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WIEDERAUFNAHME SimulacrumX & schrittweise & Trunkintail  
04. bis 07.02.2016 drei Tanzstücke von und mit Ruben Reniers
 
TANZPERFORMANCE 19.00 Uhr im DOCK 11  
  beteiligte Künstler: Ruben Reniers  

SimulacrumX & schrittweise & Trunkintail

SimulacrumX & schrittweise & Trunkintail

Spieltermine im DOCK 11:

Vorstellungen: 
04., 06. und 07. Februar 2016, jeweils 19.00 Uhr
(nicht am 05.02.)

 

DOCK11, Kastanienallee 79, 10435 Berlin
Ticketreservierungen: ticket@dock11-berlin.de, 030-35120312

Tickets: 14.- Euro / 10.- Euro erm. 

 

Drei Stücke jeweils an einem Abend

 

Trunkintail

ein Tanzstück von Ruben Reniers

Die beiden Tänzer erkunden in diesem Stück die Aspekte unseres tierischen Verhaltens. Dazu nehmen sie als symbolische Platzhalter eine Maus und einen Elefanten aus verschiedenen Perspektiven unter die Lupe, um deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf eine neue, tiefgehende Weise einzusehen. Sie zeigen sich neugierig, reizend und skeptisch, doch am Ende kehren sie zurück zur Einsamkeit, um den spezifischen Charakter des jeweils anderen zu spiegeln und weiterzuführen. Sie fragen, welche die Einflüsse sind, die auf diese charakteristischen Identitäten und Persönlichkeiten – auf uns –  einwirken und ob wir jemals in der Lage sind aus unserer andauernden Fehlerhaftigkeit zu lernen.

Choreographie: Ruben Reniers
Tanz: Rebecca Jefferson, Ruben Reniers
Kostüm: Karin Rosemann
Soundcollage: Ruben Reniers
Dramaturgische Beratung: Lionel Menard
Choreographische Beratung: Nicole Kohlmann
Foto: Carlos Collado
 
 
 

This tale explores aspects of our animalistic behavior and sheds different peculiar perspectives of an Elephant and a Mouse, the similarities and difference extremities other than what is seen superficially. They are curious, teasing and skeptical but ultimately continue to return to oneness, mirroring and taking on the distinguishable character and physicality of the other. What are the influences on these characteristic identities and personalities on us and are we able to learn from our perennial mistakes?

Choreography: Ruben Reniers
Dance: Rebecca Jefferson & Ruben Reniers
Costume: Karin Rosemann
Soundcollage: Ruben Reniers
Dramaturgy Advice: Lionel Menard
Choreographic Advice: Nicole Kohlmann
Photo: Carlos Collado
 


schrittweise
ein Tanzstück von Ruben Reniers in Zusammenarbeit mit Barbara Steinitz

 

rubarb dance & art ist der Zusammenschluss des Tänzers und Choreographen Ruben Reniers und der Illustratorin und Figurenspielerin Barbara Steinitz. Das Hauptinteresse des Ensembles ist die Auswirkung des Zusammentreffens verschiedener Künste.
In den vergangenen zwei Jahren haben die Ensemblemitglieder auf Tournee diverse Länder bereist. Die Einblicke in verschiedene Arbeits- und Lebensweisen konnten ihnen Inspiration für diese neue Produktion mit Tanz und Figurentheater bieten. Dabei treffen eine Tänzerin, fragile Figuren aus Papier, Licht und Schatten aufeinander.

 

Konzept: rubarb dance & art
Choreographie: Ruben Reniers 
Bühne, Figuren, Spiel: Barbara Steinitz
Tanz: Annapaola Leso 
Kostüme: Karin Rosemann
Sounddesign: Ruben Reniers
Foto: 
Philine Sollmann

http://rubenreniers.com/news/rubarb-dance-art/index.html

 

TEASER "schrittweise" from rubarb dance & art on Vimeo.

SimulacrumX
ein Solo von und mit Ruben Reniers

Finalist at the 'Best German Dance Solo 2015' (Leipzig, Germany)

won 'best solo – newcomer & 'audience award' at the SOLO|DUO FESTIVAL IN COLOGNE 2014
Jury: This solo shows a clear composition with space for performative quality. Ruben convinced by using simple means to visually complement the choreography




Der Philosoph Lukrez vertrat die Ansicht, dass die Dinge ihre Sichtbarkeit formen, indem sie feine Schichten – Simulakren – absondern, die Abdrücke auf unserer Netzhaut hinterlassen. Das bedeutet, dass Objekte ihre Form erst durch die Fusion mit unserer Sehfähigkeit konkretisieren und darum lediglich als eine Art Kopie von uns wahrgenommen werden. Ist diese Kopie aber dann tatsächlich mit dem Original identisch? Und ist dann nicht eigentlich alles, was wir sehen, nur eine Kopie? Inwieweit manipuliert unser Blick das Bild, der doch selbst durch die Einflüsse unserer Umgebung und die Menschen und Medien, die diese Umgebung gestalten, manipuliert wurde? Wenn wir unseren Augen also nicht mehr trauen können, vielleicht können wir dann mit der Peripherie unseres Körpers der Authentizität der Dinge nachspüren? Kann uns unsere Intuition helfen, zwischen Sein und Schein, zwischen dem was ist und dem, was wir daraus machen, zu differenzieren? Sind wir nicht alle eine Kopie unseres eigenen Originals? Zumindest in den Augen anderer? 

