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WIEDERAUFNAHME Nach dem Ende kommt noch was  
18. bis 21.02.2016 Anna-Luise Recke in einer Performance von Hyoung-Min Kim
 
TANZPERFORMANCE 19.00 Uhr im DOCK 11  
  beteiligte Künstler: Hyoung-Min Kim, Anna-Luise Recke  

Nach dem Ende kommt noch was

Nach dem Ende kommt noch was

Spieltermine im DOCK 11:

Vorstellungen: 
18., 19., 20. und 21. Februar 2016, jeweils 19.00 Uhr

 

DOCK11, Kastanienallee 79, 10435 Berlin
Ticketreservierungen: ticket@dock11-berlin.de, 030-35120312

Tickets: 15.- Euro / 10.- Euro erm.
Beide Stücke:
"Nach dem Ende kommt noch was" und "Gelbe Landschaften": 28.- Euro / 18.- Euro erm.

Weitere Veranstaltung am Samstag und Sonntag:

Gelbe Landschaften
eine Performance von und mit Hyoung-Min Kim 

20. und 21. Februar 2016, jeweils 18.00 Uhr mehr >>

 

Mit jedem Versuch, Identität in einfachen Worten zu fixieren, zerrinnt sie in unzählige Einzelteile. Setzt man diese wieder wie gewohnt zusammen, entsteht ein neues Bild. „Hyoung-Min Kim ist Tänzerin.“ Diese Aussage ist wohl wahr und doch nicht vollständig. In ihrem neuen Solo beschäftigt sich die Choreografin und Performerin mit diesem irritierend flüssigen „ist“. Für „Nach dem Ende kommt noch was“ überantwortet sie ihre Identität der Tänzerin Anna-Luise Recke. Die Performerin bespiegelt die ihr fremde Erfahrungswelt von allen Seiten, schlüpft in die Haut der Choreografin, ohne ihre eigene Identität zu verbergen. In der Performance riskieren beide dabei alles: die Erinnerung an das, was war, genauso wie die Hoffnung auf das, was kommt. Hyoung-Min Kim öffnet ihr Körperarchiv, wagt den physischen Ausbruch aus dem Gewohnten und traut sich schließlich, sich selbst ins Antlitz zu blicken – sei dies schmerzhaft oder nicht. Ihr unausweichliches vis-à-vis ist dabei Anna-Luise Recke: Auf ihrem Körper entsteht ein Kaleidoskop verschiedener Individualitäten; spielerisch entfaltet sie Möglichkeiten, sich auf der Bühne ihrer selbst zu vergewissern. Vielleicht ist die Frage nach der Identität das größtmögliche Risiko; das Risiko, sich im Finden zu verlieren. Hyoung-Min Kim stellt und teilt diese Frage: offen, körperlich, stark und poetisch. Gemeinsam mit Anna-Luise Recke erkundet sie dazu Strategien, die tradierte Praxis der Identitätspolitik zu unterwandern. Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne - und jedem Ende ein Anfang.

 

Konzept & Choreografie: Hyoung-Min Kim
Performance und Choreographische Mitarbeit: Anna-Luise Recke
Dramaturgie: Thomas Schütt
Lichtdesign: Benjamin Schälike
Musik: Mattef Kuhlmey
Produktionsleitung: Benjamin Schälike & Monica Ferrari
Fotografie: Jeonghee Han

Eine Produktion von Hyoung-Min Kim. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.
Produziert im und unterstützt von DOCK 11/EDEN*****

 

 

     

 

HYOUNG-MIN KIM, geb. 1980 in Seoul, Korea, studierte 1998-2002 Tanz an der Korea National University of Arts, School of Dance, und war 2002-2003 Gaststudentin am EDDC (NL). Sie tanzte u.a. mit Thomas Ostermeier, Constanza Macras/Dorky Park und Toula Limnaios, Berlin. Seit 2002 choreographiert sie eigene Stücke, gezeigt u. a. auf der Tanzmesse Düsseldorf „D.M.Z", am Theater Winterthur „Hippocampus", in Seoul und in Berlin. 2008 entstanden „Hello" (Melkweg, Amsterdam/Peak Nam Jun Art Center Opening, Korea) und „Call back", das beim Spring Wave Festival in Seoul und in den Sophiensaelen Berlin bei den Tanztagen aufgeführt wurde. 2009 choreographierte sie zusammen mit Lena Meierkord "(making of)District“, gezeigt während der Tanztage in den Sophiensaelen Berlin sowie beim Seoul International Dance Festival, in Bremen und in Mainz. Zusammen mit Tommi Zeuggin choreographierte sie 2010 im Dock 11 die Arbeit „Guest“, 2011 in den Uferstudios die Arbeit „Ghost“, „DUST(2012)” „Everything Else(2013)” und „The story of those who left (2014)” in RTO Seoul. Ihre Solochoreographie „Gelbe Landschaften" (2014) zeigte sie im Dresdener projekttheater, im Leipziger LOFFT - Das Theater und im Seoul Art Center. Sie wurde 2014 für ihre Arbeit mit dem “Best Choreography of 2014”-Award in Korea ausgezeichnet.
Seit 2010 beschäftigt sie sich umfassend mit den Menschenrechten. Somit sind häufig Themen wie Flüchlingsströme, Migrationserfahrungen, menschliche Bedürfnisse nach kultureller Zugehörigkeit etc. Gegenstand ihrer Arbeiten.

