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PREMIERE Meteora & Dream.F.H & Aurora  
28.11. bis 01.12.2013 drei Tanzstücke von und mit Elik Niv, Yaron Shamir und Meytal Balanaru
 
TANZ 20.30 Uhr im DOCK 11 Theater  
  beteiligte Künstler: Elik Niv, Yaron Shamir, Meytal Balanaru  

Meteora & Dream.F.H & Aurora

Meteora & Dream.F.H & Aurora

 

Spieltermine im DOCK 11:

Vorstellungen 28., 29. November und 01. Dezember, jeweils 20.30 Uhr  (nicht am 30.11.)

Eintritt für den Abend: 15 / 10 Euro



Meteora

ein Tanzsolo von und mit Elik Niv

„Du stehst auf einem schmalen Berg in der Wüste. Rauer Untergrund. Trockene graue Steine, überzogen von Sand. Das wenige Gras, das hier wächst, wechselt langsam die Farbe. Aus grün wird gelb. Es ist ruhig. Du merkst, dass die Geräusche, von denen du dachtest, sie kämen auf dich zu, von deinem eigenen Herzschlag stammen. Es gibt nichts, was dich ablenken könnte. Du fängst an, ein Lied zu summen, um dich zu beruhigen. Du überzeugst dich selbst, dass es funktioniert. Du kannst diesen Ort nicht verlassen. Du weißt es mit einer so tiefen inneren Gewissheit, dass du es nicht einmal versuchst.“


Das Stück „Meteora“ handelt von Orten der Angst und einem Zustand, in dem der Mensch auf sich selbst zurückfällt und sich mit den wesentlichen Bedürfnissen des Körpers auseinandersetzt. Fokussiert auf den Körper, konfrontiert mit Angst und einer Achtsamkeit für sich selbst, schafft Elik Niv in „Meteora“ eine Atmosphäre der Klarheit.
Ist es doch möglich, einen Punkt zu erreichen, an dem man nicht mehr abgelenkt ist? Lässt sich das Ego überschreiten wie ein Berg, hinter dem wir die reinen, wesentlichen Bedürfnisse finden? Das Stück spielt nicht am angenehmsten Ort, den wir uns vorstellen können. Aber es ist ein Ort, an dem die Suche nach dem Unterbewusstsein und der Körperlichkeit beginnen kann.

Choreographie / Performance: Elik Niv

You're standing on a small hill in the desert, the ground is rough, dry grey stones with yellow sand scattered over them, the bit of grass that grows here is starting to turn yellow, its short circle of life is about to end. It's quiet, you realize that the sound you thought is coming towards you is your own heartbeat. Nothing here to distract you, this understating scares you, you start to hum a song to calm yourself down, you convince yourself that it works, you cannot leave this place, you know it so deep in your being that you don't even try.

The piece "Meteora" is about places of fear and about a state of being where human life is reduced to its basic surviving conditions. Where the human being is thrown back on himself – to deal only with the basic needs of the body.
By focussing on a body being confronted with a state of fear and self-attentiveness, "Meteora" will shell out an atmosphere of lucidity and clearness. Is it possible to reach a point of no distraction? To see beyond ego by focussing on the body within its basic needs? Although this might not be a pleasant place to be in, it is a place to search for the subconscious and the physical.


Choreography / Performance: Elik Niv

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Dream.F.H
ein Tanzsolo von und mit Yaron Shamir

Während ich warte, dabei mich und die anderen beobachte, beschäftigt mich mein Verlangen, mich selbst neu zu erfinden, angesichts des Grabens zwischen Wirklichkeit und Fantasie. Ich bemerke, wie die Welt der Fantasie unvermeidlich zu meiner täglichen Wirklichkeit gehört.

Ich werde mir bewusst, dass ich versuche, meine Ängste zu benennen. Angesichts der Fantasie und der Leidenschaft verspüre ich das Verlangen, eine Brücke zwischen beiden Welten zu bauen, die einen endlosen Dialog zu führen, um ihre Existenz zu rechtfertigen.

Im Augenblick gefangen, isoliert von der Welt , suche ich nach Worten, um Schlichtheit zu schaffen, die es erlaubt, sich der Fantasie durch die Wirklichkeit zu nähern. Eine Sekunde, ehe ich den Prozess der Überbrückung beginne, zwischen den Welten der Endlosigkeit und des Bewusstseins, rieche ich das Verlangen und bin doch gelähmt angesichts der Notwendigkeit, die Realität zu verändern. Der Drang zur Perfektion innerhalb dieses Prozesses ist gesprenkelt mit Kompromissen. Angetrieben wie in einer Sekte, begebe ich mich mit meinem Jagdinstinkt auf den Weg, Befriedigung zu erlangen. Ertrinkend in den endlosen Möglichkeiten, wie man sich aus einer Welt von Druck und Notwendigkeiten der Süße nähert.

Ich bewege mich wie ein blinder Clown auf einer dünnen, grauen Linie zwischen Schwarz und Weiß, zwischen Halluzination und Wirklichkeit. Der Wahnsinn beginnt, wenn diese beiden gegensätzlichen Welten aufeinandertreffen.

Was bleibt, ist, Verantwortung zu übernehmen für die Konsequenzen.

Yaron.


Choreographie / Tanz: Yaron Shamir
Fotos: Karrn Schlze, Birgit Stu
Videoschnitt: Dalia Castel
Übersetzung von Dr. Nicholas Vazsonyi & Thomas Voegele
Danke an: Michael Braun, Henning Louw, Oliver Doerell, Gerhard Hoffmann, Lutz Büge, JugendtheaterBüro Berlin
 

 

Trapped in the moment, cut off from the world, I search for the words that will allow me to get closer to fantasy through reality.

