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Trunkintail & SimulacrumX & Caos  
03. bis 05.07.2015 drei Tanzstücke von Ruben Reniers und Sonia Rodriquez
 
TANZ 20.30 Uhr im DOCK 11  

Trunkintail & SimulacrumX & Caos

Trunkintail & SimulacrumX & Caos

Spieltermine im DOCK 11:


Aufführungen: 03., 04. und 05. Juli 2015, jeweils 20.30 Uhr

DOCK 11, Kastanienallee 79, 10435 Berlin 

Ticketreservierung: ticket@dock11-berlin.de
 
 
Tickets: 14.- Euro / 10.- Euro erm.

 



Trunkintail
ein Tanzstück von Ruben Reniers

Die beiden Tänzer erkunden in diesem Stück die Aspekte unseres tierischen Verhaltens. Dazu nehmen sie als symbolische Platzhalter eine Maus und einen Elefanten aus verschiedenen Perspektiven unter die Lupe, um deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf neue, weniger oberflächliche Weise einzusehen. Sie zeigen sich neugierig, reizend und skeptisch, doch am Ende kehren sie zurück zur Einsamkeit, um den spezifischen Charakter des jeweils anderen zu spiegeln und weiterzuführen. Sie fragen, welche die Einflüsse sind, die auf diese charakteristischen Identitäten und Persönlichkeiten – auf uns –  einwirken und ob wir jemals in der Lage sind aus unserer andauernden Fehlerhaftigkeit zu lernen.

Choreographie: Ruben Reniers
Tanz: Rebecca Jefferson, Ruben Reniers
Kostüm: Karin Rosemann
Soundcollage: Ruben Reniers
Foto: Carlos Collado
Dank an: Sandra Wichtrup
 
 

This tale explores aspects of our animalistic behavior and sheds different peculiar perspectives of an Elephant and a Mouse, the similarities and difference extremities other than what is seen superficially. They are curious, teasing and skeptical but ultimately continue to return to oneness, mirroring and taking on the distinguishable character and physicality of the other. What are the influences on these characteristic identities and personalities on us and are we able to learn from our perennial mistakes?

Choreography: Ruben Reniers
Dance: Rebecca Jefferson & Ruben Reniers
Costume: Karin Rosemann
Soundcollage: Ruben Reniers
Photo: Carlos Collado
A special thanx to Sandra Wichtrup

 

 

SimulacrumX
ein Solo von und mit Ruben Reniers



Der Philosoph Lukrez vertrat die Ansicht, dass die Dinge ihre Sichtbarkeit formen, indem sie feine Schichten – Simulakren – absondern, die Abdrücke auf unserer Netzhaut hinterlassen. Das bedeutet dass Objekte ihre Form erst durch die Fusion mit unserer Sehfähigkeit konkretisieren und darum lediglich als eine Art Kopie von uns wahrgenommen werden. Ist diese Kopie aber dann tatsächlich mit dem Original identisch? Und ist dann nicht eigentlich alles, was wir sehen, nur eine Kopie? Inwieweit manipuliert unser Blick das Bild, der doch selbst durch die Einflüsse unserer Umgebung und die Menschen und Medien, die diese Umgebung gestalten, manipuliert wurde? Wenn wir unseren Augen also nicht mehr trauen können, vielleicht können wir dann mit der Peripherie unseres Körpers der Authentizität der Dinge nachspüren? Kann uns unsere Intuition helfen, zwischen Sein und Schein, zwischen dem was ist und dem, was wir daraus machen, zu differenzieren? Sind wir nicht alle eine Kopie unseres eigenen Originals? Zumindest in den Augen anderer?

Choreografie / Tanz: Ruben Reniers
Musik / Komposition: Evelyn Saylor
Foto: Virginia Chiodi Latini
 

SimulacrumX from rubarb dance & art on Vimeo.

 

 

 

CAOS
ein Solo von Sonia Rodríguez


 

„Das Prinzip aller Dinge. Die Dunkelheit, in der nichts ist, nichts bleibt, in der sich alles verändert. Kleine Lichter in einem ungewissen Schicksal erleuchten Träume, die alles verändern können, was uns umgibt. Die Suche nach unserem eigenen Gleichgewicht innerhalb der Fülle von Möglichkeiten ist ein Kampf, den wir mit all unseren Sinne spüren. Wir suchen mit jedem Blick nach diesen Möglichkeiten bis wir uns selbst vor der Spiegelung dessen wiederfinden, was wir waren und was wir wirklich sind. Das Leben ist eine kontinuierliche Spiralbewegung, in der wir weder Anfang noch Ende bestimmen können. Die Dunkelheit, in der nichts ist, nichts bleibt, in der sich alles verändert.“

 
Caos gewann beim 8. Solo Tanz Wettbewerb in Stuttgart den dritten Preis und den Award für beste Choreografie beim Danza Calvia Festival 2005 in Spanien.
 
