierter kaum denkbar ist. Alles an Bewegung von Rumpf und Extremitäten scheint dabei möglich, kein Zustand ausgeschlossen. [...] Wie Bickmann das zwischen seinen zwei Tänzerinnen korrespondierend komponiert und gefügt hat, verleiht seiner Arbeit einen zusätzlichen Reiz. [...]
Volkmar Draeger über „Continuity“, Neues Deutschland 21.10.2013

Stella Zannou arbeitet als Choreographin, Tänzerin und Pädagogin und lebt seit 2009 in Berlin. Sie hat Zeitgenössischen Tanz und Choreographie in Athen (Greek State School, American College of Greece) und London (London College of Dance und London Studio Centre) studiert.

Als Tänzerin war sie unter anderem für Johannes Wieland am Staatstheater Kassel, Maya M. Carrol (nee Lipsker), Clint Lutes, Richard Siegal, Athina Vahla, M.Klien, Nicolas Mortimore, Kunst-stoff (Yannis Antoniou), Editta Braun, Thomas Mettler, Apostolia Papadamaki, Haris Man- dafounis, K.Mixos und Prosxima Dance Company tätig. Für Walter Bickmann war Stella Zannou bereits in der Produktion "icon" (2010/11) zu sehen.

Sowohl als Tänzerin wie auch als Choreographin hat sie zahlreiche Preise erhalten, von der Zeitschrift ballettanz/ Tanz wurde sie bereits zweimal (2003 von Katja Werner, 2010 von Arnd Wesemann) für die Tänzerin des Jahres nominiert.

2006 gründete Stella Zannou die Smack Dance Company in Athen mit der sie ihre eigenen choreographischen Arbeiten wie zum Beispiel "Under Cinderella's Skirt" (2006), "Memories of a game" und "Sali and Gari" (2007) , "Sta4" (2008), "2sta4" (2009) im In- und Ausland zeigte (u.a. Tanzwelten 2009, No Ballet Festival 2010, 5th and 6th Athens International Dance Festival). In Berlin war 2011 ihr Solo "L.O.L.A." – choreographiert und getanzt von Stella Zannou – zu sehen. 2012 hat Stella mit der Company "Bodhi Projekt" am SEAD (Salzburg Experimental Academy of Dance) gearbeitet ("Parts of me").

Zur Zeit erarbeitet Stella Zannou mit den Tänzern des Tanztheaters am Staatstheater Kassel eine Choreographie die im Rahmen des dreigeteilten Abends "100 000 superstars" zusammen mit Choreographien von Helge Letonja und Johannes Wieland am Opernhaus Kassel gezeigt wird (Premiere 03.04.2014).

Der kanadische Tänzer Eldon Pulak hat seine Ausbildung an der Royal Winnipeg Ballet School erhalten und war als Tänzer in Kanada für das Saskatchewan Contemporary Ballet, Alberta Ballet, Ghislaine Dote Virtuo Danse und für José Navas/Compagnie Flak tätig. Er hat mit zahlreichen Choreographen gearbeitet, darunter Shawn Hounsell der Les Grands Ballets Canadiens und Jordan Morris vom Royal Winnipeg Ballet. Weiterhin hat er in der Virsky National Dance Company of Ukraine und im Yevshan Ukrainian Folk Ballet Ensemble getanzt. Als Solotänzer war er unter anderem in „Lieutenant Governor’s Gala“ (2005) unter der Leitung von Shawn Hounsell sowie in „Dare to Dance“ (2004) unter der Leitung von Gino Berti engagiert. Kürzlich war Eldon Pulak in Berlin als Tänzer in der Johannespassion im Berliner Dom unter der Leitung des Opernregisseurs Christoph Hagel zu sehen.

Presse / Stella Zannou: [...] Geliebte Besessenheit: Stella Zannou liefert in »L.O.L.A«. (Loved Obsession Of A Loved Aggression) eine neue Version von der Schönen und dem Biest ab. Ein Affenkörper thront einem Buddha gleich auf einem Turm, zu dessen Füßen sich Zannou in leidenschaftliche, fast schon in Richtung Selbstverletzung driftende Bewegungen wirft. Expressiv ist die eine, stumm und bewegungslos der andere. Unklar bleibt, welche der beiden Figuren der Traum (oder Alptraum) der jeweils anderen ist, also wer wen träumt und wer von wem geträumt wird. »L.O.L.A.« stellt eine gewissermaßen auf Zeit und Bewegung applizierte »seltsame Schleife« des Künstlers M.C. Escher dar.[...]
Tom Mustroph über „L.O.L.A.“, Neues Deutschland 30.07.2011

 



 

 

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