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PREMIERE LogoZoo  
26. bis 30.10.2011 ein Tanzstück von Jean-Guillaume Weis im Rahmen des Festivals "Luxemburg ist Tanz"
 
TANZ 20.30 Uhr im DOCK 11  
  beteiligte Künstler: Jean-Guillaume Weis  

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Für die Veranstaltung von LogoZoo am  26.10. sind keine Ticketreservierungen mehr möglich -  bei Interesse reservieren Sie bitte Tickets für den 29. oder 30. Oktober !!

Einrtritt: 12.- Euro / erm. 10.- Euro

Das Festival „Luxemburg ist Tanz“ findet vom 24.- 28. Oktober in Berlin statt und stellt die luxemburgische, zeitgenössische Tanzszene vor.

Das dürfte wohl eine Weltpremiere sein. Vom 24. bis zum 28 Oktober präsentiert Luxemburg seine zeitgenössische Tanzszene in Berlin. Die renommiertesten luxemburgischen Tänzer und Tänzerinnen, Choreographen und Choreographinnen zeigen während einer Woche ihre neuen Produktionen. Acht Häuser und Institutionen konnten für dieses spannende Festival gewonnen werden. Das „THEATER AN DER PARKAUE – Junges Staatstheater Berlin“, das „STAATSBALLETT BERLIN“, „TANZ IST KLASSE!“, der „HEIMATHAFEN“, das „DOK11“, das „LABORGRAS“, die „HALLE TANZBÜHNE BERLIN“ sowie das Institut für Theaterwissenschaften der FU.

An jedem Abend wird Luxemburg einen anderen Stadtteil mit seinen Tanzproduktionen „erobern“. Von Neukölln wo am 24. Oktober die Eröffnung des Festivals stattfindet, über Lichtenberg-Friedrichshain, Charlottenburg bis zum Prenzlauer Berg wo am 28. Oktober zur letzten Veranstaltung mit anschließender luxemburgischer Party und Tanz eingeladen wird.

PROGRAMM im DOCK 11

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ein Tanzstück von Jean-Guillaume Weis

26. Oktober 2011, weitere Aufführungen am 29. und 30. Oktober, 20.30 Uhr im DOCK11

Im Frühjahr in Luxemburg hoch-gefeiert, überrascht uns der international renommierte Choreograf und ehemalige Pina Bausch Tänzer Jean-Guillaume Weis erneut mit einem Meisterwerk des zeitgenössischen Tanzes – und bleibt sich dabei treu.

LogoZoo entwirft eine Welt der Begegnungen und Trennungen und erzählt von den verschiedenen Arten des Abschiednehmens. Menschen, Ideen und Orte werden verlassen, um Neue zu finden. Das Stück enthüllt jenen menschlichen „Zoo“, in dem wir tagtäglich zu kämpfen haben. Tanzstück mit sechs Tänzer/Innen.

Choreografie: Jean-Guillaume Weis
Tänzer: Sylvia Camarda, Artemis Stavridi, Léonore Zurflüh, Benjamin Kahn, Samuel Meystre, Jean-Guillaume Weis
Bühnenbild: Trixi Weis
Kostüme: Laurie Lamborelle & Trixi Weis
Dramaturgie: Andreas Wagner
Licht: Zjelko Sestak
Koproduktion: CAPe / Théâtre National du Luxembourg / Dance Theatre

www.jeanguillaumeweis.com

Presse:
http://www.neues-deutschland.de/artikel/209369.taxi-ins-dunkel.html


PROGRAMM FESTIVAL "LUXEMBURG ist TANZ"

Den Auftakt des Festivals am 24. Oktober macht Anu Sistonen mit Ihrem Stück „Life“ im HEIMATHAFEN der kleinen, versteckten Perle Berlins in Neukölln. Die luxemburgisch-finnische Choreographin Anu Sistonen thematisiert mit ihrem Stück „Life“ die Multinationalität und Kulturalität Luxemburgs. Die gebürtige Finnin, setzt das Thema „Einwanderung“ anhand eigener Erfahrungen künstlerisch für die Bühne um. Begleitet von ihrem Live-Orchester und dessen Tangorhythmen schwebt diese Arbeit zwischen Tradition und Innovation und ist damit der perfekte Einstieg in die Tanzwoche. Wie Jean Jaurès schon sagte: Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Schüren der Flamme.