Choreografie & Darstellung: Sonia Rodríguez
Bühne: Sonia Rodríguez
Musik: Oriol Rossell
Licht: Ana Rovira
 
 
"The principe of all the things.
The dark where nothing is, nothing remains, where everything changes.
Little sparkles in a uncertain destiny illuminates dreams to want to transform everything what it surrounds to us.
A fight towards the search of our own balance in a full space of opportunities that we caressed with our senses, we looked for them in any glance, we ourself in front of the reflection of which we were and in which really we are.
The life is a continuous movement in spiral where we cannot define as it is the beginning or the end.
The dark where nothing is, nothing remains, where everything changes."

Caos was awarded the third best performer prize at the 8th International Solo Dance event at Stuttgart and won the price for the best choreography in the Danza Calvia Festival (Spain, 2005)

 

Choreography & interpretation: Sonia Rodríguez
Escenography: Sonia Rodríguez
Music: Oriol Rossell
Lighting: Ana Rovira
 

 
 

Caos+-+Sonia+Rodriguez from Sonia Rodríguez on Vimeo.

 

 

 

rubarb dance & art ist der Zusammenschluss des Choreografen und Tänzers Ruben Reniers (gewann das‚ Best Solo - Fördernachwuchspreis‘ und‚ Publikums Preis‘ mit seiner Solo‚ SimulacrumX’ beim VI. Internationales SoloDuo Tanzfestival NRW + Friends 2014) und der Illustratorin und Papiertheaterkünstlerin Barbara Steinitz (3. Preis des Troisdorfer Bilderbuchpreises, Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2011, Nominierung zum Deutschen Jugendliteraturpreis 2011). Beide teilen das Interesse an der Auswirkung des Zusammentreffens verschiedener Künste. Aus ihrer ersten Kooperation entwickelte sich die Choreografie ‚Tweelicht’, die im Jahr 2002 am Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken zustande kam. Diese künstlerische Zusammenarbeit hat sich in den letzten Jahren intensiviert. So führten sie die Choreografie‚ Sketches for a dream‘ (2008) im Theater Arkadas in Köln auf. Dieses Quartett für drei Tänzer und eine Zeichnerin entstand zusammen mit der Tanzcompany‚ pretty ugly tanz köln‘. In der Vorstellung ‚In between us’ von rubarb dance & art kulminiert das Aufeinandertreffen von Tanz und Zeichnung in einer einzigartigen Symbiose (Uraufführung ‚Orangerie -Theater im Volksgarten Köln, Tanzhaus Köln Interim, ART FAIR/TA.PE 21, DOCK11 Berlin und Festival Salon-K in Berlin). Diesem gemeinschaftlichen Erfolg entsprang der Wunsch, ein Ensemble zu gründen, dessen Hauptinteresse die künstlerische Auseinandersetzung mit verschiedenen Kunstformen bis hin zur Produktion auf der Bühne ist. Denn dort, wo sich die Künste überschneiden, findet sich eine reiche Quelle der Inspiration.


Ruben Reniers (Choreografie & Tanz)
geboren in Indonesien (Jakarta) aufgewachsen in den Niederlanden, Tanzausbildung an CODARTS (Rotterdamse Dansacademie). Tanzt seit 1999 zunächst mit dem „Saarländischen Staatstheater Saarbrücken, gefolgt von “Staatstheater Braunschweig„ und “pretty ugly tanz köln“ Arbeitete mit Choreografen wie: Marquerite Donlon, Rui Horta, Olga Cobos/Peter Mika, Amanda Miller, Georg Reischl, Irina Pauls, Felix Landerer, Shang-Chi Sun. Ab 2009 Arbeitet er als freischaffende Tänzer und Choreograf hauptsächlich in Deutschland, Tours ua. in Italien, Schweiz, Niederlande, Frankreich, Poland, Serbia, Kroatien, USA, Israel, UK, Taiwan, Indonesien. Ruben Reniers hat sein Arbeiten vielfach in Berlin präsentiert u.a. im Radialsystem V, Sophiensäle, DOCK11 und Festival Salon-K. Ruben Reniers gewann das‚ Best Solo - Fördernachwuchspreis‘ und ‚Publikums Preis‘ mit seiner Solo ‚SimulacrumX’ beim VI. Internationales SoloDuo Tanzfestival NRW + Friends 2014 Sein aktuellsten Choreographien sind: Trunkintail (Berlin, 2014) SimulacrumX (Torino, 2014), Euphoria (Köln, 2014) and FREIraum (Köln, 2013) ein ‚ site specific open air Dance production‘ im Odonien in Cologne, Hangaufwind (Updraft) beim Festival ‘Tanzkonkret’ in Theater Orangerie Cologne, 2011), Recherche Mülheim (Tanzhaus Köln Interim, 2010) In between us’ (Orangerie-Theater im Volksgarten, 2009) mit Illustrator Barbara Steinitz und ‘Behind the wall’ (mit pretty ugly tanz köln, Arkadas Theater, 2009). Aus dieser Zusammenarbeit entstand das ‚rubarb dance & art’ ensemble’. Im Jahr 2013 gründeten Ruben Reniers & Arthur Schopa das‚ FREIraum-Ensemble’ an einem der ungewöhnlichsten Orte Kölns, dem ODONIEN! 
Mehr Information: www.rubenreniers.com & www.freiraum-ensemble.com

