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Stoffwechsel - Metabolism / San Francisco - Berlin #2  
11. bis 21.07.2013 präsentiert von KUNST-STOFF Dance Company und PAA
 
TANZPERFORMANCE 20.30 Uhr im DOCK 11  
  beteiligte Künstler: Yannis Adoniou, Tomi Paasonen  

Stoffwechsel - Metabolism / San Francisco - Berlin #2

Stoffwechsel - Metabolism / San Francisco - Berlin #2

Spieltermine im DOCK 11:

1. Woche - Vorstellungen am 11.07., 12.07., 13.07. und 14.07.2013, jeweils 20.30 Uhr

2. Woche - Vorstellungen am 17.07., 18.07., 19.07., 20.07. und 21.07.2013, jeweils 20.30 Uhr


KUNST-STOFF arts und PAA präsentieren 7 Tanzstücke von Tanzschaffenden aus San Francisco und Berlin.

 

PROGRAMM  11.07. - 14.07.

The Excruciating Death of Saint Sebastian
/ Constantine Baecher und Yannis Adoniou
Destroy// Leyya Mona Tawil
Rapport / Yannis Adoniou



PROGRAMM  17.07. - 21.07.

ouroboros / Kathleen Hermesdorf  (July 17-19 only)
ADULT / Jesse Hewit und Laura Arrington
FLOATERS#1 / Christine Bonansea
Giga Hz  / Tomi Paasonen



Ticketpreis für einen Abend 10.- Euro  (flat rate, keine Ermässigung)

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week #1 July 11-14




The Excruciating Death of Saint Sebastian
ein Tanzstück von Constantine Baecher und Yannis Adoniou



Der schmerzvolle Tod des Heiligen Sebastian ist ein Persönlichkeitsduett. Die Tänzer haben eine Bildersprache entworfen, die zwischen Herrschaft und Unterdrückung oszilliert, wobei auch der aktive und passive Part beständig zwischen ihnen wechseln kann. So gelingt es ihnen, Geschichtsschreibung und unsere Vorstellung davon zu hinterfragen. Kann ein Opfer nicht unter anderen Gegebenheiten der Täter sein? Was konnte den Märtyrer zum Peiniger machen? Der Heilige Sebastian wird hier zu einem Fremdkörper, der die verschiedenen Seiten unserer Persönlichkeit austrägt: ein komödiantischer wie tragischer Körper, hier eitel und maniriert, dort von Schmerz verzerrt. Ein eindrucksvolles Stück darüber, wie schwierig es ist, ein Bild der Eintracht zu erzeugen.

von und mit: Constantine Baecher & Yannis Adoniou


The Excruciating Death of Saint Sebastian is a dance found on cooperation. The work is a duet, but it is also a commentary on what it means to be both the figures of saint Sebastian and his aggressors at different times.
This difficulty results in an oscillation between the dominant and submissive imagery of the work. For the performers, saint Sebastian is also a platform to let loose opposing sides of their personalities, comedy, tragedy, camp and suffering. Saint Sebastian does not have a direct message, but it is a testament to the difficult beauty of impulsive creation and creating harmony with the foreign body.

Created and performed by: Constantine Baecher & Yannis Adoniou
 


Destroy//

ein Tanzstück von Leyya Mona Tawil



Erste Frage: Kann Tanz zerstört werden? Destroy wird in jeder Stadt mit lokalen Tänzern und Musikern neu aufgebaut. Das Stück ist komponiert, aber nicht gebunden. Es thematisiert Kunst und Arbeit, Freiheit und Funktionalität. Denn so sehr die Künstler versuchen, ihren Job zu machen, sie sind ständigen mechanischen Attacken ausgesetzt. Ihr Tanz wird behindert – und bald ganz unmöglich gemacht. Letzte Frage: Kann Tanz sich sogar selbst zerstören?

Choreographie / Konzept: Leyya Mona Tawil

Dieser Abend im DOCK 11 ist Teil von DANCE ELIXIR’s internationaler Performance-Research-Tour, die sich Destroy// all places nennt.
Aufnahmen von Präsentationen und den letzten Veranstaltungen finden sich hier: www.danceelixirlive.org/destroy



Dance artist Leyya Mona Tawil asks, Can a dance be destroyed?
Destroy// is built new in each city with local dancers and musicians. It is composed, but untethered. The artists attempt a work imbedded with mechanisms that make its execution increasingly impossible, forcing the material into stages of evolution and deterioration. In performance, the dance destroys itself.