Bernard Baumgarten, ist am 26. Oktober im THEATER AN DER PARKAUE, Junges Staatstheater Berlin mit „On my skin“ zu Gast. Baumgarten gehört zu den wichtigsten Pionieren und Choreografen Luxemburgs. Vor wenigen Jahren war er es, der das « Centre de Création Chorégraphique Luxembourgeois, das TROIS C-L », ins Leben rief. Dieser Institution für zeitgenössischen Tanz ist es zu verdanken, dass junge Luxemburger Choreografen und Tänzer in Luxemburg arbeiten, eigene Stücke entwickeln und sich International vernetzen können. Auch ist Bernard Baumgarten Initiator und Direktor des Luxemburger Tanzfestivals „Danz Festival Lëtzebuerg“. Aber nun zurück zu seiner Arbeit. Bei „On my skin“, das auf der Euroszene Leipzig großen Erfolg feierte, dreht sich alles um die menschliche Haut. Zusammen mit seiner Tanzgruppe „Unit Control“ analysiert Baumgarten die Doppelfunktion der Haut, die einerseits als Mittel zur Erforschung der Welt und andererseits als materielle Grenze zur Außenwelt verstanden wird. Anhand von Bewegungsabläufen gelingt es ihm ein erfrischendes Stück zu komponieren, das regelrecht unter „die Haut“ geht.

Seine Anfänge machte Jean-Guillaume Weis als Ensemble-Mitglied von Pina Bausch und lässt seit einigen Jahren als erfolgreicher Choreograf von sich hören. Im DOCK 11 wird er am Mittwoch, dem 26. Oktober, mit „LogoZoo“ ein Stück vorstellen, das Begegnung und Trennung thematisiert. Drei Tänzer und ein Schauspieler spielen mit den verschiedenen Formen des Abschiednehmens und enthüllen so jenen menschlichen „Zoo“, mit dem wir uns tagtäglich auseinandersetzen müssen. Weitere Aufführungen von „LogoZoo“ sind am 29. und 30. Oktober im DOCK11 geplant.

Aber bevor das DOCK11 die Türen für dieses spannende Stück öffnet, lädt das STAATSBALLETT BERLIN in Zusammenarbeit mit „TANZ IST KLASSE!“ am 26. Oktober von 11 bis 17 Uhr zu einem Workshop zum Thema „Luxemburg=Berlin“ ein, was so viel heißen könnte wie Berlin ist so klein wie Luxemburg oder Luxemburg ist so groß wie Berlin! Ohne Musik wird selten getanzt, weshalb die Musik luxemburgischer Künstler die Grundlage des Workshops bildet. In den Räumlichkeiten des Staatsballetts in der Deutschen Oper Berlin wird ein Tag lang mit Jung und Alt trainiert um abschließend das Gelernte zu präsentieren. Über Tanz ist KLASSE! können Interessierte sich für diesen spannenden Workshop anmelden.

Am 27. Oktober zeigt das Künstlerkollektiv rund um Emanuela Iacopini, Rajivan Ayyappan und Yuko Kominami ihre neue Produktion „Projekt O“ im THEATER AN DER PARKAUE, Deutschlands größtes Theater für junges Publikum. Die Künstler begeben sich auf einer multi-sensoriellen Suche zum Mond und machen auf ihren Weg so manch interessante Begegnung. Dieses Stück ist für ein Publikum ab 4 Jahre konzipiert.