 

Rebecca Jefferson (Tanz)
geboren 1972 in Buffalo, New York, erhielt ihre Tanzausbildung bei SUNY Purchase, New York. Sie begann ihre Tanzkarriere 1988 zunächst beim Buffalo Ballet Theatre, daraufhin folgten Engagements beim Pick the Crop Dance Company, Momix Dance Company und Ballet Hispanico. 1998 kam sie nach Europa zum Ballett Freiburg/Pretty Ugly unter der künstlerischen Leitung von Amanda Miller. Sie tanzte in preisgekrönten Balletten von Amanda Miller, William Forsythe, Regina van Berkel und Allesio Silvestrin. Bis 2009 war sie beim Ballett ‘pretty ugly tanz köln’ als Gasttänzerin, Assistentin und Choreografin tätig. Seit 2006 lebt und arbeitet sie als freischaffende Künstlerin in Berlin. Sie ist eine international gefragte Tänzerin, Tanzpädagogin und Choreografin und hat in vielen Tanz- und Opernproduktionen mitgewirkt.

 

Evelyn Saylor (Musik & Komposition)
has written electronic, choral, and chamber music as well as scores for modern dance. She studied Music with a concentration in Composition at Pomona College and is currently pursuing a Master’s degree in Sound Studies at the University of the Arts in Berlin. In addition to receiving commissions from the Church of the Heavenly Rest and the Orfeo Duo in New York City, she received the Mellon Elemental Arts Initiative Summer Experience in the Arts Award, which supported her travel to Berlin to compose the piece “Tech Tonic Plates.” Ms. Saylor has received performances in Berlin, California, New York City, and at The Harvard Memorial Church in Cambridge, MA. In addition to being a composer, Ms. Saylor is also a pianist, a singer, a dancer, and a visual artist. She has completed an internship in Munich at the avant-garde Münchner Kammertheater.

 

Karin Rosemann (Kostüme)
wurde 1982 in München geboren und studierte Modedesign in Berlin. Nach Ihrem Abschluss arbeitete sie als Designerin für Herrenmode bei Helmut Lang in New York. Nach ihrer Rückkehr nach Berlin interessierte sie sich verstärkt für Theater und Kostümbild und trat eine Stelle am
Deutschen Theater Berlin an. Dort entstanden auch eigene Arbeiten mit Regisseuren wie Brit Bartkowiak und Bastian Kraft.
Mittlerweile arbeitet sie als freie Kostümbildnerin für Theater, Tanz und Musikvideos

 

Sonia Rodriguez  (Choreographer)
Sonia was born in Las Palmas de Gran Canarias (Spain) in 1974. Her professional career began as an interpreter and dancer for the Cia Provisional Dance (Madrid 1992-1996) then continued with Cia Charleroi Danses (Belgium 1996-1998), Cia En-Knap (Slovenia 1999-1998) and Cia Gissela Rocha (Zurich 1999). After working in different projects and companies she joined Cia Rui Horta (Germany 1999-2002) where besides being a dancer she also took the part as an assistant of choreography creating pieces for different companies like Scottish Dance Theater (Scotland) and Cia Norrdans (Sweden). In 2002 she is awarded the Best Dancer of the Certamen Coreográfico de Madrid that gives her the chance to participate in the American Dance Festival 2002 (North Caroline, USA). In 2002 her professional career brought her to England, working with Cia H2dance (London 2002-2003) and continued with being assistant of choreography and interpreter of the Cia Lanonima Imperial (Barcelona, Spain 2003-2005); Cia Lior Lev (Stuttgart, Germany 2005); Cia Cobosmika (Barcelona, Spain 2005-2006) and Cia La Baraka (Lyons, France 2006-2008).These last years she joined other Companies such as Cie Yann Lheureux (Montpellier, 2008-2013), Cie Dysoundbo( Luzern, 2013), and Hausgemacht Company (Munich, 2015-2013). In 2013 she is invited to performe at the Beijing Dance Festival 2013 (China). Attakkalari Centre for Movement Arts (Bangalore, India) in collaboration with Goethe Institut Bangalore invited her to be artist in residence to choreograph the piece “ Absence / Presence”) 2014. Since 2002 she has her own Company, Cía. Sonia Rodríguez. Her first solo Caos was awarded the third best performer prize at the 8th International Solo Dance event at Stuttgart and won the price for the best choreography in the Danza Calviá Festival 2005. Since 2013 Sonia is based in Berlin.

 

 

 



 

 

VERANSTALTUNGEN


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oder telefonisch tägl 10-18 Uhr
unter 030-35120312

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für Stücke/Performances im DOCK 11 Theater 
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