This event at DOCK11 is part of DANCE ELIXIR’s international performance/research tour called Destroy// all places. View the record of presentations and past collaborators:
www.danceelixirlive.org/destroy

Choreography / Concept: Leyya Mona Tawil

 

 

Rapport
ein Tanzstück von Yannis Adoniou



Bericht: Die Aussage steckt bereits in der Frage.
Rapport ist eine neue Arbeit von Yannis Adoniou, die Text und Bewegung ineinander führt. Jeder der vier Künstler wird in einem Abschnitt des Stückes ins Zentrum gerückt. Er taucht ab in sein künstlerisches Leben, um daraus zu berichten – doch die anderen Darsteller wollen mehr wissen. Wann wird eine Befragung eigentlich zum Verhör? Und was passiert, wenn es uns egal wird, ob etwas zu tun ist oder nicht?


mitwirkende Künstler sind: Yannis Adoniou, Lindsey Renee Derry, Katie Gaydos und Calvin Hilpert
Die Produktion ist möglich durch die Förderung der Wallace Alexander Gerbode Foundation und eine Initiative der William und Flora Hewlett Foundation 2011.
 



Rapport: the statement is in the question
...WHAT HAPPENS WHEN THE DO'S AND DONT'S DON'T MATTER
KUNST-STOFF Dance Company
Rapport, a new work by Yannis Adoniou merging text and movement, exposes four artists as they dive beyond their performative lives. Each section becomes the frame for the dialogue of each artist’s individual rapport. Contributing Artists: Yannis Adoniou, Lindsey Renee Derry, Katie Gaydos and Calvin Hilpert

The commissioning and production of this world premiere is made posible by The Wallace Alexander Gerbode Foundation and The William and Flora Hewlett Foundation 2011 Choreographer Commissioning Awards initiative.



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week #2 July 17-21





ouroboros

ein Tanzstück von Kathleen Hermesdorf  (July 17-19 only)



Die Schlange, die sich selbst verzehrt. Zwei Frauen erinnern sich an zwei Jahre in einem hügeligen Land, an Körper aus Wasser, sandige Straßen, graffiticodierte Städte, an helle Studios und dunkle Theater, und an Kerzen, die von beiden Seiten brennen. Sie zerteilen sich, verschlingen sich selbst in einem Kreislauf der Wiederholungen, Neuerfindungen und rohem Fleisch. Sie ernähren sich von Paradoxa und machen topographische Kunst aus ihren Exkrementen. Sie kriechen auf die Straße, um von dem Fahrzeug überfahren zu werden, das sie abholen sollte.
Christine Bonansea ließ sich für diese Arbeit von C.G. Jungs Texten zur Alchemie inspirieren.

Konzept und Leitung: Kathleen Hermesdorf
Performance: Kathleen Hermesdorf und Christine Bonansea
Musik: Mangrove Kipling



The snake that eats its tail. Two women remember two years of undulating hills, bodies of water, streets of sand, graffiti-coded cities, bright studios, dark theaters and candles burning at both ends. They dismember, devouring themselves into a circulatory process of repetition, re-invention and raw skin. They eat paradox and make topographical art of their prima materia, then crawl into the road to be run over by the vehicle that arrives to take them further. This work is influenced by Carl Jung's writings on alchemy, and was created with choreographic contributions by Christine Bonansea.


conception & direction: Kathleen Hermesdorf
performance: Kathleen Hermesdorf & Christine Bonansea
music: Mangrove Kipling

 


ADULT

ein Tanzstück von Jesse Hewit und Laura Arrington



ADULT ist ein Duett über eine erwachsene Freundschaft, über die Liebe und den Aufwand, den man ihretwegen betrieben hat. Was passiert mit alldem, wenn das Ende gekommen ist? Warum kosten wir das Leben in vollen Zügen aus, wenn dann nichts mehr übrig ist? ADULT ist ein Stück darüber, wie das Monster in uns sich erschöpft und verkümmert. Über das Nachher, das Herumstochern im Grau.
Diese Arbeit begann mit der Recherche, welche Reaktionen Körper auslösen können: Körper, die sich bis ins Extrem verausgaben – und auch Körper, die bereits tot sind und nunmehr Narrativ und Bedeutung an ihre Stelle treten lassen. Wir erkennen, dass die Dinge nicht so aufeinander folgen, wie wir dachten. Wir bleiben zusammen, um zu sehen, was stattdessen passiert. wie wir dachten. Wir bleiben zusammen, um zu sehen, was stattdessen passiert.

von und mit: Tanzstück von Jesse Hewit und Laura Arrington



ADULT is a duet about being grown up friends.
The dancing is about the work or love that happens at the end of things; about a witnessed failure to live life to its “fullest extent”; the exhausted and atrophying monster; about digging around in grey. Much of the research is considering what responses occur in relation to bodies that are either participating in extreme use, or bodies that are dead, thus allowing narrative and meaning to be created in lieu of them.

We recognize that one thing does not lead to the next, and we stay together in order to see what happens instead.