Ein weiteres „Künstlerkollektiv“, das sich eigens für „Luxemburg ist Tanz“ zusammen gefunden hat, präsentiert am gleichen Abend des 27. Oktober ihre Arbeit im LABORGRAS. Anne-Mareike Hess und Gianfranco Celestino aus Luxemburg werden gemeinsam mit der deutschen Tänzerin und Choreografin Lena Meierkord eine Woche lang zusammen arbeiten. Als Ort des Austauschs und der Reflexion verstehen die 3 Künstler ihren „Work in Progress – Research – Workshop“. Es soll ausprobiert, verworfen, erforscht, durcheinandergewirbelt, entwickelt, verwechselt, neu probiert und kennengelernt werden, aber vor allem nachhaltig Neugierde für weitere Zusammenarbeiten und Arbeiten angekurbelt werden. Diese Zusammenarbeit sowie auch einzelne Solostücke der drei Tänzer werden dann am 27. Oktober im LABORGRAS in Kreutzberg zu sehen sein.

Die HALLE TANZBÜHNE BERLIN eine weitere Hochburg für zeitgenössischen Tanz wird am 28. Oktober gleich mit zwei Luxemburger Solo-Produktionen das Festival abschließen. Annick Pütz zeigt in „Seuils“ eine, man könnte schon fast sagen intime Arbeit über die dringende Notwendigkeit, die eigenen Grenzen zu überschreiten und dem inneren Tanz einen externen Ausdruck zu geben. Als zweite Soloperformance folgt „Conscienza di Terrore 1“ der Luxemburger Tänzerin und Choreographin Sylvia Camarda. Ihr Stück basiert auf Alex Gibneys Film „Taxi to the Dark Side“ und beschäftigt sich mit der Körpersprache von Kriegssoldaten als Ausdruck ihrer Macht und Verletzlichkeit. Ein politisch engagiertes Stück das ein mehr als spannender Kontrast zu Annick Pütz’ „Seuils“ setzt. Sylvia Camarda ist übrigens die Gewinnerin des diesjährigen Luxemburger Tanzpreises.

Später am Abend lädt „Luxemburg ist Tanz“ zu ihrer Abschlussparty in der HALLE TANZBÜHNE BERLIN, ein, und wie sollte es anders sein: zu Luxemburger Wein wird zu Luxemburger Musik geschwooft!

Das Institut für Theaterwissenschaften der FU wird die Veranstaltung „Luxemburg ist Tanz“ mit ihren Studenten thematisch begleiten.

„Luxemburg ist Tanz“ als drittes Festival in der Reihe „Luxemburg ist…“ bietet nicht nur einen repräsentativen Querschnitt der luxemburgischen zeitgenössischen Tanzszene sondern gibt Luxemburg seinen adäquaten Platz auf der europäischen Kulturlandkarte. Allein drei Sprachen zählt Luxemburg zu seinen Amtssprachen. Geschrieben wird in mehr als drei! Das ist kein Wunder bei einem Ausländeranteil von knapp 50%! Hier diskutiert man nicht über „Multikulti“, hier lebt man es. Und dass diese Vielfalt einen Einfluss auf kulturelle Schaffens-Prozesse hat, liegt wohl auf der Hand. Aber nicht nur die Literatur, auch die Theater, Musik und Filmszene um nur einige zu nennen, sind von dieser Vielsprachigkeit geprägt. Allem in allem bietet Luxemburg ein enorm positiver Nährboden für Kulturschaffende. Vielleicht ist es deswegen kein Wunder, dass sich auch in der Tanzszene, Choreographen und Tänzer aus ganz Europa, in Luxemburg niederlassen.

Was man heute schon sagen kann: Luxemburg ist Tanz spiegelt in jeder Hinsicht die Vielschichtigkeit dieses Landes wieder, das es zu entdecken gilt. Man darf gespannt sein!

www.luxemburg-ist.de



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