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22. bis 25.06.2011 eine Tanzperformance von Walter Bickmann
 
TANZPERFORMANCE 21.00 Uhr im DOCK 11  
  beteiligte Künstler: Walter Bickmann  

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[...] Seine (Bickmanns) Stärke ist die völlige Abwesenheit von Ironie. Seine choreographische Kunst: Bilder ohne doppelten Boden, fulminante Hingabe an das Handwerk. [...] Es ist der Film, der zweite Blick des Technischen, der den ersten Blick auf den Körper zu Sinn und Gefühl trägt. Tanz braucht den Blick der Kamera. [...] Arnd Wesemann, tanz Juni 2011

[...] Erster Höhepunkt ist Zannous Bodensolo, das mit dem zeigenden Finger des erhobenen Arms beginnt, den Arm als Motor nutzt. Zu unwirklich skulpturalen Gebilden renkt er den Körper, größer und rascher wird der Taumel über den Boden. Immer wieder suchen im Folgenden Körper ihre Begrenztheit zu sprengen. Übernehmen die drei Tänzer zunächst Zannous Handspiel, fallen sie danach in prismatische Raster, formen daraus an den Köpfen verwachsene Doppelwesen. Das führt zu zwei parallelen Duetten, Kopf an Kopf das eine, mit verhakten Beinen das andere. In engen Kammern sitzen separat ihre Videobilder. Was Bickmann im Live-Tanz schon hier an organisch verwobenem Miteinander ohne Kontaktverlust eingefallen ist, sucht seinesgleichen in der Berliner Szene. [...] Volkmar Draeger, Neues Deutschland 29.06.2010

Nach der erfolgreichen Premiere 2010 wird die Tanzperformance "icon" von Walter Bickmann wieder in Berlin gezeigt. Am 29. Juni ist die Produktion als deutscher Beitrag zum 14th European Dance Festival eingeladen.

"icon" thematisiert Aspekte von Identität, Souveränität, Intimität und Öffentlichkeit im Kontext menschlicher Interaktion und Verständigung. Wie beeinflussen digitale Medien und ihre Tendenz zu Abstraktion und Rationalisierung unsere Kommunikationsprozesse? Welche Effekte hat der Verlust physischer Präsenz bei der Erschließung neuer Handlungs- und Erlebnisräume im Netz?

Der Choreograph und Videokünstler Walter Bickmann realisiert in seinen Projekten eine komplexe Struktur von Bild-, Klang- und Bewegungsebenen. Filmprojektionen werden dabei integraler Bestandteil der Live Performance und ermöglichen eine zusätzliche, virtuelle Ausdrucksdimension die reale Grenzen überschreitet und unerwartete Blickwinkel mit atmosphärischer Dichte erzeugt. Weitere Informationen: http://www.walterbickmann.de

Konzept: Walter Bickmann, Doris Kolde
Choreographie / Inszenierung: Walter Bickmann
Tanz / Kreation: Lydia Klement, Stella Zannou, Erol Alexandrov, Andy Zondag
Choreographische Assistenz: Lydia Klement
Video: Walter Bickmann, Doris Kolde
Lichtdesign: Asier Solana Arce
Foto: Walter Bickmann

Die Wiederaufnahme wird gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds. Die Premiere 2010 wurde gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und das Bezirksamt Pankow von Berlin/ Amt für Kultur und Bildung. Produziert im und unterstützt von DOCK 11 EDEN*****, Berlin.

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Biographien:

Walter Bickmann studierte Bühnentanz an der Musikhochschule München, Heinz-Bosl-Stiftung. Als Tänzer war er unter anderem an der Staatsoper in Wien und dem Choreographischen Theater Johann Kresnik in Berlin engagiert. Er war Tanztheaterleiter am Stadttheater Stendal und arbeitete als Choreograph und Regisseur unter anderem am Theater im Künstlerhaus in Wien und der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin. Er erhielt den Förderpreis Choreographie des österreichischen Bundesministeriums für Wissenschaft und Kunst. Seit 2006 arbeitet Walter Bickmann als freischaffender Choreograph und Videokünstler in Berlin. Er engagiert sich über seine eigene künstlerische Arbeit hinaus für ein neues kulturpolitisches Bewusstsein und die Erschließung einer breiteren Öffentlichkeit für zeitgenössischen Tanz und ist Initiator und Produzent der Videoplattform www.tanzforumberlin.de

Lydia Klement absolvierte ihre Tanzausbildung in Dresden, Berlin und New York. Als Choreographin entwickelte sie zahlreiche Projekte mit Sven Sören Beyer und Christiane Neudecker von phase7. Als Tänzerin arbeitete sie unter anderem mit Ingo Reulecke, Helge Musial, Christoph Winkler und Frédéric Flamand. Die Tanzperformance "icon" ist nach "SIMPLICITY" (2006) und "Protect me from what I want" (2008/09) ihre dritte Zusammenarbeit mit Walter Bickmann.

Stella Zannou studierte Tanz und Choreographie u. a. am London College of Dance und der Greek State School of Dance. Als Tänzerin arbeitete sie u. a. mit Richard Siegal und Editta Braun. 2006 gründete sie die Smack Dance Company in Athen. Ihre Stücke wurden neben zahlreichen Theatern in Athen auf internationalen Festivals, wie dem Athens International Dance Festival, den Tanzwelten in Braunschweig, dem Koropi Festival und dem Nomad Festival präsentiert.

Erol Alexandrov absolvierte seine Tanzausbildung in Plewen (Bulgarien) an der Staatlichen Opernschule. Er war unter anderem am Experimental-Theater Gabrowo, am Tanztheaterstudio 4xC in Sofia, am Tanztheater in Klagenfurth und an den Freien Kammerspielen in Magdeburg engagiert. Mit Walter Bickmann arbeitet er bereits seit seinem Engagement am Stadttheater Stendal in den 90er Jahren zusammen.


Andy Zondag studierte Tanz an der Folkwang Hochschule in Essen. Als Tänzer und künstlerischer Assistent arbeitete er mit Choreographen wie Samir Akika, Chikako Kaido, Rasmus Ölme, Susanne Linke, Henrietta Horn, David Zambrano und dem Künstlerkollektiv huber & christen. Seit 2006 tanzt er in „Sacre du Printemps“ von Pina Bausch/ Tanztheater Wuppertal auf Welttourneen. Zur Zeit absolviert er den Master-Studiengang "Choreographie und Performance" am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften an der Universität Giessen.



 

 

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