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WIEDERAUFNAHME Shu Shu  
18. bis 21.02.2010 ein Stück für 3 Tänzer und Video
 
TANZ 20.30 Uhr im DOCK 11  
  beteiligte Künstler: Efrat Stempler  

Shu Shu

Shu Shu

Menschen unter Druck. 3 Personen in einem abgeschlossenem Raum- einem Verhörzimmer. Keiner kann raus. Wer ist unschuldig? Ist irgendjemand unschuldig? 2 Männer und eine Frau. Unter Druck entstehen neue Konstellationen und Beziehungen zueinander. Wer bricht als erster zusammen. Vertrauen als die Wichtigste Komponente. Wem vertraue ich? Wen verdächtige ich? Werde ich verdächtigt? Kann ich überhaupt jemandem trauen? Die Verdächtigen werden selbst zu Ermittelnden.
Konstante Überwachung.
Ich werde beobachtet – ich beobachte andere. Die Kamera sieht jeden und keiner kann ihr entkommen. Die Figuren testen sich gegenseitig unentwegt. Niemand ist sicher.
Die Geheimnisse müssen offengelegt werden, damit das Problem – vorgegeben durch Raum und Situation (Verhör) – gelöst werden kann. Der Verhörraum als eine Paraphrase eines politischen Konfliktraumes (zum Beispiel des Nahen Ostens).

Eine Erzählung auf multiplen Ebenen, die homogen und gleichberechtigt die Performer, vorproduziertes Material und Live- Videoeinspielungen benutzt. Speziell für den Abend Komponierte/Kompilierte Musik bildet eine weitere Erzählebene. Die Arbeit basiert auf dem Konzept von sichtbaren und unsichtbarem Material. Die Zuschauer sehen alles, sowohl die Live-Performance wie auch die Zuspieler und das Live Material der versteckten Kameras. Die Performer bekommen nur einen bestimmten Ausschnitt davon mit. Die Spannung entsteht aus dem Verhältnis des „omnipotenten“ Zuschauers, der scheinbar über alle Informationen verfügt, und der „behinderten“ Sicht der Performer. (Eine Situation, die übertragbar ist auf die Verhältnisse in der Realität: Die ganze Welt beobachtet einen bestimmten Konflikt und die daran beteiligten Parteien. Können wir mehr sehen als die Beteiligten? Sind wir in einer besseren oder schlechteren Position um über den Konflikt zu Urteilen?)
 
Untersuchung der Beziehungen zwischen Menschen unter enormen Druck der Anklage. Das Vertrauen zu hinterfragen auf dem Hintergrund der politischen Realität eines brennenden Konflikts. Was kann ich machen? Was haben die anderen gemacht? Wer, zum Teufel, hat angefangen? Und was macht es mit dem „privatem“ Menschen – dem Performer oder mir selbst? Und wann und wie wird das ganze lustig? Wann kann ich endlich lachen?
 
# Choreografie:  Efrat Stempler
# Tanz: Brit Rodemund, Anat Vaadia, Alex Sieber
# Video: Jens Crull
# Foto: Anja Beyer
 
# Gefördert durch Mittel des Hauptstadtkulturfonds Berlin.
 
 
 
Die Arbeit von Cie. Efrat Stempler basiert, neben extrem starken physischen Elementen, auf der Verschmelzung von Video-Überwachungstechnik und Performern. Die Tänzer tragen mobile Kameras. Per Live-Schnitt werden die Bilder mit vorproduziertem Material gemischt und mit der Live-Performance gesampelt.
 

 



 

 

Ticketreservierungen
ticket@dock11-berlin.de

oder telefonisch von Mo-Fr ab 09.00 Uhr unter
030-35120312

Downloads
Spielplan0102_12.PDF

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Tanz und Performances im DOCK 11 für junge Zuschauer
Chris Scherer und post theater präsentieren im Februar 2012 ihre Stücke auch für Schulklassen.

Pickled
- a dance-solo by Chris Scherer
Vorstellungen in Englisch für Schulklassen ab 16 Jahren am 17.02.+18.02.2012 um 10.00 Uhr im DOCK 11
Express Fight Club (Version IV)

eine multi-mediale Tanz-Performance für anonyme Performer präsentiert von post theater
Vorstellungen für Schulklassen ab 12 Jahren
am 23.02.+24.02.2012 um 10.00 Uhr im DOCK 11
Tickets: 5.- Euro
Anmeldung unter: dock11@dock11-berlin.de
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Einführung von Maren Witte zu "Express Fight Club IV" von post theater
am 25. Februar 2012, 19.30 Uhr im DOCK 11
Preis: Jede Karte kostet den Einheitspreis von 15 Euro für Einführung plus Vorstellung
Achtung: Es gibt nur 15 Plätze!!!
Treffpunkt: Mit 15 Euro bar und passend um 19.15 Uhr an der Kasse vom Dock 11.
Beginn der Einführung: 19.30 Uhr
Beginn der Vorstellung: 20.30 Uhr
Reservierung ab sofort bei Maren Witte unter: info@tanzscoutberlin.de