Moving like a blind clown on a thin grey line between hallucination and reality, I dive into a process of transcending the world of consciousness into infinity, knowingthat will I build bridges the madness will beginwhen these two opposite worlds meet.

The urge for perfection within this process is spattered with compromise.

I wait.

Watching the others and myself.

Realizing that I am trying to name my fears.

What remains is to take responsibility for the consequences of what is left in the end.


Yaron.

Choreography / Dance: Yaron Shamir
Photos: Karrn Schlze, Birgit Stu
video editing: Dalia Castel
Translated by Dr. Nicholas Vazsonyi & Thomas Voegele
Thanks: Michael Braun, Henning Louw, Oliver Doerell, Gerhard Hoffmann, Lutz Büge, JugendtheaterBüro Berlin



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Aurora
ein Tanzsolo von und mit Meytal Balanaru

Eine Suche nach Authentizität.

Das Werk ‚Aurora’ entstand aus den Geschichten verwilderter Kinder. Kinder die ihre ersten Lebensjahre ohne menschlichen Kontakt verbracht haben; entweder von Tieren aufgezogen oder abgesondert durch misshandelnde Eltern. Als ich mich mit diesem Thema beschäftigte, stieß ich auf die Geschichte von Genie: Einem Kind, das die ersten dreizehn Jahre ihres Lebens an ihr Töpfchen festgeschnallt und von ihren misshandelnden Eltern in ein isoliertes Zimmer gesperrt wurde. Nach ihrer Entdeckung im Jahr 1970 wurde sie zwischen verschiedenen Autoritäten, wie Wissenschaftlern und Sozialarbeitern weitergereicht. Ihre Entwicklung einer alternativen menschlichen Physikalitätist eine fesselnde Angelegenheit. Die Menschen schienen von ihr angezogen zu werden, so auch ich.
Dieses Stück ist ihr gewidmet.

von und mit: Meytal Balanaru


A search after authenticity.
The work ‘Aurora’ arose from the stories of wild children (Feral children), children that spent the first few years of their life with no human contact; either raised by animals or secluded by abusive parents. While dealing with this subject, I came across the story of Genie:  A child that had spent the first 13 years of her life strapped to a potty chair, locked isolated in a room by abusive parents. after her discovery in 1970 she continued to be passed on between different authorities, scientists and social workers. her development of an alternate human physicality was a gripping matter.
People seemed to be drawn to her,also me.
This piece is dedicated to her.


Choreography / Performance:
Meytal Balanaru

 

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Meytal Blanaru
Born in Israel, Meytal Blanaru is a Brussels based dancer, Choreographer and teacher.
Since moving to Europe in 2009, she has been working with Lisi Estaras in "Les ballets C de la B", Damien Jalet in "Eastman" Dance Company, Samuel Lefeuvre, Roberto Olivan, Monia Montali, Yaron Shamir, and more.

Since 2008, Meytal has been developing an ongoing movement research that deeply altered the way she moved and perceived the body.
She uses the Feldenkrais method as a base for her work, inspiration, and her approach to learning. This research is the foundation of her choreographic work, that has been developing since 2008 through her Solo and collaborative works. Her artistic work has been supported by 'Associazione mosaicodanza' (Italy - Inside/off program), 'The Suzzane Dellal Center' (Israel - 'Shades of dance' program) and 'Danscentrumjette' (Belgium - Summer residencies).

Since January 2013 Meytal is represented by the artists agencySEVENTYSEVEN, together with a selected group of Brussels based choreographers such as Les Slovaks.


Yaron Shamir
Born in Israel, lives in Berlin, started his dancing - choreographic carrier in 1998 after a 4-year long military service as an officer. Since then, he’s been working in Israel and Europe as a dancer and choreographer. Received a scholarship from the Israeli Ministry of Culture and Education. Since 2009 developing his own projects, which were presented at international festivals in Germany and around Europe.

geboren in Israel, begann Yaron Shamir 1998 seine Tänzer- und Choreografenkarriere nach einer vierjährigen Militärzeit als Offizier. Seitdem arbeitet er in Israel und Europa als Tänzer und Choreograf. Er erhielt ein Stipendium des Israelischen Ministeriums für Kultur und Erziehung. Seit 2009 entwickelt er seine eigenen Projekte, die auf internationalen Festivals in Deutschland sowie in ganz Europa gezeigt werden.
 

Elik Niv

Born in Israel in Shavey zion vilege Elik studied dance at the „Sadana Performing Arts School - Kibbutz and the „Gaaton & Talma Yalin Art School“ in Tel Aviv. After his education he worked with several choreographers like Susanne Linke, Josef Tmim and Rami Levi in Israel. He also worked in different dance companies like DeDe Dance, Moza and Vertigo. In 2005 he moved to Germany to work as freelanced dancer in Berlin. He collaborated with choreographers as Mirela Waingarten / Komische Oper, Nir De Volff / Total Brutal, Toula Limnaios, Martin Stiefermann / Staatstheater Oldenburg as guest performer (& Club Guy & Ronni) since 2009 working and performing with the company Constanza Macras / DorkyPark. In September 2013 joined the exhibition of Saha Waltz & Guest in the ZKM museum. Beside his work as a dancer. He is teaching dance in Germany and Israel.


 



 

 

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