W O R K S H O P
Kraft
- ein Workshop im Rahmen einer deutsch-französischen Fortibildungsreihe im DOCK 11

W O R K S H O P :
1. bis 7. September 2008
jeweils 10-18 Uhr,
8. September 2008
von 10-13 Uhr
P R Ä S E N T A T I O N
8. September 2008,
20.30 Uhr

 

Labor zum Thema "Kraft"
Showing und Diskussion mit Dr. Maren Witte, Caroline Meyer Picard

 


Jeder, der tanzt – ob im Workshop, in der Ausbildung, bei Proben oder beim Aufwärmen im Studio –
arbeitet mit Kraft und benutzt auch diesen Begriff, um Bewegungen anzuleiten, zu korrigieren oder zu
evozieren. Doch was meinen wir im Tanz mit „Kraft"? Gibt es, je nach tänzerischer Technik, verschiedene
Vorstellungen und Konzepte von „Kraft"?
In dem Labor gehen wir diesem Thema nach – indem wir verschiedene Tanztechniken erproben, und
indem wir Texte aus Naturwissenschaften und Philosophie zum Thema „Kraft" diskutieren.
In einem Showing am Ende des Labors geben wir Einblick in unsere Arbeitsweise und die Entdeckungen,
die wir gemacht haben.

# Leitung der Veranstaltung: Dr. Maren Witte, Tanzwissenschaftlerin und Tanzdramaturgin, Caroline Meyer-
Picard, Choreografin und Tänzerin.
# Preise: € 200,- ermäßigt; € 250,- normal.
# Informationen und Anmeldung bei Maren Witte: maren@tanzdramaturgie.de

 

 

# Dr. Maren Witte
• lebt als freie Tanzdramaturgin und Tanzwissenschaftlerin in Berlin und spezialisiert sich auf die
Vermittlung von Tanz in verschiedenen Kontexten
• war von 2004-2006 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg in einer von der
Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG finanzierten Studie über den globalen Transfer kultureller
Praktiken am Beispiel von Tango und Salsa
• promovierte 2004 mit einer wirkungsästhetischen Analyse von Bewegung im Theater Robert
Wilsons am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin (Betreuung durch Prof. Dr.
Gabriele Brandstetter).
• studierte Literatur- und Kulturwissenschaft in Freiburg, Berlin und Berkeley (USA)
• trainiert verschiedene Tanz- und Bewegungstechniken: Release, Contact Improvisation, Tango
Argentino, Yoga.

# Caroline Meyer-Picard (geb. 1972) studierte am "Conservatoire National de Paris". Sie tanzte bei
Maurice Béjart, Maguy Marin, Haïm Adri, Felix Ruckert , Sommer Ulrickson, Ahn Eun Me, Arthur
Kuggelyen. und Tchekpo Dan Agbetou. Mit dem Komponisten Arnaud Sallé entwickelte sie die
Performance "Zelle 401" (La Ferme du Buisson - CCN Orléans C° Josef Nadj), in der eine Welt intimer
Wechselwirkungen entsteht, die die Musikalität des Körpers in Bewegungsabläufen erforscht. 2004
choreografiert sie "Anna-Luise" (Tanztage, Dock11) für die Berliner Tänzerin Anna-Luise Recke und tourte
international. 2006 hat Caroline Picard mit Arnaud Sallé die Performance "Auto-Mata" im "Parc de la
Villette" - (Paris) kreiert. Auto-Mata hinterfragt die Beziehung zwischen Maschine und Mensch. 2007 hat
sie während der Tanztage in den Sophiensaelen "IbejI" als work in progress vorgestellt. "IBEJI" verhandelt
die Frage des Doppels und des Paares, der Vollständigkeit und der Einheit, sowie der Angst des
Selbstverlustes im Bild des Anderen.