Created and performed by: Jesse Hewit und Laura Arrington
 

 

FLOATERS#1
ein Tanzstück von Christine Bonansea



FLOATERS#1 ist der erste Teil einer neuen choreographischen Trilogie über die subjektive Wahrnehmung. Das Stück betrachtet, welche Strategien unser Bewusstsein nutzt, um immer neue Realität zu erschaffen. Welcher Raum entsteht in der Bewegung zwischen Innenwelt und Außenwelt, im ständigen Abgleich zwischen Gedanke und Bild? Christina Bonansea will an die Schwelle zwischen Ich und Nicht-Ich treten, dorthin, wo wir uns mit unserer Umwelt verbinden oder uns darin verlieren.

Wie sagte schon Albert Einstein: „Realität ist eine Illusion, allerdings eine sehr hartnäckige.“


künstlerische Leitung / Performance: Christine Bonansea
Musik Komposition: Charlotte Benedittini, Jean Bender

www.christinebonansea.com



FLOATERS#1 is the first part a new choreographic trilogy that articulates the subjective perception of the reality. This piece questions the strategy of our consciousness to recreate our reality. The moments of space like a movement between externality and interiority, a circulation between the outside and the thought. I want to reveal the phenomenon in which there is a loosening of boundaries between self and non-self, inner and outer, and a fusion or confusion within the environment.

“Reality is merely an illusion, albeit a very persistent one.” – Albert Einstein

“Everything you see or hear or experience in any way at all is specific to you. You create a universe by perceiving it, so everything in the universe you perceive is specific to you.” – Douglas Adams

Artistic direction/performance: Christine Bonansea
Music Composition: Charlotte Benedittini, Jean Bender



Giga Hz
ein Tanzstück von Tomi Paasonen



Mit Giga Hz besucht Tomi Paasonen sein eigenes Stück Mega Hz von 1998, das für die erste Veranstaltung des Künstlernetzwerks KUNST-STOFF in San Francisco erarbeitet wurde. Damals spürte die Stadt noch die Nachwirkungen der AIDS-Epidemie, während bereits das Millenniumfieber stieg und der Dotcom-Boom die Stadtviertel gentrifizierte. Das Internet wurde gefeiert als neue Stufe der Evolution, als Kraft einer die Völker verbindenden Demokratie. Eine Studie der Berkeley Universität zeigte aber, dass 70% der erfolgreichsten Webseiten Pornoseiten waren, die erste Post-AIDS-Epidemie trug den Namen „iloveyou.exe“. Nun, 15 Jahre später, fragt Tomi Paasonen nach den soziologischen Auswirkungen der Netztechnologien. Wie beeinflusst der so unaufhörliche wie fragmentierte Informationsstrom unseren Kopf und Körper? Eine Rückblende in die ortlose Gegenwart.


Choreographie und Kostüme: Tomi Paasonen
Tänzer: Katie Gaydos, Lindsey Renee Derry, Calvin Hilpert, Yannis Adoniou, Constantine Baecher
Musik: David Jude Thomas



With "Giga Hz", Tomi Paasonen will revisit material of his piece "Mega Hz", created for the opening season of KUNST-STOFF in 1998. This piece was a time capsule that was formed by the time when the city was waking up from the aftermath of the AIDS epidemic, the millennium fever was fueling people's imaginations for the future and the ".com boom" gold rush shook its wave of gentrification through the artists communities of San Francisco. The internet was heralded as the new tool of true democracy, bringing a new dawn for the next stage of evolution of mankind. A study by Berkeley University showed that 70& of successful sites on the internet were porn sites and the next virus epidemic arrived in San Francisco under the name "iloveyou.exe". 15 years later, what are the sociological repercussions of this technology today? What are the environmental realities behind the façade of a high tech society? How does the constant fragmented information flow effect our thinking and our bodies?


Choreography and Costumes: Tomi Paasonen
Dancers: Katie Gaydos, Lindsey Renee Derry, Calvin Hilpert, Yannis Adoniou, Constantine Baecher
Music: David Jude Thomas

 



 

 

VERANSTALTUNGEN


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TICKETRESERVIERUNGEN

ticket@dock11-berlin.de


oder telefonisch tägl 10-18 Uhr
unter 030-35120312

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DOCK 11 Theater

>>Spielplan_0506_16.PDF<<


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POOL 16 - OPEN CALL
INTERNATIONALES TanzFilmFestival BERLIN

DEADLINE 15.6.2016
Die 10. Edition von POOL findet vom 7. bis 10. September 2016 statt. 
Jährlich präsentiert POOL faszinierende Tanzfilmproduktionen aus aller Welt und ist Treffpunkt 
Kreativschaffender aus Tanz, Film sowie der Fashion- und Werbeszene. 
Einsendeschluss ist der 15. Juni 2016 // Open Call Deadline: June 15th 2016

Informationen unter www.pool-festival.de

 

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Bewerbungen / Application
für Stücke/Performances im DOCK 11 Theater 
for performances at DOCK 11 theater

Bitte füllen Sie folgendes Formular dafür aus.
Please use the following form.


http://www.dock11-berlin.de/request.php

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