Choreografie / Tanz: Ruben Reniers
Musik / Komposition: Evelyn Saylor
Foto: Virginia Chiodi Latini
 

SimulacrumX from rubarb dance & art on Vimeo.

 

Ruben Reniers geboren in Indonesien (Jakarta) aufgewachsen in den Niederlanden, Tanzausbildung beim CODARTS . Tanzt seit 1999 zunächst mit dem „Saarländischen Staatstheater Saarbrücken ‚,gefolgt von“ Staatstheater Braunschweig „und “pretty ugly tanz köln„. Arbeitete mit Choreografen wie: Marquerite Donlon, Rui Horta, Olga Cobos/Peter Mika, Amanda Miller, Georg Reischl, Irina Pauls, Felix Landerer, Shang-Chi Sun. Ab 2009 Arbeitet er als freischaffende Tänzer und Choreograf hauptsächlich in Deutschland, Tours ua. in Italien, Schweiz, Niederlande, Frankreich, Poland, Serbia, Kroatien, USA, Israel, UK, Taiwan, Tansania, Indonesien. Außerdem hat er sein Arbeiten vielfach in Berlin präsentiert u.a. im Radialsystem V, Sophiensäle, DOCK11 und beim Festival Salon-K. Ruben Reniers gewann das ‚Best Solo - Fördernachwuchspreis‘ und ‚Publikums Preis‘ mit seiner Solo ‚SimulacrumX’ beim VI. Internationales SoloDuo Tanzfestival NRW + Friends 2014 und war Finalist beim Wettbewerb ‚Das beste Tanzsolo Deutschland‘ 2015 in Leipzig.

Sein aktuellsten Choreographien sind: ‚exil’ (Köln, 2015), Trunkintail (Berlin, 2015) The Opening (Berlin, 2014) SimulacrumX (Torino, 2014), Euphoria (Köln, 2014) und FREIraum (Köln, 2013), Hangaufwind (Updraft) beim Festival ‘Tanzkonkret’ in Theater Orangerie Cologne, 2011), Recherche Mülheim (Tanzhaus Köln Interim, 2010) In between us’ (Orangerie-Theater im Volksgarten, 2009) i.Z.a mit Illustrator Barbara Steinitz und ‘Behind the wall’ mit pretty ugly tanz köln, Arkadas Theater, 2009). Das ‚rubarb dance & art’ ensemble entstand aus der Zusammenarbeit mit der Illustratorin Barbara Steinitz im Februar 2016 präsentieren sie ein neue Tanzproduktion „schrittweise“ im DOCK11 (Berlin) und im September 2016 ist ein neue Tanzproduktion ‚SimulacrumXX’ geplant. Im Jahr 2013 gründeten Ruben Reniers & Arthur Schopa das FREIraum-Ensemble’, ein neue FREIraum Tanz Produktion ist im August 2016 an einem der ungewöhnlichsten Orte Kölns bereits geplant.

www.rubenreniers.com

 

Barbara Steinitz arbeitet als Illustratorin, Autorin und Figurenspielerin für diverse Verlage und Theaterprojekte und lebt in Berlin.
Geboren 1978 in Freiburg im Breisgau, studierte Kommunikationsdesign und Illustration in Saarbrücken und Barcelona. Nach dem Diplom führte sie ein Volontariat nach Granada/Nicaragua, wo sie am Kunsthaus Casa de los Tres Mundos als Leiterin von Kunstkursen begann, sich intensiv mit dem Figurentheater zu beschäftigen. Dort lernte sie die Autorin Gioconda Belli kennen, für die sie 2006 ihr erstes Bilderbuch („Die Blume und der Baum“, Peter Hammer Verlag Wuppertal) illustrierte. Für die Illustrationen zu “Rosie und der Urgroßvater” (Hanser Verlag München, 2011) wurde Barbara Steinitz mit dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis und dem 3. Preis des Troisdorfer Bilderbuchpreises ausgezeichnet und für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Zu ihrem Bilderbuch “Schnurzpiepegal” (Bajazzo Verlag Zürich, 2009) hat Barbara Steinitz zusammen mit dem Musiker und Komponisten Björn Kollin ein Papiertheater mit Live-Musik inszeniert und daraufhin das Ensemble Steinitz+Kollin gegründet. Weitere Papiertheater-Inszenierungen in Zusammenarbeit mit Björn Kollin und dem Ensemble Facto Teatro aus Mexico City folgten. 2009 gründete sie zusammen mit dem Tänzer und Choreographen Ruben Reniers das Ensemble rubarb dance & art.
Gastspiele und die Leitung von Workshops führten sie auf Tournee innerhalb Deutschlands, nach Österreich, in die Schweiz, Frankreich, Kroatien, Indonesien, Mexiko, Kanada, USA und nach Argentinien.
www.barbara-steinitz.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

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TICKETRESERVIERUNGEN

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