 

ANNA-LUISE RECKE, geboren 1982 in Berlin, studierte zeitgenössischen Tanz an der Palucca Schule Dresden(1994-2000), und an der Rotterdamse Dance Academy wo sie 2002 ihr Diplom als Bühnentänzerin erhielt. 2001 begann sie mit der Company Conny Janssen danst in den Niederlanden zu arbeiten , sowie mit Alexandra Mijers in Belgien. Seit 2003 lebt sie wieder in Berlin, wo sie freiberuflich u. a. mit Christoph Winkler, Sommer Ulrickson, Chris Kondek, Caroline Meyer-Picard, Maya Carroll, Stereo Gong Vital, Huber&Christen, Anne Hirth , Jo Parkes , Dominic Huber , Corinna Harfouch, Johanna Hegenscheidt , Nico and the Navigators und zuletzt erneut mit Hyoung Min Kim arbeitete.
2003 und 2004 wurde sie als ‘beachtliche Nachwuchstänzerin”im Ballettanz Jahrbuch erwähnt. 2005 erhielt sie ein Weiterbildungsstipendium vom Berliner Senat, um Klein Technick bei Susann Klein in New York zu studieren. 2006 war sie Stipendiatin im Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop.
Ihre Arbeit als freischaffende Tänzerin brachte sie nach Südamerika, Afrika, Korea und in verschiedene Städte Europas. Sie ist zertifizierte Kundalini / Yoga Lehrerin.

THOMAS SCHÜTT, geboren 1979, ist freischaffender Performer, Dramaturg und Philosoph. Nach dem Studium der Philosophie und Germanistik und einer privaten Schauspiel- und Sprechausbildung arbeitete er seit 2008 zunächst als Regiemitarbeiter, -assistent, dramaturgischer Berater, in der Recherche und als Performer u.a. mit Michael Laub/Remote Control Productions, Two Fish, EX!T Ausgangspunkt Theater, Per Aspera Productions, Gob Squad und dem Théâtre du Radeau. In Berlin war er am HAU, den sophiensaelen sowie im DOCK11 tätig. Mit Hamish Fulton unternahm er verschiedentlich Walks und entwickelte gemeinsam mit Elke Schmid Lectures über das Gehen. Zudem unterrichtete er Philosophie an der Universität sowie Darstellendes Spiel am Gymnasium. Gemeinsam mit Andreas A. Müller (Beide Messies) und Wiebke Hensle (BRAND e.V.) performte er in unregelmäßiger Folge als „La Cuisine Rapide“ Live-Webradioshows über Reden, Briefe und andere Textsorten. Für die Tänzerin Hyoung-Min Kim arbeitet er als Dramaturg sowie für verschiedene Künstler*innen als Autor und Berater, in der Vergangenheit z.B. Angela Schubot/Jared Gradinger. Seit 2015 erkundet er mit Elke Schmid als ÉCOLEFLÂNEURS den urbanen Raum. Im Herbst/Winter 2015 begann er eine enge Zusammenarbeit mit dem brasilianischen Choreographen, Tänzer und Performer Wagner Moreira mit der Uraufführung von TALK TO ME für Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste in Dresden. www.thomasschuett.de

MATTEF KUHLMEY, born 1968 in Berlin (east), since 1999 working as Musician (i.a. ALP; releases „el arte nunca muere“/ Fortschritt Musik, „silbern“/ Fortschritt Musik; various silentmovie soundtracks i.a. „Battleship Potemkin“, „The cabinet of Dr.Caligari“) Composition/ Music for Performances with Hyoung Min Kim (Dust, Everything else, Gelbe Landschaften), Jo Parkes (On beauty, On tradition), Gabriele Reuter (Hidden Spaces; The Amplitude); Nico qnd the Navigators (Die Stunde da wir zuviel voneinander wussten); Theatermusic in collaboration with the director Katrin Hentschel (i.a. Theater Freiburg); Producer (radio feature Deutschlandradio, rbb); Music teacher (international project „Lanterna Futuri“); Owner of the record label „Fortschritt Musik“;  Sounddesigner (Thalia Theater/ Hamburg; Salzburger Festspielen, Dorky Park/ Constanza Macras, Two Fish, Gisèle Vienne)

BENJAMIN SCHÄLIKE arbeitet seit 1991 als freischaffender Lichtdesigner für Theater ,Oper, Tanz und Performance, u.a. für : 2 FISH ; Alexander Charim ; Angela Schubot ; Eva Meyer Keller ; Felix Marchand ; Gesiene Dankwart ; Hanna Hegenscheidt; Hannah Hurtzig ; Hans-Werner Kroesinger ;, Hermann Heisig ; Hyoung-Min Kim ;Jee-Ae Lim ; Julia Reinartz ; Lea Martini ;Lupita Pulpo; Martin Clausen ; Nir de Wolf ; Santiago Blaum ; She She Pop ; Peter Zadek ; White Horse. Er ist Mitbegründer der Tanztage Berlin für die er bis 2010 als Technischer Leiter gearbeitet hat.
In dieser oder ähnlicher Funktion hat er für weitere Festivals (Expo 2000; Mobile Akademie ; Ruhrfestspiele Recklinghausen ; Tanz im August ; Impulse Tanz Wien ; Tanznacht ; Love Parade ; Uferstudios Berlin) gearbeitet.Seit 2012 ist er Technischer Leiter der Uferstudios Berlin.
2007 hat er zusammen mit Inge Koks die Tanztage Berlin programmiert und künstlerisch geleitet.
2006 („Wir steigern uns ...“) und 2007 („Das schwierige ist ja, das es viel einfacher ist ...) hat er eigene Inszenierungen in den Sophiensaelen gezeigt. Seit 2007 gibt er Seminare als Gastdozent für Lichtdesign an der Kunstakademie Düsseldorf ; HFG/ZKM Karlsruhe ; Ernst Busch Schule für Choreografie und HZT Berlin ., sowie in Seoul (Korea) und Montevideo (Urugray).

 

 

 



 

 

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